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Achtung! Lebensgefahr!

Von wize.life-Nutzer -

Heute stirbt man normalerweise nicht mehr alt und lebenssatt im Bett. Heute verunglückt man. Oder man bekommt einen Herzinfarkt, oder Krebs. Früher sind die Menschen 90 Jahre alt geworden und haben sich dann zum Sterben niedergelegt. Bereits der weise Salomo spricht davon dass das Durchschnittsalter der Menschen 70 bis 80 Jahre beträgt. Und da rühmen wir unsere Wissenschaft, unsere Medizin, wenn wir dieses Standardalter erreichen.

Da wird ein Flugzeug in die Luft gesprengt und schon sind 250 Menschen tot. Immer wieder hört man von Verkehrsunfällen, die ihre Todesopfer fordern. Ständig ist irgendwo auf der Welt Krieg und rafft Tausende, ja Millionen Menschen in den Tod. Wenn wir so darüber nachdenken: Wer hat eigentlich noch eine Chance, gemütlich in seinem Bett zu sterben? Wie war das vor einiger Zeit fast vor unserer Haustür? Da flog hier ein Rettungshubschrauber über uns hinweg. Ein Motorradfahrer war in voller Geschwindigkeit in einen Anhänger gefahren. Niemand ist sicher, ob er das überlebt.

Wenn er nun verstirbt, wo ist er dann? Was wird aus ihm? Haben wir schon einmal darüber nachgedacht?

Lesen wir eine nette Geschichte:

Da kommt einmal ein junger Mann zu seinem alten Onkel und sagt: „Onkel, gratuliere mir mal! Ich habe mein Abitur bestanden!“ „Wie schön!“ erklärt der Onkel, „hier hast du 100 €, kauf dir zur Belohnung was Schönes dafür. Aber sag mir: „Was hast du jetzt vor?“ „Jetzt“, antwortete der Junge, „jetzt werde ich studieren. Ich will Jurist werden.“ „Schön“, sagte der Onkel, „und dann?“ „Na, dann werde ich Assessor am Landgericht.“ „Schön“, sagt der Onkel, „und dann?“ „Na, dann werde ich heiraten und eine Familie gründen.“ „Schön“, sagt der Onkel, „und dann?“ „Ja, und dann werde ich hoffentlich mal ein großer Mann, Richter oder oberster Staatsanwalt.“ „Schön“, sagt der Onkel, „und dann?“ „ja, Onkel,“ – der junge Mann wird langsam nervös – „dann werde ich auch mal alt und pensioniert werden.“ „Schön“, sagt der Onkel, „und dann?“ „Na, dann werde ich mich in mein Häuschen zurück ziehen, Reisen machen, die Welt kennen lernen.“ „Schön“, sagt der Onkel, „und dann?“

Da wird der junge Mann ärgerlich: „Dann stirbt man auch einmal.“ „So“, sagt der Onkel, „und dann?“ Da lacht der Junge nicht mehr. Er erschrickt bis in den Tod: „dann sterbe ich – und dann?“ „Und dann???“ fragt der Onkel. „Onkel, darüber habe ich noch nie nachgedacht.“ „Wie sagt der Onkel, „du hast das Abitur gemacht und bist so dumm, dass du nur von hier bis da denkst? Sollte der Mensch nicht ein bisschen weiter denken? Was dann?“ Da erwidert der Junge schnell: „Onkel, was nach dem Tod kommt, das weiß niemand!“ „Das stimmt nicht, mein Junge“, sagt der Onkel, „es gibt einen, der weiß Bescheid über das, was nach dem Tode kommt.

Das ist Jesus. Und der hat gesagt: “Der Weg ist breit, der in die Verdammnis führt; und der Weg ist schmal, der zum ewigen Leben führt.“ (Matth. 7,13.14) Nach dem Tode kommt Gottes Gericht. Und man kann verloren gehen, oder man kann selig werden. Schon Mose, der Mann Gottes sagte einmal: „Lehre uns bedenken, dass wir sterben müssen, damit wir klug werden.“ (Psalm 90,12) – oder mit moderneren Worten: „Mach uns bewusst, wie kurz unser Leben ist, damit wir endlich zur Besinnung kommen!“ (Hoffnung für alle)

Es geht also in Wirklichkeit darum, sein Leben auf das Ziel auszurichten. Nicht nur für den Augenblick zu leben. Das ist zu kurz gedacht. Es genügt nicht, dass wir Pläne machen bis ans Grab. Soll das Leben nicht sinnlos gelebt werden, muß auch die Frage bedacht werden: Was kommt dann?

