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Mehrfacher Sextäter (44) fesselt und missbraucht Jungen (11) - Polizeiliche Akte ist haarsträubend

News Team
Von News Team

Eine Geschichte, die Nordrhein-Westfalen zutiefst bewegt: Weil ein 44-jähriger Mann einen 11-jährigen Jungen monatelang missbraucht und mit Kinderpornographie gehandelt hat, wurde er vom Amtsgericht Bielefeld zu insgesamt sechseinhalb Jahren Strafe verurteilt.

Mehrmals hatte der Mann zwischen August und November 2017 den 11-Jährigen missbraucht. Nach Angaben von „Tag24“ soll er den Jungen gefesselt, vergewaltigt und die Tat dabei gefilmt haben. Der Missbrauch geschah, während der Mann auf das Kind, den Sohn seiner Nachbarn, aufpassen sollte.

Doch seine Liste von Sexualstraftaten ist viel länger. Zwischen November 2015 und Mai 2016 soll er sich „Tag24“ zufolge mehrfach in seiner Wohnung in Schloß Holte-Stukenbrock an dem Kind eines befreundeten Paares vergangen haben. Danach zog der Mann nach Löhne etwa 25 Kilometer von Bielefeld entfernt.

Auf die Handlungen des 44-Jährigen wurde ein britischer Ermittler aufmerksam. In einem russischen Kinderporno-Netzwerk soll er mit mehreren Filmen und Bildern gehandelt haben. In einigen der Aufnahmen, die er an den Briten schickte, war er selbst zu sehen. Der britische Polizist alarmierte daraufhin die Behörden in Deutschland.

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„Sein ganzes denken kreist nur um die Pädophilie“, so die Bielefelder Richter in ihrem Urteil. Neben den sechseinhalb Jahren Freiheitsstrafe müsse der Mann außerdem für eine unbestimmte Zeit in die Psychiatrie. Für die Richter bestehe immer noch die Gefahr, „dass der Angeklagte ohne Behandlung erneut straffällig wird“.

2016 hatte das Amtsgericht Bielefeld den 44-Jährigen wegen des Besitzes kinderpornographischen Materials zu anderthalb Jahren auf Bewährung verurteilt. 1995 war er erstmals der Polizei wegen sexuellen Missbrauchs aufmerksam geworden.

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