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Über Atheisten

Von wize.life-Nutzer -

Sind Atheisten tolerant? Warum sind diese so sehr ablehnend gegenüber Gottgläubigen? Haben diese nachvollziehbare Gründe für ihre Haltung? Warum werden nicht wenige Atheisten gegenüber Gläubigen nicht nur unfreundlich, sie werden teilweise verletzend und man wird mit Häme belegt. Warum handeln sie so? Weil man behauptet Gott gefunden zu haben? Atheisten sollten sich z.Bsp. mal mit C.J.Lewis beschäftigen.

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26 Kommentare

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Meine spontanen Gedanken zum Beitrag:
Ich habe noch keinen Atheisten klingelnd an meiner Haustür erlebt, auch meine Verwandten und Bekannten erwähnten solche Handlung nicht.
Umgekehrt geschah das öfter.
Warum 'rütteln' Gläubige an Haustüren?
Weil sie besonders freundlich, die Atheisten aber besonders unfreundlich sind, weil sie niemanden klingelnd belästigen, um zu überzeugen?
Toll !
Weitere Gedanken verkneife ich mir, denn nach meinen Erfahrungen haben Argumente gegen den Glauben, wie er bei Fundamentalisten praktiziert wird, noch immer verloren.
Einzelne ihrer Gemeinde finden aus den tumben Vorstellungen nur heraus, wenn sie in Seelische Not getrieben werden.
Sie finden im Netz Adressen, d.h. Menschen, die professionell helfen.
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Zum wiederholten mal, der "normale" Atheist TOLERIERT deinen "Guru-Glauben", er teilt ihn aber nicht mit dir und möchte nicht ständig mit unsinnigen Unterstellungen und Verleumdungen deinerseits konfrontiert werden.

Und da du das ganz offensichtlich nicht kapierst, hilft nur noch Klartext:
Behalte deinen "Guru-Unsinn" bitte für dich...danke für dein Verständnis*.

Anm.: Das ist nur meine ganz persönliche Meinung.

*das deinerseits wahrscheinlich nicht vorliegt, aber so sind sie halt die typisch "Guru-Gläubigen"
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Ich habe absolut nichts gegen den Glauben denn der wohnt jedem Menschen inne und das unterscheidet ihm vom Tier.
Ich habe auch niemals was gegen den Glauben an einen Gott gehabt, solange mich dessen Anhänger nicht zu missionieren versuchen.
Wogegen ich etwas habe sind Religionen, also der Zusammenschluss an Gott glaubender Menschen denn die sind immer vom Menschen gemacht und beinhalten somit auch die, welche sie aus den verschiedensten Gründen, aber immer zu ihrem eigenen Nutzen missbrauchen.
Bernd,

".. Glauben denn der wohnt jedem Menschen inne und das unterscheidet ihm vom Tier."

Ich meine, es sei gerade umgekehrt.

"Glauben" ist doch eine Überzeugung, die nicht hinterfragbar ist. Sie ist nicht vernünftig begründbar. Sie ist einfach da, der Gläubige weiß meist selber nicht, wie er dazu kommt (und er reagiert verärgert, wenn man ihn danach fragt).

Eine Handlung aus dem "Glauben" heraus ist dasselbe wie eine instinktive Handlung, dasselbe wie irgendeine Aktion, die ein Tier ausführt. Auch das Tier kann ja den Grund seines Handelns nicht hinterfragen oder begründen. Alle Tiere sind in diesem Sinne "Gläubige".

Das, was den Menschen vom Tier unterscheidet ist nicht der "Glaube", nicht die Instinkte, sondern die Vernunft. Menschen sind als einzige Art dazu in der Lage, sich ein Modell der Welt in ihrem Kopf zu erstellen und vernünftig darüber nachzudenken, wie die Dinge zusammenhängen und WARUM sie so sind wie sie sind, und WARUM die Welt so funktioniert wie sie funktioniert.

"..solange mich dessen Anhänger nicht zu missionieren versuchen."

Gerade das Missioniert-Werden finde ich hochinteressant. Schon als Student habe ich die Zeugen Jehovas gerne in meine Bude eingelassen. Ich frage mich: Wieso gelingt es nicht, Gläubigen die offensichtliche Widersprüchlichkeit ihres Glaubens darzustellen? Wieso weichen sie immer wieder aus und bemerken das oft nicht einmal? Warum kann man sie nicht "festnageln"? Pardon, aber Paralellen zu Beobachtungen an psychisch Kranken drängen sich mir auf.