Wenn ich ein paar Schuhe repariert haben will, dann gehe ich nicht in die Autowerkstatt. Automechaniker sind feine Leute, aber von Schuhen haben sie dort keine Ahnung. Mit den Schuhen gehe ich zum Schuster. Wenn aber mein Auto eine Panne hat, dann gehe ich nicht zum Schuster, sondern zum Autoschlosser. Wenn ich Brötchen kaufen will, dann gehe ich nicht zum Metzger – der ist zwar ein feiner Mann, aber von Brötchen versteht er nun mal nichts. Das heißt: Ich gehe immer zum Fachmann, wenn ich Qualität erhalten will.

Aber wenn wir wissen wollen, was nach dem Tode kommt, dann fragen wir Hinz und Kunz oder verlassen uns auf unsere eigene unausgegorenen Gedanken. Sollten wir uns mit dieser wichtigen Frage – was kommt nach dem Tode? - nicht erst recht an einen Fachmann wenden? Und wer ist der Fachmann in dieser Frage? Es gibt bisher nur einen Fachmann! Das ist der Sohn Gottes, der aus einer anderen Welt kam und selber im Totenreich war. Er ist am Kreuz gestorben und wiedergekommen. Er kennt sich aus. Und er sagt: „Du kannst in die Verdammnis kommen und du kannst in den Himmel kommen!“

Und wenn mir 25 Professoren heute beweisen: „Mit dem Tode ist alles aus!“ – dann sage ich: „Allen Respekt vor Ihren vielen Titeln, aber Fachleute sind Sie in dieser Sache nicht. Sie waren nämlich noch nicht drüben. Aber ich kenne einen, der war drüben: Jesus, und der sagt es anders.“ Dieser Jesus sagt, dass wir über kurz oder lang alle vor dem Richterstuhl Gottes stehen werden.“ Da spielt es keine Rolle, ob wir meinten, mit dem Tode sei alles aus, oder wir werden immer wiederkehren, mal als Tier, mal als Blume, mal als Mensch. Dann wird uns die Wirklichkeit einholen.

Pfarrer Wilhelm Busch erzählte einmal aus seinem Leben. Er war als junger Mann Offizier im Ersten Weltkrieg. Wenn ihm damals jemand gesagt hätte, er würde mal auf einer Kanzel stehen und predigen, - den hätte er ausgelacht. Als sein Vater ihn fragte: „Glaubst du nicht an Gott?“, hat er geantwortet: „So dumm bin ich nicht, dass ich Gott leugne. Zum Atheismus gehört eine riesige Portion Dummheit, die ist unerreichbar. Aber“, so sagte er, „Gott ist mir nicht begegnet. Darum interessiert er mich nicht.“

Kurze Zeit später saß er beim Vormarsch in Frankreich mit einem anderen jungen Leutnant in einem Straßengraben bei Verdun. Sie rissen dreckige Witze. Und dann erzählte er einen Witz, doch sein Kamerad lachte nicht. „Kutscher“, sagte er, „warum lachst du nicht?“ Da kippte der um – er war tot. Ein kleiner Splitter einer Granate hatte ihn ins Herz getroffen. Er steht mit seinen 18 Jahren vor der Leiche des Kameraden und spricht ganz ungerührt: „Was bist du unhöflich, mein Lieber, dass du abgehauen bist, ehe ich den Witz zu Ende erzählt habe!“

Ob sein Kamerad darauf vorbereitet war? Das nächste, was er sehen wird, ist Gott auf dem Richterstuhl. Hätten sie anders herum gesessen, hätte es Wilhelm Busch getroffen. Ob er vorbereitet gewesen wäre, vor seinem Richter zu erscheinen? Ob wir vorbereitet sind, vor unserem Richter zu erscheinen? Das ist nicht irgendein Herrgott, nach dem Motto: „Da muß ja irgendetwas sein!“, nein, das ist der Gott, der seinen Willen mitgeteilt hat, der Gebote gegeben hat, die wir alle übertreten haben.

