Blick zurück nach vorn: Wo steht Ihr und wo wollt Ihr noch hin?

Blick zurück nach vorn: Wo steht Ihr und wo wollt Ihr noch hin?
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News Team
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Von News Team

Laut einer amerikanischen Forschergruppe ziehen wir mehr oder weniger unbewusst alle 10 Jahre eine Art Lebensabschnitts-Resümee. Meist kurze Zeit vor einem runden Geburtstag stellen wir uns und unser Leben auf den Prüfstand. Egal ob 39-, 49-, oder 59-jährig, zum Abschluss eines Lebensjahrzehnts fragen wir uns: Was war - wie ist mein Leben verlaufen. Was ist - wie ist mein Leben im Moment. Was soll werden - welche Ziele und Wünsche habe ich noch? Und tatsächlich veranlasst dieses Resümee nicht selten einschneidende Veränderungen.

39, 49, 59 - Zeit für Entscheidungen

Die Forschungsergebnisse besagen auch, dass dieser Prozess der Selbstreflexion nicht selten auch zu extremen Entscheidungen motiviert. So kann man aus der Studie herauslesen, dass überproportional viele "Neun-Ender" mit dem Marathon-Laufen beginnen oder wegen intensiverem Training plötzlich viel bessere Zeiten laufen. Menschen am Ende eines Lebensjahrzehnts neigen laut der Studie auch mehr zum Fremdgehen und riskieren plötzlich Partnerschaft bzw. Familie. Auch die eigene berufliche Situation und Zukunft wird in dieser Lebensphase äußerst intensiv hinterfragt und auf mögliche Veränderungen überprüft.

Alle 10 Jahre Midlife-Crisis

Aus dem beobachteten Phänomen lässt sich schließen, dass es neben der Midlife-Crisis noch die "Krise" der "Neun-Ender" gibt. Irgendwie scheint es in unserer Psyche verankert zu sein kurz vor einem runden Geburtstag Fazit und Konsequenzen zu ziehen - eine Art "Inventur" des eigenen Lebens alle 10 Jahre. Egal, ob Ihr tatsächlich demnächst einen runden Geburtstag feiert oder nicht, wie würde heute Euer persönliches Fazit aussehen?

Wie sieht Euer Resümee aus: Wo steht Ihr und wo wollt Ihr noch hin?

Quelle: FAZ

autoren wize.life

107 Kommentare

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Gegenfrage: Wo steht Ihr, und wo wollt Ihr noch hin?
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Einmal mit dem eBike um die Welt radeln...... und Land und Leute nicht nur aus dem FERNSEHEN kennen lernen.....

WER radelt mit.... und lasst die Möbel mal eine Weile auf sich selbst aufpassen,.... ????
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Ich möchte mein Leben bis zuletzt sinnvoll leben und bin gespannt, was dann kommt - die absolute Gemeinschaft mit Gott!
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Ich möchte mal in den Himmel kommen! (Petrus treffen.....)
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als Luftikus hüpfe ich weiterhin von Rosine zu Rosine, und meine Familie ist nahe dran mich zu überholen...
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Wenn amerikanische "Forschungsgruppen" etwas behaupten oder eine Meinung zu etwas wissen wollen, spitze ich kurz die Ohren und laufe in die andere Richtung.
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Ich liebe Peter Maffay...und mein Resümee ist wie einer seiner Liedertexte sagt ...lass dich nicht verbiegen und ich hasse auch den Satz ...das tut man nicht
Ich wollte nie erwachsen sein...(drum bin ich ein Winzling geblieben!)
Hab nur frei Peter Maffay zitiert!
Frank zuliebe.......
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Werde dieses Jahr 50 und habe diese Probleme eigentlich nicht. Meine Lebensabschnitte machten sich durch Trennungen bemerkbar und waren "mittendrin ",haben also nix mit dem Alter zu tun.
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Ich denke, jeder Lebensabschnitt hat etwas gutes.

Je älter man wird, um so mehr muss man "loslassen", bekommt dafür aber viele andere, wichtige und schöne Dinge.

