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9. Türchen: ☆ Sterne, immer wieder Sterne! ☆

9. Türchen: ☆ Sterne, immer wieder Sterne! ☆

... gerade im Advent und zu Weihnachten begegnet uns der Stern überall.

Er ist ein Symbol von Weihnachten geworden.

Eine Grundlage ist die Erzählung von den 3 Königen aus dem Morgenland: Kaspar, Melchior, Balthasar denen ein besonders heller Stern, der „Stern von Bethlehem“ den Weg zu Jesus zeigte. Der Stern war auch ein frühchristliches Symbol für Christus.

Der Stern ist aber schon immer ein Zeichen für Licht in dunkler Nacht gewesen und das Sternenlicht war immer wichtig für die Menschen und so greift die Weihnachtsgeschichte auf diese Weise diese uralte Symbolik von Licht und Finsternis auf.
Der Stern ist ein Abbild nach der die Schöpfung sich um Gott bewegt, seinen Willen erfüllt, mit Gott in der Mitte und alles Leben kreist um ihn.
In der Antike galten Sterne als vernunftbegabte Lebewesen, die sich um die Welt sorgten. Oft wurden sie als Götter verehrt, weshalb sich konsequenterweise die Astrologie entwickelte.

Sterne sind etwas Besonderes für Menschen.

Sterne begegnen uns oft in unserem Leben. Kleine "Lichter" am Himmel, die schön funkeln (und eigentlich ja andere Sonnen sind). Ein nächtlicher Sternenhimmel fasziniert die Menschen schon seit Anbeginn. Sternschnuppen die vom Himmel fallen, (die mystische Art, sich dann was wünschen zu können).

Bereits vor Jahrtausenden, diente der Sternenhimmel der Seefahrt zur Bestimmung von Schiffspositionen durch die astronomische Navigation und Sterne sind schon immer Wegweiser gewesen. Der Morgenstern (eigentlich der Planet Venus) kannte man schon in der Bibel.

Sterne in Flaggen und als Banner sind, das am häufigsten gebrauchte Symbol und nicht zu übersehen. Es gibt ihn auf 80 Nationalflaggen, das sind 40% aller Flaggen und sie verkörpern immer etwas Wichtiges (siehe USA und EU ).

Der Davidsstern benannt nach König David, aus der Bibel, gilt heute vor allem als Symbol des Volkes Israel und des Judentums: Auch der Islam nutzt die Symbolik des Sterns. Und natürlich das Pentagramm, das schon 3000 v. Chr. bei den Sumerern nachgewiesen wurde, ist in vielfältiger Verwendung von der Antike, bei den Römern und Griechen, durch die Jahrhunderte, bis in die heutige Zeit, immer wieder verändert und erweitert, auch in Religionen und im Okkultismus.

Der Stern hat in unzähligen Redewendungen Einzug in unsere Sprache gehalten.

Menschen greifen nach den Sternen, wenn sie ein hohes Ziel haben oder etwas fast unerreichbar ist, nur unter vielen Mühen gelingen kann
Unternehmungen stehen unter einem günstigen oder ungünstigen Stern. Sich also sich in einer Erfolg versprechenden Lage befinden oder auch nicht.
☆Oder jemand wird unter einem günstigen Stern geboren.
Man holt seiner Liebsten die Sterne vom Himmel . Ist also bereit sehr viel für sie zu tun und ihr viel zu geben, sogar versuchen Unmögliches zu erreichen.
Ein geliebter, wichtiger Mensch kann ein Augenstern sein , etwas was man besonders behütet und beschützt.
Es steht noch in den Sternen , wenn etwas (noch) nicht in meiner Macht liegt.
Jemand, bzw. etwas ist ein Leitstern, nach dem man sich richtet und ihm folgt.

Besondere und sehr schöne Ereignisse in unserem Leben werden als ☆Sternstunden bezeichnet. Sterne sind also etwas Besonders für die Menschen und wenn wir dieses Wort verwenden ist es immer etwas Außergewöhnliches!

Der bekannte lateinische Spruch per aspera ad astra (wörtlich durch das Raue zu den Sternen, von Seneca) bedeutet, erst nach vielen Mühen zum Erfolg, dass einem nichts in den Schoß fällt, oder auch, „ohne Fleiß keinen Preis, höchste Ziele erreicht man nur mit großer Anstrengung. Es ist der Leitspruch, bzw. das Motto von einigen Universitäten, Air Forces, und Städten. Sogar die Schöpfer der Fernsehserie Star Trek entlehnten das Motto als Wahlspruch der Sternenflotte.

Der Stern als Bewertungssymbol

Hotels und Restaurants werden mit Sternen bedacht. Je mehr Sterne, desto höher der Rang beim Militär. Eine Person die es in den Medien zu etwas gebracht hat, berühmt und bekannt ist, wird als Star bezeichnet.