"..Religionen ..die, welche sie aus den verschiedensten Gründen, aber immer zu ihrem eigenen Nutzen missbrauchen. "

Volle Zustimmung. Zur Religion gehört die Unselbstständigkeit, das Regiert-Werden-WOLLEN von einem "Gott", ersatzweise von dessen menschlichen Vertretern. Gläubige wollen ja gerade, dass ihnen Gesetze vorgeschrieben werden, die von "höheren Mächten" austorisiert wurden und die es ihnen ersparen, selber darüber nachzudenken, was richtig ist. Es liegt in der Natur der Sache, dass Mächtige - seien sie selbst gewählt oder nicht - zu Machtmissbrauch neigen, vor allem, wenn sie ihr Handeln damit begründen können, es sei von einem allmächtigen, allwissenden "Gott" abgesegnet worden.
Tiere glauben nicht, sie hoffen hoffen höchstens, sind sich aber dessen nicht bewusst.
Der Mensch unterscheidet sich vom Tier durch die Vernunft?
Kein vernünftiger Mensch würde sich freiwillig selbst oder andere Töten.
Ich kenne Tiere die vernünftiger sind als Menschen
Tiere töten sich ständig gegenseitig und zwar um zu überleben, denn sonst würden sie verhungern... siehe die fleischfressenden wilden Tiere, wie z.B. Löwen und andere...
Nichts anderes habe ich geschrieben.
Bernd,

"..Kein vernünftiger Mensch würde sich freiwillig selbst oder andere Töten.
Ich kenne Tiere die vernünftiger sind als Menschen"

Menschen KÖNNEN vernünftig sein - sind sie es nicht immer. Gerade wenn es darum geht, andere Menschen zu töten ist oft so etwas wie "Glaube" im Spiel. Glaube an den einzig wahren Gott, Glaube ans Vaterland, Glaube an den König oder Führer, Glaube an die Revolution...

Wir können immerhin so vernünftig sein, dass wir bemerken, wenn unser Handeln unvernünftig ist. Tiere können das nicht: sie sind IMMER unvernünftig, sie können ihr Verhalten niemals hinterfragen - so wie Gläubige ihren Glauben auch nicht hinterfragen können (oder wollen).

Ich möchte darauf hinaus, dass "Glaube" nicht etwa eine neue Errungenschaft bei der Entwicklung zum Homo sapiens ist, wie das oft behauptet wird. Glaube ist vielmehr ein Relikt, ein Überbleibsel aus unserer tierischen Vergangenheit. Der Gläubige ist nicht weiter entwickelt, nicht weiter entfernt von Urmenschen und Affen, er hat vielmehr noch mehr vom Innenleben unserer Ahnen verinnerlicht als ein Atheist, der Gläubige ist Trieben und Instinkten noch mehr ausgeliefert als ein Nicht-Gläubiger.

Die Gläubigen mögen jetzt bitte nicht beleidigt sein. Ich wäre ja auch nicht beleidigt, wenn man mir vorwerfen würde, mein Denken hätte die oberste Stufe der Entwicklung zum Homo sapiens noch nicht erreicht.
Womit wir wieder beim Charakter als angeborene Eigenschaft wären.
Unser Denken und Handeln wird zwar nicht allein durch den Charakter bestimmt, aber hat er doch massgeblichen Einfluss.
Bernd,
Ich vestehe den Zusammenhang mit den vorhergehenden Beiträgen nicht.
Der Unterschied und die Gemeinsamkeiten bei Mensch und Tier sind gravierend jedoch unterscheiden sie sich nicht im Charakter, bei Tieren nennt man es Wesen. Diese haben einen starken Einfluss auf das Verhalten wollte ich damit sagen/ausdrücken. Je nachdem wie der Charakter eines Menschen und in welcher Umwelt er aufgewachsen ist, je nach dem ist auch sein Glaube mehr oder weniger ausgeprägt.
Das heisst jetzt nicht zwingend, dass in einem religiös geprägtem Umfeld, jeder automatisch religiös ist, jedenfalls nicht öfter als umgekehrt. Es ist eben immer eine Charakterfrage und des Wissenstandes der Person.
Ja, es wäre interessant zu wissen, welche angeborenen(?) Charaktereigenschaften zum "Glauben" prädestinieren.
Sind es unsichere, verunsicherte Menschen, die in ihrer Religion einen Halt finden? Sind es Ungebildete? Sind es solche, die streng und autoritär erzogen wurden?
Ich weiß es nicht.
Ich hab gerade den Thread nochmals durchgelesen und mir ist aufgefallen, dass ich keinen richtigen Unterschied zwischen Franc Apaz und einem "Hassprediger" erkennen kann - jedenfalls nicht in seinem obigen Beitrag.
Oder täusche ich mich?
Ich betrachte Franc keineswegs als einen Menschen der Hass predigt, sondern als einen User der seine Meinung sagt, egal ob sie für viele richtig oder falsch erscheinen mag. Das finde ich gut, denn ich handle ebenso.
Entscheidend ist an der Sache, ob man andere Meinungen als solche respektiert, überdenkt und seine Schlüsse über die eigene Meinung daraus zieht. Nur so kommt ein vernünftiger Dialog zustande, ohne in gegenseitigen Anschuldigungen oder gar Beleidigungen zu enden.
Bernd, du hast den Nagel auf den Kopf getroffen!

