"Keine Überlebenden" - Passagierflugzeug mit 157 Menschen an Bord abgestürzt - Auch deutsche Opfer

Ethiopian Airlines Flugzeug verunglückt - Premierminister meldet Absturz
Ethiopian Airlines Flugzeug verunglückt - Premierminister meldet AbsturzFoto-Quelle: Symbolbild (Pixabay)
News Team
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Von News Team

Ein Passagierflugzeug der Ethiopian Airlines ist auf dem Weg von Addis Abeba zur kenianischen Hauptstadt Nairobi verunglückt. Das Büro des äthiopischen Premierministers verkündete den Absturz am Sonntagmorgen. An Bord der Maschine sollen sich Medienberichten zufolge 157 Menschen befunden haben.

"Das Büro des Premierministers möchte im Namen der Regierung und des äthiopischen Volkes den Familien derer, die ihre Angehörigen an Bord der Boeing 737 der Ethiopian Airlines verloren haben, sein tiefes Beileid aussprechen", verkündete das Büro von Premierminister Abiy Ahmed auf dem Kurznachrichtendienst Twitter.

Auch der kenianische Präsident Uhuru Kenyatta sprach öffentlich sein Beileid aus.

+++ Update: Äthiopische Medien: "Keine Überlebenden" +++
Laut äthiopischen Staatsfernsehen soll keiner der 157 Menschen an Bord der Boeing 737 nach Nairobi den Absturz überlebt haben. Derzeit seien Rettungs- und Bergungsteams im Einsatz.

+++ Fünf Deutsche unter den Todesopfern +++
Ethiopian Airlines sicherte zu, Mitarbeiter zur Unfallstelle zu entsenden, um "alles mögliche zu tun, das den Einsatzteams helfen könnte". Das Unternehmen veröffentlichte eine Liste der Nationalitäten der Opfer. Unter den Toten sind auch fünf Deutsche.

Ein Pressesprecher der Fluggesellschaft hatte gegenüber der Nachrichtenagentur Reuters den Absturz um 8.44 Uhr bestätigt. Es sollen sich 149 Passagiere und 8 Crewmitglieder an Bord der Maschine befunden haben.

Weitere Infos folgen.

Im Video: Horrorflug! Dramatisches Video zeigt Flugzeug in starken Turbulenzen

autoren wize.life

2 Kommentare

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Schrecklich! Ich bin früher vielflieger gewesen (meist geschäftlich) und damals auch manchmal gedacht was wäre wenn. Bin froh dass ich alles ohne Probleme überstanden habe. Trotzdem, ich heute fliege heute noch gerne. Insgesamt sind die Flieger sehr sicher. Da schrecklicher ist wenn das Ding crashed es kommen sehr viele Leute auf einmal um.
Wenn die hochmoderne Technik versagt, gibt es kein Erbarmen...sie bestimmt heute das Fliegen und lässt den Piloten keinen Spielraum. Moderne Technik macht vieles einfacher aber auch verletzlicher, ein Eingreifen von menschlicher Hand in das Geschehen ist unmöglich, der Absturz ist vorprogrammiert.
Die NSTB hat unzählige Abstürze mit derartigen Mängeln untersucht und dafür gesorgt, dass diese absturzgefährdeten Maschinen am Boden bleiben. In einem Fall hat es 10 Jahre gebraucht, bis sie den Fehler eines Absturzes konkret einem bestimmten fehlerhaftem Teil zuordnen konnten und somit weitere Abstürze verhinderten und
ihren Bericht abschließen konnten.
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