Wenn das Ostergeschenk im Tierheim landet - Tierschutzbund warnt vor einer unüberlegten Anschaffung

Putzig: Ein Kaninchen als Ostergeschenk? Das sollten sich Familien vorher ge ...
Putzig: Ein Kaninchen als Ostergeschenk? Das sollten sich Familien vorher genau überlegen, rät der TierschutzbundFoto-Quelle: Pixabay
News Team
Von News Team

Kaninchen, Meerschweinchen und andere Kleintiere sind ein beliebtes Geschenk für Kinder zu Ostern. Doch bevor der Osterhase einen Kollegen aus dem Tierreich ins Osternest setzt, sollte sich das die ganze Familie genau überlegen, rät der Deutsche Tierschutzbund und warnt vor der unüberlegten Anschaffung eines Tieres als Ostergeschenk.

Wer sich für ein Tier interessiert, sollte unbedingt vorab überlegen, ob es auch wirklich ins eigene Leben passt

sagte Verbandspräsident Thomas Schröder der "Rheinischen Post". Jeder aus der Familie müsse mit der Anschaffung des Tieres einverstanden sein.

Außerdem sollte vorher genau durchgerechnet werden, was für Folgen ein Tier in der Familie habe - was es an Zeit und Geld kosten wird. "Leider schätzen einige Tierbesitzer die Situation falsch ein", so Schröder.

Bei ersten Problemen enden viele häufig im Tierheim

Sobald die ersten Herausforderungen anstehen - die Betreuung des Tieres etwa während des Urlaubs, Kosten für den Tierarzt - endeten viele von ihnen im Tierheim.

So seien allein 2016 rund 50.000 Kaninchen Meerschweinchen und Mäuse abgegeben worden - insgesamt lag die Zahl der neu aufgenommenen Tiere in dem Jahr bei 370.000 - ein neuer, trauriger Rekord.

Zahlenmäßig am häufigsten vertreten waren dabei Hunde (74.419) aus, gefolgt von Katzen (147.879).

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