Es gibt Leute, deren Sünden zum Himmel schreien und die doch behaupten: „Ich tue Recht und scheue niemand!“ oder andere, die behaupten: „Wenn alle so wären, wie ich, würde es besser aussehen auf dieser Welt!“ oder jene, die rufen: „Na wenn schon, wer ist der Gott, dem ich gehorchen müsste. Ich gehe doch meinen eigenen Weg.“ oder solche, die sagen: „Wenn es denn einen Gott gibt, der soll nur kommen. Dem werd ich aber die Leviten lesen!“ Es gibt wahrlich genug Menschen, die sich erhaben vorkommen vor dem unsichtbaren Gott, bis – ja bis der Tod an ihre Tür klopft. Auf einmal werden sie immer kleiner und kleinlauter. Was, wenn es ihn doch gibt?

Ja, wir leben sehr gefährlich, wenn wir Gott ignorieren oder hinwegdiskutieren. Darum hat Gott wohl sein Wort aufschreiben lassen, damit jeder die Möglichkeit hat, den Willen Gottes für sein Leben zu erfahren. Weil die Menschen immer auf der Suche sind nach dem Glück, hat er ihnen die Botschaft von der Erlösung gebracht durch Jesus Christus. Der Apostel Johannes sagte einmal: „Jesus Christus ist gekommen in die Welt, die Sünder selig zu machen!“ Sünder sind sie alle, die ihren Erlöser noch nicht kennen gelernt haben. Die noch nicht ja gesagt haben zu seinem Angebot für ein neues Leben.

Sünder – was ist das? Sünder ist ein Mensch, der Gott aus der Mitte seines Lebens verloren hat, der seinen eigenen Weg geht. Ein Mensch, der mit Gott nichts anzufangen weiß. Ist es nicht sonderbar? Ein jeder sehnt sich nach Frieden, nach Harmonie, nach Ruhe und Geborgenheit. Die ganze Menschheit ist darum bemüht, eine bessere Welt zu schaffen. Warum nur? Wissen die Menschen vielleicht, dass es einmal anders war? Wissen sie, dass das morden, betrügen und ausnutzen nicht alles sein kann? Sie versuchen, das Gute zu schaffen mit immer mehr Waffen.

In diese Sinnlosigkeit, in diese Hoffnungslosigkeit klingt hell wie ein Glockenschlag das Wort Gottes: „So sehr habe ich die Menschen geliebt, dass ich sogar meinen Sohn für sie geopfert habe, damit jeder, der sein Opfer annimmt, gerettet wird.“ Gott will die Menschen nicht verdammen und vernichten. Rettung ist sein erklärtes Ziel. Darum hat er alles eingesetzt, was der Himmel zu bieten hat. Auch wenn es unglaublich klingt – wir brauchen nicht einmal viel dafür zu tun. Keine Vorleistung, keine großen Aufgaben, mit denen wir etwas beweisen könnten. Nein, nur Vertrauen.

Vertrauen darauf, dass das Opfer Jesu vollkommen ausreicht, einen Neuanfang zu schaffen. Vertrauen, dem Taten folgen. Wie war das mit dem Mann, der am Teich Bethesda seit mehr als 30 Jahren auf seiner Matratze lag? Jesus kam dort vorbei. Er fängt ein Gespräch mit diesem Manne an. Willst du gesund werden? Was für eine Frage!? Warum liegt er denn schon so lange hier? Er hofft doch, dass er einmal der Erste ist, der in das Wasser des Teiches steigt, wenn es sich bewegt, um geheilt zu werden. Darum sind sie doch alle hier. Er antwortet: „Ich habe doch keinen Menschen!“

Die ganze Verzweiflung eines Menschen, der kaum noch Hoffnung hat, liegt in diesen wenigen Worten. Ich habe doch keinen Menschen! Sind da nicht auch heute viele Menschen, die so reden könnten? Ich habe doch keinen Menschen!? Diese Worte sind aber nicht nur Worte der Verzweiflung. Sie sind auch Worte der Sehnsucht nach Hilfe, nach Rettung. Und was macht Jesus?

