Staudamm gebrochen! 300 Vermisste

Staudamm in Brasilien gebrochen - 300 Menschen von Flutwelle verschlungen, mindestens 9 Todesopfer

News Team
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Von News Team

Mindestens neun Tote und 300 Vermisste sind die Folge eines Dammbruchs in Brumadinho, Südbrasilien, am vergangenen Freitag. Der Staudamm der Mine Córrego do Feijão brach aus ungeklärten Gründen, worauf eine Lawine aus Schlamm und Abwasser mehrere Häuser und Fahrzeuge unter sich begrub. Zu der Zeit waren rund 300 Minenarbeiter vor Ort. Eine genaue Anzahl der Opfer sei laut Minenbetreiber bislang unmöglich zu benennen.

Der Gouverneur des Bundesstaates Minas Gerais, Romeu Zema, verkündete dass knapp 100 als Vermisst gemeldete Menschen nach der Katastrophe gefunden werden konnten. Weitere Überlebende zu finden, sei jedoch sehr unwahrscheinlich.

Diese vom brasilianischen "Jornal O Globo" veröffentlichten Aufnahmen zeigen den Ort des Unglücks:

Das Unternehmen Vale, das die Mine und den Staudamm betrieb, bestätigte laut lateinamerikanischer Ausgabe der BBC, dass sich zum Zeitpunkt des Unfalls mehrere hundert Menschen im Gebiet befanden. Weder die Unfallursache noch die genaue Anzahl der Opfer sei bislang bekannt. Derzeit seien Rettungskräfte der Feuerwehr und Zivilschutzkorps vor Ort, um sich um die Opfer zu kümmern.

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