Fahndungserfolg der Polizei in Mettmann: Bande von Geldautomaten-Sprengern festgenommen

Auf frischer Tat ertappt: Zwei Diebe waren in der Nacht zu Freitag in den Vo ...
Auf frischer Tat ertappt: Zwei Diebe waren in der Nacht zu Freitag in den Vorraum einer Bank eingebrochen, um den Geldautomaten zu sprengen. Das wurde von der Polizei vereitelt.
News Team
Von News Team

Bereits seit längerem war die Polizei in Deutschland und den Niederlanden einer Bande von Dieben auf der Spur, die sich darauf spezialisiert hat, Geldautomaten zu sprengen, um das Bargeld darin zu stehlen.

Jetzt schlugen die Ermittler zu.

In der Nacht zu Freitag (12. April 2019) gelang es ihnen im Kreis Mettmann in Nordrhein-Westfalen, vier Männer auf frischer Tat zu erwischen. Die Niederländer im Alter von 19 bis 22 Jahren wurden festgenommen.
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Dabei handele es sich um eine "hochprofessionelle Gruppierung", wie es in einer gemeinsamen Mitteilung des Landeskriminalamtes NRW, der Staatsanwaltschaft Düsseldorf und der niederländischen Polizei am Freitag heißt, die gemeinsam bereits seit einiger Zeit umfangreiche Ermittlungen gegen die Bande führten.

Einbruch in die Bank

Zwei der Männer hatten mit einem Vorschlaghammer die Eingangstür einer Bank in Heiligenhaus eingeschlagen und waren mit Sprengmaterial in den Vorraum eingebrochen, als ein Großaufgebot der Polizei die beiden überwältigte. Fast zeitgleich wurden zwei Komplizen gestellt, die in einem Imbiss in Ratingen warteten.

Auf frischer Tat ertappt: Zwei Diebe waren in der Nacht zu Freitag in den Vorraum einer Bank eingebrochen, um den Geldautomaten zu sprengen. Das wurde von der Polizei vereitelt.
Auf frischer Tat ertappt: Zwei Diebe waren in der Nacht zu Freitag in den Vorraum einer Bank eingebrochen, um den Geldautomaten zu sprengen. Das wurde von der Polizei vereitelt.

Mindestens acht Sprengungen sollen auf das Konto der Bande gehen

"Wir gehen aktuell davon aus, dass die Festgenommenen für mindestens acht Geldautomatensprengungen in Frage kommen", sagte Frank Hoever, Direktor des Landeskriminalamtes Nordrhein-Westfalen am Freitag.

Die Tatverdächtigen sollen am Samstag dem Haftrichter vorgeführt werden. Derzeit werden ihre Wohnungen in den Niederlanden von der dortigen Polizei durchsucht.

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