Er legt nicht seine Hand auf ihn, um ihn zu heilen.
Er spricht keine Zauberformel, mit der er gesund wird.
Er gibt ihm auch keine Arznei, die ihm helfen könnte.
Nein. Er fordert ihn auf: „Stehe auf, rolle deine Matte zusammen und geh!“

Das soll der große Meister sein, von dem alle Leute reden? Das soll Rettung sein? Der will mich doch nur verspotten in meinem Elend. Als wenn es nicht genug wäre, dass ich hier immer zu spät komme, weil sich niemand um mich kümmert. Der hätte doch gleich bleiben können, wo er war. Würde das nicht so mancher denken? Wenn er nun auf Jesus hört, macht er sich da nicht zum Gespött der Umstehenden? Auch heute gibt es deren viele, die sich lieber auf ihren gesunden Menschenverstand verlassen, als auf Jesu Wort. Auch heute gibt es viele, die sich lieber Rat holen bei Ärzten, Heilpraktikern, Wissenschaftlern und sogar Wahrsagern, als bei Jesus. Sie merken nicht, dass sie in ihrer Verlorenheit in Lebensgefahr sind. Sie wollen es auch oft gar nicht wahr haben.

„Stehe auf, rolle deine Matte zusammen und geh!“ – das ist schon eine Zumutung. Jetzt ist es an ihm, eine Entscheidung zu treffen. Eine Entscheidung, die ihm niemand abnimmt. Hier ist Vertrauen – man kann auch sagen Glauben – gefragt. Willst du Jesus ernst nehmen und es auf sein Wort hin wagen? Will er erfahren, ob Jesus helfen kann und will, dann muß er handeln. Da hören alle klugen Worte auf. Selbst die klügsten Wissenschaftler stehen nur ratlos daneben, sind mit ihrem Latein am Ende. Diskutieren und Hinterfragen hilft hier nicht weiter. Es muß gehandelt werden.

Daran krankt unsere Gesellschaft auch heute. Sie erwartet, dass andere zuerst handeln. Niemand will den ersten Schritt machen. Niemand will sich blamieren. Man tritt auf der Stelle. Und doch ist es nur ein einziger Schritt, der den Untergang bedeutet oder eine neue Dimension öffnet. Diesen Schritt musst du selber gehen. Wie oft schrecken wir davor zurück und sagen: „Probier’s doch mal bei dem anderen aus. Wenn es bei dem klappt, kann ich ja immer noch ...; ich bin ja nicht so schlimm dran wie der, da kann ich ihm doch den Vortritt lassen.“ Und so schieben wir die Entscheidung immer vor uns her, bis wir nichts mehr zu entscheiden haben.

Der Mann am Teich Bethesda vertraut Jesus und steht auf. Das unfassbare geschieht. Er kann wieder laufen. So ist Gott. Nein, er zwingt uns nicht seinen Willen auf. Er sagt auch nicht: „Selber schuld!“ Gott bietet in der hoffnungslosen Situation seine Hilfe an. Was ich tun muß ist nur, sie anzunehmen. Zu schwer? Zu unsicher? Raffen wir uns auf! Wir haben doch nichts zu verlieren.

„Ich bin gekommen, zu suchen und selig zu machen, das verloren ist.“

32 Kommentare

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Den überlangen Artikel habe ich nur überflogen, nichts Neues. Aber den Eingangssatz "Früher sind die Menschen 90 Jahre alt geworden und haben sich dann zum Sterben hingelegt" möchte ich doch nicht unwidersprochen stehen lassen, weil ich mich frage, wie kann ein erwachsener Mensch nur so naiv-gläubig sein!!!!
Früher war beileibe nicht alles besser. Vielleich hat der "weise Salomo" in seiner abgehobenen Herrscherwelt ältere Menschen erlebt und die Augen davor verschlossen, dass jedes 2. Kind vor dem 5. Lebensjahr gestorben ist, dass unzählige Mütter in Kindbett gestorben sind, dass Sklavenhalter ihre missliebigen Sklaven einfach umbrachten, dass unzählige Menschen durch Dürrekatastrophen verhungert sind...
Und nicht so ganz früher, beispielsweise vor 100 Jahren? Mein Urgroßvater ist 1895 als 35-jähriger vom Dach gestürzt, gestorben und hat Frau und 8 Kinder hinterlassen. Meine Großmutter war die Älteste, sie musste mit 13 Jahren hart arbeiten, ihr späterer Mann, mein Großvater verlor im 1. Weltkrieg ein Bein, starb später daran und meine Großmutter wurde auch nicht alt, die lebenslange schwere Arbeit hat sie frühzeitig unter die Erde gebracht. Der andere Großvater starb mit 66 an Staublunge ------
Und wer behauptet, die Zeiten vorher seinen für die einfachen Menschen besser und ihre Gesundheit deshalb stabiler, ihre Lebenserwartung höher gewesen, der ist einfach so arrogant nicht sehen zu wollen, unter welchen kärglichen Bedingungen die einfachen Menschen in jeder früheren Zeit haben leben müssen.
Wach auf, Johannes, früher war nicht alles besser, sondern alles, zumindest was unser Leben hier in Mitteleuropa betrifft, viel, viel schlimmer!!!!!!
Jetzt komme mir bloß nicht mit ein paar Bibelsprüchen ---- Lügen werden auch nicht besser, nur weil sie in der Bibel stehen!
Ach ja, überlang ...

