Wer beim Notruf nicht mehr sprechen kann, muss DAS wissen!

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Wer beim Notruf nicht mehr sprechen kann, muss DAS wissen!
Wer beim Notruf nicht mehr sprechen kann, muss DAS wissen!
News Team
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Von News Team

Wenn man in einer Notlage nicht mehr fähig ist zu sprechen, kann man trotzdem über den Notruf Hilfe bekommen. Dafür muss man aber eine Sache beachten!

Wie Business-Insider berichtet, kann man den Notruf selbst dann nutzen, wenn man gar nicht dazu in der Lage ist, zu sprechen. Im Gespräch mit dem Magazin erklärte eine Sprecherin des DRK (Deutsches Rotes Kreuz), dass das der Fall sein kann, wenn sich bei einem Einbruch der Dieb im Nebenzimmer befindet oder wenn man bedingt durch eine Verletzung nicht mehr sprechen kann.

In so einem Fall ist es wichtig, die Verbindung zu halten und so lange wie möglich am Telefon zu bleiben. Mit Klopfzeichen, Husten oder anderen Geräuschen könne man der Notrufzentrale signalisieren, dass es sich nicht um einen versehentlichen Anruf handelt, etwa, wenn sich ein Telefon in der Hosentasche selbst entsperrt hat.

Wenn ihr lange genug am Telefon bleibt, kann euer Anruf zurückverfolgt und geortet werden — und schon ist Hilfe zu euch unterwegs.

Welche 4 Fragen sollte man beantworten können, wenn man 110 oder 112 wählt?


  • Wo ist der Notfall/Unfall?
  • Was ist geschehen?
  • Wie viele Verletzte/Betroffene sind zu versorgen?
  • Welche Verletzungen oder Krankheitszeichen haben die Betroffenen?

Wichtig: Wartet immer auf Rückfragen der Rettungsleitstelle!

Was man sonst noch über Notrufnummern wissen muss:

  • Die 112 kann man überall in Europa nutzen.
  • In Deutschland führt die 110 zur Polizeizentrale. Bitte diesen Nummer nur in wirklich lebensbedrohlichen Situationen anrufen!
  • Bei anderen medizinischen Notfällen oder bei Unfällen mit Verletzung ist die 116 117 die passende Nummer zum ärztlichen Bereitschaftsdienst.

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