...aber dieser Typ über dir muss immer etwas Öl ins Feuer gießen um andere auf eine perfide, hinterhältige Art zu provozieren... nur, bei mir hat der Typ kein Glück, sondern Pech gehabt und das wurmt ihn.
Bernd,

Ich betrachte Franc auch nicht als Hassprediger.

Andererseits: was macht ein Hassprediger anderes, als seinen Hass hinauszuposaunen um andere anzustecken?

Oder findest du nicht, dass dieser Kommentar hasserfüllt wirkt?

"Und da du das ganz offensichtlich nicht kapierst, hilft nur noch Klartext:
Behalte deinen "Guru-Unsinn" bitte für dich...danke für dein Verständnis*.
Anm.: Das ist nur meine ganz persönliche Meinung.
*das deinerseits wahrscheinlich nicht vorliegt, aber so sind sie halt die typisch "Guru-Gläubigen"

Es ist ja nicht nur seine "persönliche Meinung". Es sind Beschimpfungen. Und die Aufforderung, inskünftig die Klappe zu halten wenn dem Franc der Beitrag nicht in den Kram passt. Also grad das Gegenteil von freier Meinungsäusserung.

Auch der grad oben eingestellte Kommentar

" muss immer etwas Öl ins Feuer gießen um andere auf eine perfide, hinterhältige Art zu provozieren.."

ist alles andere als nur eine freie Meinungsäusserung. Jemanden eine "perfide, hinterhältige Art" vorzuwerfen ist eine persönliche Beleidigung.

Aber so isser halt, der Franc...

Um das klarzustellen: ich fange jetzt nicht auch noch mit Beschimpfungen an. Ich zoffe nicht. Es war nur so ein Gedanke...
Nun der eine ist halt impulsiver als der andere, wobei ich mich zu den anderen rechne. Der "Guru-Unsinn" war etwas deplatziert, aber ich würde mich nicht an solchen Dingen festmachen, zumal es viel schlimmeres hier zu lesen gibt.
Ich fordere den Betreffenden dann auf, diese Äusserung zurückzunehmen, an welcher ich Anstoß nehme und in den meisten Fällen und bei normalen Usern klappt das dann auch. Der Rest wandert in mein Verlies, wo er sich mit den anderen Querulanten eine Zelle teilen muss.
wize.life-Nutzer

Gott und andere transzendente Scheinwesen haben für zig Millionen eine ganz ausgeprägte "Guru-Funktion", und da ich solche spirituellen Placebos (für mich) als unsinnig betrachte, nenne ich das einen "Guru-Unsinn", setzte das aber fairer Weise in Anführungszeichen, denn jeder einigermaßen Gebildete weiß dann, dass er es nicht wort-wörtlich nehmen soll.

Ich halte deshalb den Begriff "Guru-Unsinn" überhaupt nicht für deplatziert, ganz im Gegenteil, er drückt genau das aus was ich denke und dann schreibe ich das auch so.

Dadurch erfahren die entsprechenden "Guru-Gläubige" was ich denke, und ich hoffe, dass sie mich dann mit ihrem illusionären Unsinn nicht ständig "missionarisch" behelligen.

