Gartenarbeit im Frühling - Das müsst ihr JETZT dringend anpacken

Gartenarbeit - Das ist im Frühling zu tun
Gartenarbeit - Das ist im Frühling zu tunFoto-Quelle: giwreg - Fotolia
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Von News Team

Im März erwacht die Natur mit Macht, der Gartenfreund bekommt alle Hände voll zu tun. Hier weisen wir auf die wichtigsten Arbeiten hin:

Ziergarten



Wer zeitig im Frühjahr pflanzt, geht auf Nummer sicher. Alle Sträucher und Bäume wachsen gut an, weil die Winterfeuchte noch im Boden steckt und sicherlich mit warmem Regen gerechnet werden kann. 

Rosen mit nackten Wurzeln sollten als erstes in die Erde kommen. Im Gegensatz zu vorgepackten Rosen und Container- Rosen, die mit pflanzfertigem Ballen geliefert werden, besteht bei ihnen die Gefahr des Vertrocknens. Deshalb sollten Sie solche Rosen vor dem Pflanzen 24 Stunden lang in einen Eimer Wasser legen. Die Veredelungsstelle - also die Verdickung oberhalb der Wurzel - muss von Wasser bedeckt sein.

 Je früher Rosen in den Boden kommen, desto besser wachsen sie an und desto gleichmäßiger treiben sie aus. Achten Sie darauf, dass die Veredlungsstelle (die Verdickung oberhalb der Wurzel) mit unter die Erde kommt. Anschließend sind die Rosen ausgiebig anzugießen und bei trockenen Frühlingswochen alle fünf Tage mit Wasser zu versorgen, bis die ersten kräftigen Triebe erscheinen. Es wird auch Zeit, die alten eingewachsenen Rosen zu schneiden. Schwache Triebe tiefer zurückschneiden als starke. Nach dieser Regel empfiehlt sich bei allen schwach wachsenden Beet- und Edelrosen ein tiefer Schnitt auf 10 bis 15 Zentimeter. Bei stark wachsenden Rosen bleiben 20 bis 25 Zentimeter lange Triebe stehen. Alle Rosen werden gedüngt, am besten mit Rosen-Spezialdünger. Die Menge pro Quadratmeter steht auf der Packung. Düngen Sie möglichst bei Regen oder wässern Sie ausgiebig, falls Sie bei Sonnenschein düngen müssen.

Die Bienen fliegen

Weiden versorgen die Bienen bei ihren ersten Ausflügen im Frühjahr mit Nahrung. Deshalb sollte auch in Ihrem Garten ein Weidenbaum wachsen. 

Der gartenlose Städter braucht dabei auf Kätzchensilber und Bienengesumm nicht zu verzichten, denn die Hängesalweise (hat schöne heruntergebogene Äste) zum Beispiel ist auch in Töpfen erhältlich. Sie wächst in Kübeln auf dem Balkon und einige Jahre sogar in größeren Balkonkästen. Auch die Gräser im Rasen regen sich jetzt. Ein frischer grüner Schimmer zeigt an, dass die Wurzeln im Boden nicht müßig waren Wasser und Nährstoffe aufzunehmen. Schon bei ziemlich kühlen Temperaturen zwischen fünf und zwölf Grad Celsius geschieht das. Fördern Sie das Ergrünen Ihrer Wiese durch Vertikutieren. Dadurch wird der Rasenfilz entfernt, so dass Luft und Wasser an die Graswurzeln gelangen können. Bei trockenem Wetter ist ein flacher Reinigungsschnitt angebracht. Nur die oberen Spitzen der Gräser sind zu kappen. Nach dem Vertikutieren sollten die ersten Düngungen mit einem Rasen-Spezialdünger erfolgen.

