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Wattenscheider posiert für Post im Netz mit Waffenattrappen

Bochum: Weil er mit Waffen posierte - SEK greift zu

News Team
Von News Team

Wer so ein Foto in den sozialen Medien postet, braucht sich nicht zu wundern, wenn die Polizei nicht mehr freundlich bei einem Zuhause klingelt, sondern gleich ein Spezialeinsatzkommando (SEK) vorbei schickt. So geschehen im Ruhrgebiet.

Der Staatsschutz des Bochumer Polizeipräsidiums war auf einen jungen Mann (21) aufmerksam geworden, der sich mit einem Gewehr sowie einer Machete im Netz präsentiert hatte. Darüber hinaus verbreitete der Wattenscheider über "WhatsApp" ein brutales Hinrichtungsvideo.

"Die Ermittlungen in Sachen 'Illegaler Waffenbesitz' sowie des Verdachts der Gewaltdarstellung nahmen ihren Lauf und führten schließlich Anfang April zum Einsatz eines Spezialeinsatzkommandos", wie die Polizei an diesem Donnerstag mitteilte.

21-Jähriger jammert

Demnach beendeten die Beamten an jenem Tag abrupt den Schlaf des 21-Jährigen. Mit den Worten "Das waren doch keine echten Waffen", gab der junge Mann zu verstehen, dass es sich bei dem Gewehr um eine originalgetreue Attrappe handeln soll, die er sich nur für den Post ausgeliehen habe.

Was läuft da alles schief?
PolizeiWas läuft da alles schief?

"Auf die Machete sowie zwei Handys und weitere Speichermedien muss der Wattenscheider in der nächsten Zeit verzichten, da die sichergestellten elektronischen Gegenstände intensiv ausgewertet werden", teilte die Polizei mit.

Keine Waffenattrappen posten

Aus diesem Anlass weist das Polizeipräsidium Bochum auf die möglichen Konsequenzen bei der Selbstdarstellung in der Öffentlichkeit im Zusammenhang mit dem leichtfertigen Umgang von echt aussehenden Waffenattrappen hin. Denn auch in den großen Weiten des Internets gelte: "Erst nachdenken, dann posten!"

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