Buchtipp „Zum Glück gibt es Umwege“ von Anne Buist und Graeme Simsion - mit Gewinnspiel!

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Die Autoren auf dem Jakobsweg
Die Autoren auf dem JakobswegFoto-Quelle: Anne Buist und Graeme Simsion
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Zoe, Künstlerin und Yogaexpertin, flüchtet aus Kalifornien nach Frankreich. Martin, Technikfreak aus England, will den von ihm entwickelten Wanderkarren für Rückengeschädigte einem Praxistest unterziehen. Als sie sich auf dem Jakobsweg begegnen, sind sie erstmal ganz schön genervt voneinander. Aber schräge Reisegefährten, Wetter- und Seelenkatastrophen, die Kapriolen des Wanderkarrens schweißen zusammen. Werden Martin und Zoe, grundverschieden

Ein Roman über Neuanfang und Sinnsuche, übers Wandern und Zu sich selbst finden und darüber, wie wir mit einem Lächeln Erfüllung finden.

Eine herrliche Geschichte von Menschen, die Selbstzweifel überwinden und alte Lasten abwerfen.

HEROLD SUN, Sydney

Hier geht’s zur Leseprobe: www.fischerverlage.de

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Interview mit dem Bestseller-Autor

Lesen Sie hier das Interview mit Bestseller-Autor Graeme Simsion („Das Rosie-Projekt“) und seiner Frau, Psychologin und Autorin Anne Buist, die das Buch gemeinsam geschrieben haben, jeder aus seiner Perspektive. Beide haben den Jakobsweg von Cluny bis Santiago begangen, Örtlichkeiten und Wegbeschreibungen gehen auf eigenen Augenschein zurück, und so manche Begegnung auf dem Camino ist, fiktiv abgewandelt, in die Romanhandlung eingeflossen.

Was hat es Ihnen bedeutet, den Jakobsweg zu gehen – persönlich und für Sie beide als Paar?
Anne: In unserem Roman heißt es: „Der Camino wird dich verändern”. Und so empfinden es die meisten Leute, die diesen Weg unternommen haben. Wir sind ihn zwei Mal gegangen und für mich bedeutete das erste Mal eine enorme Veränderung. Ich hatte mir eine Auszeit von meiner psychiatrischen Arbeit im Gesundheitswesen genommen und wollte Energie und Ehrgeiz für meine Rückkehr tanken. Aber auf dem Camino entschied ich mich, das genaue Gegenteil zu tun – meinen Job auf Teilzeit zu beschränken und dafür mehr zu schreiben.
Graeme: Für mich war es eine Erfahrung erzwungener Achtsamkeit. Ich lebe sehr in meinem eigenen Kopf, aber auf dem Camino musst du ständig alles wahrnehmen, was dich umgibt, sonst verläufst du dich oder du schlägst der Länge nach hin. Ich nahm die Natur bewusster wahr, die Jahreszeiten, sogar meinen eigenen Körper. Alles sehr gut für einen Schriftsteller!

Gab es für Sie besonders bewegende oder auch lustige Momente auf Ihrem Weg?
Graeme: Die Herberge ohne Heizung – bei Minustemperaturen. Der Wirt brachte keine neuen Gasflaschen mit, sondern stellte drei Flaschen Marc, also Grappa auf den Tisch. „Wärmt euch von innen“, sagte er. Im Nachhinein war es sehr komisch. Und die Episode landete im Roman.
Anne: Eine ältere Dame konnte jeden Tag nur wenige Kilometer laufen, hatte sich aber mit einem Mann angefreundet, der in jedem Dorf einen Extratag zum Warten einlegte. So kamen sie dann doch im gleichen Tempo voran. Auch dieses Detail findet sich im Buch.

Wann und wie kamen Sie auf die Idee, über den Jakobsweg einen Roman zu schreiben?
Anne: Vor neun Jahren, auf unserem ersten Weg, brachen wir mitten im Winter in Frankreich auf und trafen in den ersten zwei Wochen nur auf einen weiteren Pilger, einen jungen Belgier namens Matthias. Wir erzählten ihm ein bisschen von uns und er sagte: „Schreibt doch gemeinsam einen Roman über den Camino. Es sollte eine Liebesgeschichte sein. Über alte Leute, so wie Euch.“
Graeme: Das war die Ursprungsidee, aber wir ließen sie ruhen, bis wir beide jeweils eigene Bücher veröffentlicht hatten. Dann dachten wir erneut darüber nach und gingen den Jakobsweg ein zweites Mal, um frische Eindrücke zu bekommen. Und Matthias war die Inspiration für Bernhard, den deutschen Wanderer im Roman, den wir beide gern haben.

Über Graeme Simsion

Graeme Simsions erster Roman, „Das Rosie-Projekt“, wurde auf Anhieb ein Welterfolg und stand in Deutschlang monatelang auf Platz 1 der Bestsellerliste. Mit dem Roman „Der Rosie-Effekt“ und „Der Mann, der zu träumen wagte“ setzte der Australier Graeme Simsion seine Erfolgsgeschichte fort. Simsion war erfolgreicher IT-Berater, bis er mit dem Schreiben anfing. Er ist verheiratet, hat zwei Kinder und lebt mit seiner Familie in Melbourne.

„Zum Glück gibt es Umwege“ von Anne Buist und Graeme Simsion
Preis € (D) 19,99 | € (A) 20,60
400 Seiten, gebunden
Verlag: FISCHER Krüger
Ab sofort im Buchhandel und bspw. bei amazon.de erhältlich.

4 Kommentare

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Warum ein Gewinnspiel hier machen, wo man als Deutscher, Österreicher und Schweizer im Teilnahmeformular die Nationalität angeben kann um dann in den Teilnamebedingungenzu lesen " Teilnahmeberechtigt sind alle natürlichen Personen mit festem ersten Wohnsitz in Deutschland"...........WAS IST MIT DER SCHWEIZ UND ÖSTERREICH???..............dient das nur zum Adressensammeln??????
Davon muss man ausgehen bei Online-Quizs.
Service Tipp
Vielen Dank für Ihren Hinweis, Herr Pschernig wize.life-Nutzer - wir haben Ihre Info gleich an die Verantwortlichen des Gewinnspiels weitergeleitet. Die Teilnahmebedingungen werden angepasst, sodass auch Teilnehmer außerhalb von Deutschland sich bei dem Gewinnspiel offiziell anmelden dürfen. Viel Glück!
jetzt werden in Österreich und der Schweiz auch die Adressen gesammelt
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