Wer keine Muße hat, einen recht kurzen Beitrag zu lesen - wir sind ja im flüchtigen Zeitalter angekommen - wird sicher auch nicht viel mitbekommen. Wenn Du fliegst - überfliegst - ist wohl kaum verwunderlich, dass Deine Worte auch nicht mehr als flüchtig sein. Passt schon.
ja- und deine Worte sind wie die eines Astrologen, der mir erzählt, der Uranus, der im falschen Haus steht, sei Schuld am gebrochenem Bein.
Ich halte nichts von Astrologie. Wenn Dich meine Äußerungen stören, wäre zu überlegen, sie gar nicht erst zu lesen. Schließlich betrachtet jeder etwas anderes als für sich wertvoll.
Wenn ich schrieb: Überflogen, dann bedeutet das, ich habe den Inhalt trotzdem aufgenommen - ich kann nämlich quer lesen.
Und der Inhalt hat für mich genau die gleiche Wertigkeit wie die Aussage eines Astrologen zu Pluto im 5. Haus.
Warum ich auf solche Artikel - auch auf die der Zeugen Jehovas und anderer Evangelikarer antworte: Ich möchte wissen, wie ihr "tickt" ---- den eure naive Nachbeterei ohne die Spur von eigenem Denken ist mir fast schon unheimlich.
In einer Landeskirche mit einem modernen Pfarrer (und es werden Gott sei Dank immer mehr) kann man heutzutage ganz andere Dinge hören: Lebenshilfe für das Leben im Hier und Jetzt.
Die Sekten und die Evangelikaren hingegen leben im geistigen Mittelalter - besonders ihre Hörigkeit gegenüber ihren Oberen ist erschreckend.
Das alles erinnert mich an ein Lied, das wir uns in der DDR öfter anhören mussten: "die Partei, die Partei - die hat immer Recht." - und manche glaubten das auch.
Blind Gläubige schon!
Diese "Gläubigen" glauben ja nicht, sie glauben zu Wissen . Gläubige Menschen sind nicht naiv, das ist schon richtig, sie wissen aber auch, das sie nichts wissen. Darum heißt das Ganze auch Glauben. Das "Wissen" der ZJ hat uns seit meiner Kindheit mindestens 5 Weltuntergänge beschert. Soviel zum Wissen.
Ist ja interessant, Heidi, dass Du erst einmal erklären mußt, was Du MEINST. Da hab ich es schon sehr viel einfacher. Stell Dir vor, jeder Deutsche liest quer. Schließlich wird ja auch nur quer geschrieben, nicht wahr? Du meinst wahrscheinlich diagonal.

Auch mag es durchaus sein, dass Du die Wertigkeit einer Aussage nach Deiner unmaßgeblichen Meinung zuordnest. Das sei Dir unbenommen.

Ob Du allerdings einschätzen kannst, wie ich "ticke", wage ich doch zu bezweifeln. Solches halte ich für eine maßlose Selbstüberschätzung. Derer gibt es heute tatsächlich viele. Vergiss nicht, Du praktizierst genau das, was Du mir vorhältst.

Du betest selbst nur nach, was Dir eingeredet wurde und wird in Deiner Opposition gegen Deinen Schöpfer. Du willst es nur nicht wahr haben. Glaubst Du wirklich, Du würdest eigenständig denken? Das wäre dann wirklich mal was Neues.