Sogar als Kennzeichnung für Menschen wird der Stern verwendet. Dieser soll auffallen. Der Sheriffstern ist ein Zeichen von Macht. Es wurde aber auch schon in einer der dunkelsten Stunde der Historie mit dem Judenstern pervertiert und als Verhöhnung missbraucht.

Jeder kann seine Sterne neu ordnen,

wenn er will. So heißt es jedenfalls. Habe ich immer wieder mal gelesen. Wow, das hat doch was! „Die Sterne neu ordnen“ Hört sich gut an!
"Seine Sterne neu ordnen" Ich finde dieser Satz klingt! Er ist schön. Er macht neugierig, ist romantisch und bedeutet, alles ist möglich, wenn man nur mit aller Macht an sich glaubt. Doch, was sind meine Sterne? Was ist damit gemeint?
Und wie ordne ich sie überhaupt meinem Leben zu, bevor ich sie neu ordnen kann oder möchte? Ordnen? ICH? Ordnung? OJE... Meine Sterne neu ordnen, hmmmm...
Meine Träume, meine Sehnsüchte... Fest daran glauben, etwas Besonderes zu sein. Chancen im Leben zu nutzen. Auf das zu schauen, was möglich ist und mich nicht nach dem zu richten, was ich nicht kann.
Die Welt ist voller Sterne. Sehen wir sie? Wissen wir immer wo unsere Sterne stehen, oder was sie sind? Erkennen wir die ☆Sternstunden in unserem Leben?

Seine Sterne zu pflücken, also Träume und Sehnsüchte ernst zu nehmen und neu zu ordnen, sollte man immer bereit sein. Denn oft genug beschreiten wir Wege, die es unweigerlich erzwingen.
Wege die wir selber einschlagen, aber sicherlich auch mal hinein gedrängt werden. Doch nur wir alleine sind für uns verantwortlich. Aber das gehört eben auch zum Leben dazu, genauso wie jeder sein Schicksal trägt, das er aushalten kann. Was der Mensch dann damit macht, ist seine Sache.
Den eigenen Weg gehen. Dem individuellen Stern folgen.

Es ist jederzeit möglich, seine Sterne neu zu ordnen, wenn man nur will. Und wer den Mut dazu hat, wird erleben, dass Träume Wirklichkeit werden können.

Gerade die Adventszeit, die Zeit der Besinnung, des Innehaltens, der Erwartung, des Wartens auf die Ankunft kann man nutzen um nach seinen Sternen zu schauen, wie sie stehen und ob ihre Ordnung noch zum Leben passt.

Ihr dürft eure Sterne neu ordnen.
Tut es und werdet zu ☆Sternenpflückern!

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Gedicht von Anke Maggauer-Kirsche (*1948), deutsche Lyrikerin
Ein Stern ☆
Ein Stern leuchtet auch für mich
ein Stern, der mir den Weg weist
ein Stern, der mir Hoffnung schenkt
ein Stern, ein Licht, inmitten der Dunkelheit
erinnert mich, ich bin nicht allein
Liebe begleitet mich, auf all meinen Wegen

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24 Kommentare

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5 Sterne und noch ein dickes Lob für diesen Sternenbeitrag.
Edelgard, ,ich liebe diese Ausführung und ich werde sie mir noch öfter durchlesen. Ich habe meine Sterne neu geordnet, als ich von meinem Besuch aus NY zurückkam und mein Sohn mir riet unsere Familiengeschichte aufzuschreiben, und zugleich mich mit dem Computer vertraut zu machen um immer ganz aktuell etwas von meinem Enkel zu sehen und hören. Das war ein Wink des Schicksals, Manche Sternschnuppe ist heruntergefallen, ohne dass mein Wunsch in Erfüllung ging, doch ich hoffe in meiner Milchstrasse warten noch ein paar Sterne entdeckt zu werden
Vielen Dank, Kunigunde
Es freut mich sehr, dass dir mein Beitrag gefällt, dass du ihn nochmal lesen wirst

Für jeden warten Sterne und Sternstunden.
man muss sie nur erkennen und ergreifen. Du hast es getan und weißt, wie man es tut
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Seit etwas mehr als einem Jahr bin ich bei SB. Vorher waren meine Sterne leicht verdunkelt. Seitdem habe ich auch begonnen, sie neu zu ordnen und fühle mich wohl und gut dabei. Danke, liebe Edelgard, für den tollen Beitrag.
Das freut mich sehr, Gisela, dass es dir in SB gut gefällt und, dass du dich wohlfühlst. Ich wünsche dir weiterhin eine gute Zeit und, dass deine Sterne immer hell strahlen
Vielen herzlichen Dank für die lieben Wünsche, Edelgard. Dir einen schönen 3. Advent und eine ruhige Vorweihnachtszeit.
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Wunder,-Wunderschön geschrieben!!.......bei Sternen denk ich immer an meinem Freund-er hat keinen Namen mehr,seit wir uns kennen,-für mich ist er ein menschlicher Stern....naja und manchmal auch ein Engel...