Ich bin 61 und habe mit 59 noch mal ganz von vorne angefangen - privat und beruflich.
Es war eine echte Herausforderung und nicht leicht, doch ich bereue es nicht. Es hat mir nochmal einen guten Schub gegeben, mein Selbstvertrauen gestärkt und hält mich vom Grübeln über das Altern ab. Mein Beruf macht mir Freude und mein Ziel, im Rentenalter überwiegend im Ausland zu leben, rückt stetig näher. Ich wünsche mir, gesund und fit zu bleiben, damit ich dann ganz lange meine Rente genießen kann. Sich körperlich und geistig fit zu halten ist wichtig, dann ist alles anderen nicht so schlimm.
Hallo Inga S.-R., ich hab mir dein Profil angesehen, weil deine Bemerkung hier sehr interessant ist. Vor allem der Wunsch im Rentenalter überwiegend im Ausland zu leben. Welches Land schwebt dir da vor? Ich habe sowas auch im Hinterkopf - ein englischsprachiges Land ...
Das mit der Schreibwerkstatt, wer macht mit? klingt auch so, dass ich neugierig werde - weiß bloß nicht, wie man zu dem Beitrag kommt.
Hallo Jenny,
danke! Zu den Beiträgen kommst Du, indem Du im weißen Feld im blauen Balken oben auf der Seite
Schreibwerkstatt eingibst. Dann bei Relevanz "neueste zuerst",und schon bist Du drin.
Mein Wunschland für das Alter ist Ungarn. Es ist nicht zu weit weg, wunderschön, hat ein sehr gutes Klima, viele heilsame Thermalbäder, sehr freundliche Menschen, man lebt dort um einiges billiger als hier und, und, und....!
Liebe Grüße, Inga
Also, Inga S.-R., ich nehme an du kennst Ungarn, weil du so begeistert bist. Ich war nur in Budapest vor Jahrzehnten. Ungarisch ist eine schwere Sprache, willst du sie erlernen? Willst du dir dort eine Wohnung kaufen? Na, hoffentlich nimm sie dir Orban nicht gleich wieder weg. Es ist schlimm, dass die Europäische Union eine solche faschistische Regierung duldet. Wenn man sich erinnert, wie man Österreich vor Jahren beschimpft hat, weil eine Partei, die schlechten Ruf hatte, aber eben eine demokratische Partei, an der Regierung teilgenommen hat.... Aber in anderen Staaten muckt man nicht auf. Die dürfen schalten und walten wie sie wollen. Auf das kleine Österreich hat man getreten. Mag sein, die EU hat es später bereut, aber so was vergisst man nicht.
Hallo Jenny,
Du hast Recht, ich kenne Ungarn und liebe es, es ist mir zur zweiten Heimat geworden. Vor 8 Jahren habe ich mir dort ein kleines Häuschen gekauft und das keine Sekunde bereut.
Leider ist Politik ein sehr schmutziges Geschäft, alle Politiker wollen nur Ihr eigenes Schäfchen ins Trockene bringen. Das Volk interessiert keinen, es ist nur dazu da, Geld herbei zu schaffen.
Das gilt meiner Meinung nach überall auf der Welt. Man kann nur hoffen, dass die Menschen aufwachen und entsprechend wählen.
Doch das kollektive Gedächtnis ist schwach...
Wir können nur hoffen, dass wir ein halbwegs lebenswertes
Rentendasein erleben dürfen.
Klingt ja toll, Inga. Kommunizierst du dort auch mit der Nachbarschaft? In welcher Sprache?
Das mit der Politik stimmt. Selbst eine Demokratie ist also keine ideale Lösung aber immer noch die beste von allen.
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Zuerst möchte ich mal klarstellen, wir befinden uns hier auf Seniorbook. Also auf einer Plattform der Senioren.
Unsere Community stellt die Frage < wo wollen wir noch hin, wo stehen wir? > Es ist doch hoffentlich ein Zufall, dass gefragt wird 39 bis 59 Jahre, Wie steht es denn mit den 69 und 79 Jahren? Oder auch mit kleineren Fünfjahresschritten: 65, 70, 75, 80. 85, oder noch weiter? In diesem Forum finden sich viele, wenn nicht die meisten.
ab 60 Jahren.
Zur Frage selbst möchte ich sagen: Wer mit 60 Jahren noch berufliche Luftsprünge machen will, läuft Gefahr hart aufzuschlagen.
Wer partnerschaftliche Veränderungen will, muss sich sputen und sollte die "Geigen im Himmel" nicht zu hoch hängen.
Jeder sollte für sich entscheiden, welche Veränderungen er überhaupt noch will, ob sein alternder Körper es mitmacht, ob die Gesundheit stabil genug ist.
Die Beantwortung der Frage:" Wo stehen wir, wollen wir noch hin"
ist schnell beantwortet. Wir stehen im letzten Drittel unseres Lebens.
Wo wollen wir n o c h hin? Wir wollen in das letzte Viertel des Lebens mit möglichst wenig Altersbeschwerden gehen.
Jedes Jahr, jeden Tag genießen, den wir ohne fremde Hilfe leben dürfen, das Alter sollte erträglich bleiben.
Was für einen weisen Kommentar !! Genauso isses liebe Gudrun, exakt, das hätte keiner besser schreiben können.
Dieser Meinung bin ich auch.
...ich habe gelebt, geliebt, gewonnen und verloren und bin trotz meiner Wewechen froh, auf dieser Erde zu sein. Die Zukunft können wir nur indirekt beeinflussen und bin recht zufrieden und wünsche mir nur ein einigermassen glückliches, geistiges und reges altern!
Ich bin zwar etwas jünger aber ich glaube, der Kommentar trifft es genau auf den Punkt. Ich denke, Gesundheit und innere Zufriedenheit sind das Wichtigste. Wenn das stimmt, warum dann noch Veränderungen?
Ich denke oft auch, ich will noch was machen. Meinem Alter Sinn geben. Habe mich schon angemeldet, sozial in unserer Gemeinde etwas mit zu helfen. Aber so ist es eben im Alter ab 70. Der Gedanke wäre ja noch da, aber plötzlich kommt ein körperliches Problem, das alles wieder umschmeisst. Vor einer Woche musste ich mir meinen Hallux an der großen Zehe operieren lassen, also war es wieder nichts mit dem sozialen Einsatz, weil ich jetzt 6 Wochen einen Spezialschuh tragen muss, bis ich wieder richtig laufen kann. Ich wollte damit nur sagen, im Alter wird eine Planung oft unterbrochen.
Nur früher ging es dann schneller
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