Die Ablehnung dessen, was Gott den Menschen zu sagen hat, ist doch nun wirklich nicht neu! Die Auswirkungen dessen werden uns bis heute täglich vor Augen geführt. Oder kannst Du die hieraus erfolgende, umfassende Zerstörung des Lebensraumes Erde wirklich noch nicht erkennen?
Nun ja, Menschen, die ihr Vertrauen (Glauben) auf Gott setzen, wurden nicht erst von Heidi und anderen wie hier als naiv bezeichnet und betrachtet. Das war schon zu allen Zeiten so.

"Glaub doch nicht, was Gott sagt, wenn er sagt:
>lass die Finger von dem, was mir gehört, sonst wirst Du sterben müssen<"

"Der Noah ist doch naiv. Der glaubt wirklich, dass diese Welt durch Wasser untergehen wird. Regen? Was ist das? Hat es jemals schon geregnet? Nein? Na siehste - der muss doch naiv sein!"

Der naive Noah baute dennoch seine Arche - ausgelacht von jenen, die wie ihr hier argumentiert - und überlebte. Und jene, die ihn naiv nannten?

"Wer ist der Gott, dem ich gehorchen sollte?" sprach ein Pharao zu Mose. "Niemand widersetzt sich meinem Willen!" Na ja, wie sich zeigte, hat er seine Einschätzung teuer bezahlt.

Und deren Beispiele gibt es genügend.
Meinen Einwand, Johannes, wie du gegen jedes bessere Wissen behaupten kannst, früher seinen alle Menschen bei bester Gesundheit 90 Jahre alte geworden und hätten sich dann friedlich zum Sterben hingelegt, hast du einfach beiseite gewischt. Ich habe schon so viele Fragen, auch an die Zeugen gestellt, die unbeantwortet blieben. Das ist auch eine Strategie: ablenken und Thema wechseln.
"Und daraus schloss er messerscharf, dass nicht sein kann, was nicht sein darf!"
Danke, eigentlich weiß ich schon längst, wie du und deinesgleichen ticken.
Und es fragt sich, wer anmaßender ist; der, der sagt "ich weiß nicht, wie Gott" ist - oder derjenige, der verbreiten will, er und seinesgleichen seien die wahren Propheten mit dem wahren Willen Gottes.
Wer sagt denn, dass ALLE Menschen früher bei bester Gesundheit 90 Jahre alt wurden? Ich jedenfalls nicht! Wenn ich nun - ob in Bayern oder in Schleswig-Holstein - über die Friedhöfe gehe, mir so die alten Grabsteine ansehe, finde ich doch eine überaus große Anzahl derer, auf denen ein solches stattliches Alter zu lesen ist.
Ja, Christine, ich würde auch keine tote Wand bitten, sich zu verschieben. Aber mit etwas Intelligenz läßt sich der Raum durchaus so gestalten, dass der Schrank passt. Dazu bedarf es allerdings intelligenter Wesen - eben Lebewesen.
Liebe Edith, Du willst meine Ausführungen doch wohl nicht als Streit bezeichnen!?

Was Deine Familienchronik betrifft - ich gehe mal davon aus, dass es sich um eine Familienchronik handelt von Menschen, die nicht im Einklang mit ihrem Schöpfer gelebt haben. Da ist es nur natürlich, dass sie nicht mit den Maßstäben des Unendlichen gemessen werden können.

Satan hat es sich zur Aufgabe gemacht, das vollkommene Werk des Schöpfers zu zerstören. Da gehört selbstverständich auch die hohe Kindersterblichkeit dazu wie auch die Schmerzen. Du kennst doch die Bibel. Folge der Abwendung von Gott war u. a., dass die Frau unter Schmerzen Kinder gebären würde. Trifft also zu 100 % ins Schwarze.
Johannes, denkst du nicht, das du Edith gegenüber jetzt mehr als arrogant auftrittst, in dem du ihren Vorfahren Ungehorsam gegenüber Gott unterstellst!
Aber zu deiner Info: Mein Urgroßvater, der mit 35 vom Dach zu Tode stürzte, meine Großmutter, die wegen härtesten Lebensbedingungen frühzeitig starb, Meine Großväter, von denen einer an Staublunge, der andere an einem im Krieg zerschossenen Bein in ihren 60-er Jahren elendlich zu Grunde gingen, die 3 Geschwister meiner Mutter, die als Kinder starben, gehörten allesamt der christlichen Versammlung an, in deren Nähe du wohl auch angesiedelt bist.
Ach ja, und das Gott aus langer Weile, nur um Hiob zu prüfen, alle seine Kinder hat sterben lassen, und dass er, um den Pharao zu erpressen, alle erstgeborenen ägyptischen Kinder sterben ließ - wie willst du das den erklären! Das war nicht der Satan, den es gar nicht gibt und auch nicht der Monstergott der Bibel, den es auch gar nicht gibt.
Gott ist Liebe und Leben ---- und nicht der eifersüchtige, rachsüchtige Herrscher, den uns die Bibel weismachen will.
Ich glaube kaum, dass das Aufzeigen von Zusammenhängen als arrogant zu bezeichnen ist. Dann wäre Deine Beurteilung meiner Person ja auch Arroganz. Aber so weit will ich gar nicht gehen. Es ist nun mal so, dass Menschen sich immer sehr groß vorkamen, obwohl sie ihren Schöpfer vergessen haben.