Nach meinen Erfahrungen verstehen mich diese Leute sonst nicht richtig und deshalb rede ich mit ihnen in Form eines etwas überspitzten Klartextes.

Anm: Ich habe kein Interesse an Zoff, aber meine möglichst ungeschönte Meinung sage ich trotzdem, auch wenn das so Typen* wie der da oben für Zoff hält, der aber andererseits religiös Gläubige pauschal als psychisch Gestörte diskriminiert.

*die einem mit ihrer Neigung zum infiniten Regress den letzte Nerv rauben (wollen)
nun ja, ich erkenne das durchaus an was den Guru betrifft, jedoch muss es nicht sein, dass man andere User als Typen und der da oben bezeichnet.
Das ist nicht die feine englische Art, um es mal so auszudrücken.
Genauso unpassend ist es alle Gläubigen als Psychisch gestört darzustellen.
Vergiß es, ich habe mich dir zu erklären versucht und wenn dir und anderen das nicht passt, dann kann ich daran nichts ändern, aber trotzdem sehr gut damit leben. Reden wir über das Thema und nicht über mich oder den da oben, okay wize.life-Nutzer?
Du hast recht, Leute, die bei mir im Keller abgelegt sind, müsste ich eigentlich als "Typen da unten" bezeichnen und nicht als "Typen da oben".
Genau, hab' 'ne gute Zeit...
Franc,

Du hast es nicht verstanden. Noch ein Versuch:

Zitat:
"Behalte deinen "Guru-Unsinn" bitte für dich..."

Das ist eine Aufforderung, gefälligst die Klappe zu halten. Damit nimmst du eine Position ein, die Andern hier den Mund verbieten möchte. Damit lehnst du dich eindeutig zu weit aus dem Fenster. Das hat auch mit Impulsivität nichts zu tun. Es ist der Versuch einer Bevormundung. Du bist aber hier nicht der Chef, der den Anderen irgendetwas vorzuschreiben befugt ist.

Wenn du die Meinungen Anderer nicht ertragen kannst, dann zwingt dich keiner, sie hier zu kommentieren.

Und, wie sagt man bei uns: du hast die Höflichkeit auch nicht mit dem großen Löffel gegessen. So ein bisschen Anstand sollte schon sein - bei aller erwünschter Deutlichkeit der Meinungen.
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Go On,

Ob "Atheisten" tolerant sind weiß ich nicht - ich bin mir aber ziemlich sicher, dass es tolerante und intolerante Atheisten gibt, genauso wie es tolerante und intolerante Gläubige gibt.

Was du meinst, ist wohl, ob eine atheistische Weltsicht eher zu Intoleranz verführt als eine gläubige Weltsicht.

Ich meine - ich erwähnte das andernorts schon - dass Atheisten jedenfalls nicht zur Gewalt gegen Gläubige neigen, wogegen Gläubige manchmal spektakulär gewalttätig reagieren, wenn man ihren Glauben in Frage stellt - sei es zugunsten eines anderen Gottes oder zugunsten eines ahteistischen Weltbildes. Es scheint also eher umgekehrt zu sein: Gläubige sind intolerant.

Weil es nichts bringt, über Atheisten allgemein zu urteilen - schliesslich kann man nicht alle Atheisten kennen - schlage ich vor, dass ich meine dezidiert atheistische Geisteshaltung hier nochmals offenlege, und ich vermute, dass ein sehr großer Teil sehr ähnlich denkt wie ich.

Ich lehne "Gottgläubige" NICHT ab. Was ich nicht nachvollziehen kann, ist deren Glaubensüberzeugung. Ich hab ja auch schon mehrfach gefragt, wie man zu solchen Glaubensüberzeugungen kommen kann, ich kann das nämlich nicht verstehen. Aus meiner Sich ist der feste Glaube an "übernatürliche" DInge und Personen durch nichts vernünftig begründbar - jedenfalls hab ich noch keine nachvollziehbare Begründung gehört. Es liegt an dir, eine solche Begründung hier zu posten.

Versteh ich dich richtig: du hast Gott gefunden? Dan würde mich interessieren, wie das genau verlaufen ist. Hast du ihn gehört oder gesehen? Oder irgendwie gespürt? Wie wusstest du, dass es sich um Gott handelt?

Wer ist C.J.Lewis ? Bei Google findet man darunter einen Musiker. Was hat der mit deinem Glauben zu tun?
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