Eingeschlagene Fenster, verdreckte Zugabteile: So sah es in dem ICE nach der ...

HSV-Fans randalieren in ICE und verwüsten mehrere Abteile - Polizei sucht Zeugen

News Team
Von News Team

Zertrümmerte Fensterscheiben, beschädigte Sitzpolster, herausgerissene Lautsprecher: So sieht die Spur der Verwüstung aus, die mehrere Fans des HSV am Wochenende in einem ICE hinterlassen haben.

Die Anhänger des HSV waren auf der Heimfahrt von dem Auswärtsspiel gegen den 1. FC Heidenheim, als sie - offenbar aus Wut über das 2:2 Unentschieden - am späten Samstagabend kurz vor der Ankunft am Hamburger Hauptbahnhof in dem ICE randalierten, wie die Bundespolizei Hamburg mitteilte.

Dabei sei es zu "erheblichen Sachbeschädigungen" gekommen. Die Höhe des Schadens ist demnach noch nicht bekannt.
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Abgesehen von dem Schrecken, den die tobenden Fans bei anderen Fahrgästen verbreitet haben müssen, als sie kurz vor Ende der gut siebenstündigen Fahrt vom schwäbischen Heidenheim in die Hansestadt ausrasteten.

Das Bistro des ICE, nachdem Fans dort randaliert hatten
Bundespolizei HamburgDas Bistro des ICE, nachdem Fans dort randaliert hatten

Die Bundespolizei Hamburg spricht von einem relativ neuem Phänomen. Es ist jedoch innerhalb von zwei Wochen das zweite Mal, dass randalierende HSV-Fans schwere Schäden in einem Zug anrichten. Anfang Februar, auf der Rückreise vom Auswärtsspiel gegen den DSC Arminia Bielefeld, verwüsteten sie einen Regionalzug.

Die Bundespolizeiinspektion Hamburg kündigt an, sich "zukünftig personell" auf diese "neue Situation bei Fußballspielen" einzustellen und "auch alle möglichen strafprozessualen Folgemaßnahmen gegen diese Fußballstörer" auszuschöpfen.

Eine verdreckte Toilette im ICE - am Boden ein aus der Decke herausgerissener Lautsprecher
Bundespolizei HamburgEine verdreckte Toilette im ICE - am Boden ein aus der Decke herausgerissener Lautsprecher

Nachdem die Bahn die Bundespolizei über die Randale informiert hatte, warteten rund 70 Beamte am Hamburger Hauptbahnhof am Gleis auf die Fußballfans. Da der ICE jedoch - entgegen einer polizeilichen Anordnung - auch in Hamburg- Harburg gehalten hatte, waren dort zahlreiche Fans ausgestiegen, darunter laut Polizei einige Randalierer.

Fahrgäste, die Zeuge der Fan-Randale in dem Zug (ICE 582) am späten Samstagabend geworden sind, werden gebeten, ihre Hinweise an die Bundespolizei in Hamburg weiterzuleiten, unter Telefon: 040-66 99 50 55 55.

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