Hamburg: Tod bei illegalem Autorennen? Beifahrer (24) eines Audi A7 stirbt bei Crash im Hafen

Für den Beifahrer in dem Unfallfahrzeug kam jede Hilfe zu spät
Für den Beifahrer in dem Unfallfahrzeug kam jede Hilfe zu spätFoto-Quelle: NEWS5
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Von News Team

Überhöhte Geschwindigkeit ist vermutlich der Grund für einen tödlichen Unfall am späten Montagabend im Hamburger Hafen. Dabei erlitt ein 24-jähriger Mann so schwere Verletzungen, dass er noch an der Unfallstelle starb.

Zuvor hatte der Fahrer des Audi, in dem der 24-Jährige als Beifahrer gesessen hatte, bei Auffahrt auf die Köhlbrandbrücke während eines Überholmanövers mit laut Polizei "überhöhter Geschwindigkeit" die Kontrolle über seinen A7 verloren.

In der Folge rammte er einen Lkw, prallte gegen die Leitplanke und mit der Beifahrerseite gegen einen weiteren Sattelzug.

Dabei soll der Anhänger des Lastwagens die rechte Seite des Audi völlig aufgerissen haben, berichtet die "Bild". Der 24-jährige Beifahrer erlitt tödliche Kopfverletzungen. Trotz laut Polizei "intensivster rettungsdienstlicher Versorgung" starb er an der Unfallstelle.

Der 22-jährige Fahrer des Audi wurde leicht verletzt und konnte demnach das Fahrzeug eigenständig verlassen. Er erlitt einen Schock und wurde ambulant in einem Krankenhaus behandelt.

Verdacht auf illegales Autorennen

Die Polizei hat inzwischen ein Strafverfahren wegen des Verdachts eines verbotenen Autorennens ist eingeleitet worden.

Denn laut Zeugenaussagen waren der Fahrer des Audi und der 26-jährige Fahrer eines BMW 135i bereits vor der Brücke durch "überhöhte Geschwindigkeit und lautes Beschleunigen" aufgefallen.

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Beide Autos sollen dem bisherigen Stand der Ermittlungen zufolge auf der Köhlbrandbrücke mehrere Autos mit überhöhter Geschwindigkeit überholt haben.

Nach dem Unfall hielt der 26-jährige BMW-Fahrer an und wurde von der Polizei befragt.

Die Köhlbrandbrücke war nach dem Unfall für mehrere Stunden teilweise gesperrt, laut "Bild" aber 5 Uhr am Dienstagmorgen wieder befahrbar.

1 Kommentar

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Wenn die Versicherungen aufhören diese Schäden zu regulieren, werden viele in diesen Fällen vernünftig. Keine Vermietung mehr, usw.
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