Winterschutz öffnen

Es wird Zeit, den Winterschutz von Beeten und Pflanzen zu entfernen. Aber nicht zu früh, denn "der Winter scheidet nicht, ohne sich noch einmal umzusehen". Warten Sie lieber eine Woche länger und lockern Sie die für einen sonnenreichen Frühling manchmal zu dichte Reisigdecke. Gerade in diesen Wochen ist der Winterschutz nichts weiter als ein leichter Übergangsmantel. Nach dem Pflanzen von Ziersträuchern, von Rhododendron, Nadelgehölzen und anderen immergrünen Gehölzen sollten Sie nicht mit Wasser sparen. Viele Bäume und Sträucher werden im Container angeboten, der vor dem Pflanzen entfernt wird. Gehölze gibt es auch in fest geschnürten Wurzelballen, deren Verknotung gelöst werden muss, bevor sie in die Erde kommen. Stauden wachsen in kleinen Töpfen, werden vor dem Pflanzen gut angegossen, dann ausgetopft und in ein geräumiges, mit Kompost "gepolstertes" Pflanzloch gesetzt. Was die Pflanzweite anbetrifft, so halten Sie sich an diese Regel: Auf den Quadratmeter passen 2 bis 3 hohe; 3 bis 6 halbhohe oder 6 bis 12 niedrige Arten.

Gemüsebeete vorbereiten

Nutzgarten: Warten Sie noch eine, zwei Woche mit der Aussaat von Gemüsearten unter freiem Himmel. Besser ist es, jetzt den Boden vorzubereiten. Je lockerer und luftiger er ist, desto rascher erwärmt er sich und und desto eher keimen die Samen. Am besten bearbeiten Sie die Beete zuerst mit einem Grubber und dann mit einer Harke, bis die Ernte freinkrümelig ist. Sämlinge können jetzt am Zimmerfenster oder im Kleingewächshaus ausgestreut und herangezogen werden, beispielsweise von Tomaten, Paprika, Auberginen und Sellerie.

Die ersten Gemüsepflanzungen brauchen Schutz vor Regen und Kälte. Da gibt es nichts Besseres als Gartenvlies und mitwachsende Folie, die einfach auf die Beete gelegt werden. Die entstehende höhere Bodentemperatur bewirkt eine bessere und gleichmäßigere Keimung und eine kräftigere Wurzelbildung.

Kübelpflanzen ans Licht!

Zimmergarten und Balkon: Ans Licht kommen jetzt alle in Keller oder Garage überwinternden Balkon-und Kübelpflanzen, deren Lebensgeister durch Umtopfen in frische Erde besonders rasch geweckt werden. Vergessen Sie nicht, Ihre Zimmerpflanzen abzustauben. Das ist nicht nur eine Sache des besseren Aussehens, sondern sorgt dafür, dass die Blätter atmen können. Großblättrige Pflanzen können Sie mit einem Schwamm abwischen, bei anderen ist ein Duschbad oder das Abspritzen in der Wanne einfacher. Sobald neue Blätter und Triebe an den Zimmerpflanzen erscheinen, ist es Zeit für die ersten Nährstoffe. Nach einer Faustregel erhalten die meisten Zimmerpflanzen Dünger in den Monaten März bis September; alle zwei Wochen eine Ration. Es gibt auch Vorratsdünger, der eine gleichmäßige Versorgung für mehrere Monate gewährleistet. 
Die Balkonsaison hat schon begonnen mit Stiefmütterchen, Tausendschön, Vergissmeinnicht und Frühlingsprimeln. Sie schmücken Balkon und Terrasse selbst bei kühleren Temperaturen. Frühen Blütenschmuck bringen gleichfalls vorgetriebene Tulpen, Hyazinthen, Narzissen, Krokusse und Muscari in Balkonkästen und anderen Pflanzkästen. 


6 Kommentare

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noch hat uns der winter nicht verlassen. die rosen schlagen auch schon aus,hoffe es wird nicht zu kalt
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Rasen jetzt vertikutieren??? Im Fernsehen wird von Gärtnern immer gesagt-nein, nur mit einem gebogenen Rechen bearbeiten, da es für den Rasen nicht gut sei nach dem Winter! Was nun ?
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herr spiegel, massenschnee in berlin, ich habe heute alles wieder reingeholt, was jetzt,ich hatte schon gegossen, jetzt dampfts im wintergarten, grüsse
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Leider macht der bevorstehende Wintereinbruch wieder einen Frostschutz nötig, da ist es gut wenn die Rosen noch nicht geschnitten sind. Hoffe das die Pracht der Frühlingsblumen erhalten bleibt.
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Rosenschnitt - sollte man da nicht noch warten, bis die Forsythien blühen?
Das mach ich auch seit Jahren so, das ist für mich das Zeichen für den richtigen Zeitpunkt und es hat sich auch bewährt.
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