Sterne haben tausend Gesichter-für jeden Menschen bedeuten sie etwas anderes-für mich sind sie mehr als lediglich ein Himmelskörper...
Ich danke dir, Christiane, dass es dir gefällt
und es ist schön, dass du deinen besonderen Stern an deiner Seite hast
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Dankeschön für die ganz vielen Anregungen, die Dein Beitrag enthält. Ja, wenn ich nachts mit dem Hund die letzte Runde drehe, verdrehe ich auch häufig den Kopf um zu bewundern, was da so über mir existiert. Und hoffe natürlich, eine Sternschnuppe zu entdecken.......... wobei das so schnell geht............ die Weite des Universums um uns herum ist so gewaltig............... ich staune über jeden Stern
Danke für Deine Zeilen, sie inspirieren
Es freut mich, dass sie inspirierend sind
ja, es ist kein Wunder, dass uns die Sterne und der Sternenhimmel beeindrucken
stimmt Edelgard, wir werden auf unser minimalistisches kleines Leben zurück "gestutzt"
Auch wenn einige Menschen das nicht so sehen, wir sind alle so klitzeklein im Angesicht des Universums und, das ist wirklich gut so
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Ein toller Bericht. So detailliert habe ich das noch nie gelesen. Wieder etwas dazu gelernt. Danke dafür. Gruß Marlies
Ich danke dir, Marlies
Freut mich, wenn man dadurch etwas dazu lernen kann
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Ein sehr schöner Beitrag, der auch mich zum nachdenken anregt.
Auch das Gedicht kannte ich noch nicht, vielen Dank auch dafür, es ist wunderschön und passt auch super in die Adventszeit
Danke schön, Michi
Mich freut es, wenn er gefällt und auch zum Nachdenken anregt
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Danke, Edelgard
für diese umfangreiche u. gut gestaltete Darstellung.
Je älter ich werde, desto mehr weiß ich meine
Sternstunden zu schätzen
Ich danke dir!
Genau so geht es mir auch
Man erkennt doch, wie wertvoll diese Sternstunden sind
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Ganz lieben Dank für den wunderschönen Beitrag zum Adventskalender Edelgard. Bei dem man wirklich zum Nachdenken kommt
Danke schön, Elke.
Es freut mich, wenn mein Beitrag zum Nachdenken anregt
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Dankeschön Edel... Dein Bericht hat mich zum Nachdenken angeregt... wieder einmal... über mich selbst... über meine Sehnsüchte und meine Träume... und darüber, dass ich gerade dabei bin... meine Sterne neu zu ordnen...
Ich danke dir, Gabi!
Gerade weil ich darüber nachdedacht habe, (immer wieder mal) kamen diese Sätze zustande. Träume und Sehnsüchte sollte man sich doch immer wieder mal erfüllen, wenn man merkt, es macht das Leben doch lebenswert(er). Und, wir haben es uns doch verdient, nicht wahr?
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Dein Beitrag ist sehr ausführlich Edelgard und gut. Besonders die Redewendungen gefallen mir.
Du ahnst nicht, wie passend dein Bericht ist. Sterne neu ordenen.... aus einer Vision ist Realität geworden.... ausgerechnet, an dem Tag, wo du diesen Bericht einstellst...Danke
Ich danke dir, Bea!
Das freut mich, dass aus einer Vision, Realität wurde. Das vermutlich mühselige Arbeit Früchte getragen haben. Dass nach Sternen gegriffen wurden und man sie errreicht hat
Glückwunsch!
In meiner Kindheit wurde die Christmette im Nachbarort zelebriert und wir Kinder mußten 3 Kilometer zu Fuß nach dorthin gehen. Bei der Lesung oder der Predigt wurde u.a. immer aus dem Matthäus- Evangelium gelesen, bis zu der Stelle:
„Als Jesus zur Zeit des Königs Herodes in Betlehem in Judäa geboren worden war, kamen Sterndeuter aus dem Osten nach Jerusalem und fragten: "Wo ist der neugeborene König der Juden? Wir haben seinen Stern aufgehen sehen und sind gekommen, um ihm zu huldigen. … Und der Stern, den sie hatten aufgehen sehen, zog vor ihnen her bis zu dem Ort, wo das Kind war; dort blieb er stehen.“

Auf dem Nachhauseweg schauten wir nach dem Stern ........und fanden den Weg sicher nach Hause.
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