Vielleicht machst Du Dir ja doch mal die Mühe darüber nachzudenken, wie das Leben der Menschen hätte aussehen können, wenn sie ihrem Schöpfer treu geblieben wären. An dem, was er ihnen derzeit zubereitet, kannst Du es ablesen. Du weißt ja - Jesus sagte, bevor er zu seinem Vater ging:

Ich gehe hin, euch die Stätte zu bereiten ...

Wo ich angesiedelt bin, wirst Du wohl kaum erfahren, da Du offensichtlich in einer anderen Welt lebst, die so vergänglich ist wie der Herrscher, dem der Mensch sie übergeben hat.
Sag, Edith, geht es wirklich NUR um Deine Familie? Du hast völlig Recht, dass um das 17. Jhdt. die Kindersterblichkeit sehr hoch war. Aber das betrifft ja nicht nur eine Familie. Und richtig, Du sprichst von dem Verhalten von Menschen, das dazu geführt hat. Nichts anderes sagte ich doch auch.

Ich habe aber nicht, wie Du es gern hinstellst, gesagt, dass dies Satan IST, sondern dass es die AUSWIRKUNGEN der Unterordnung des Menschen unter Satan sind. Es wird auch Dir nicht schwer fallen, den Unterschied zu erkennen.

Die Menschen sind seit der ersten falschen Entscheidung im Garten Eden immer wieder Satan gefolgt mit den daraus resultierenden Ergebnissen. Krankheit, Tod und Zerstörung sind sein Markenzeichen. Unübersehbar.

Obwohl alle Menschen diese Auswirkungen sehen und erleben, folgen sie ihm - leider. Wie Adam und Eva wollen sie bis heute nicht eingestehen, dass ihr Verhalten, ihre Entscheidungen zu diesen Auswirkungen geführt haben und bis heute führen.

Wenn Gott ihnen eine Alternative anbietet, heil zu werden, wenden sie sich verächtlich ab - siehe auch die Beiträge in diesem Post. Eine berühmte Persönlichkeit - der Pharao zur Zeit, als das Volk Israel in Ägypten weilte - ist ein Paradebeispiel aus der Vergangenheit für das, was heute gleichermaßen geschieht.

Wie sagte Jesus kurz vor seinem Tod, als er auf dem Ölberg vor Jerusalem saß und diese Stadt betrachtete:

"Ich habe Dir helfen wollen, ich habe Dich heilen wollen - aber Du hast nicht gewollt."

Die Menschen scheinen sich bis heute nicht geändert zu haben.
Sei glücklich, dass du da wohl die Ausnahme bist: Hier ICH - Gut! --- Dort die Anderen - böse! Oh Mann!
Tja, was will man schon erwarten, wenn der Durchblick fehlt? Du verkürzt völlig unplausibel. Wen meinst du denn mit ICH? Mich kannst Du ja wohl kaum meinen, da ich zu keinem Zeitpunkt von mir gesprochen habe.
Wem hier Durchblick fehlt, wird schnell klar beim nachlesen dieser Debatte.
Da du, Johannes offenbar der Meinung bist, dass die Menschen, denen es schlecht geht, sei es wegen einer Krankheit, einer Behinderung oder weil sie schlecht behandelt werden, selbst schuld sind, weil sie nicht Gott, sondern Satan folgen - und die denen es gut geht, ihr Wohlergehen dem Gehorsam Gott gegenüber verdanken, kann ich nur sagen: Deine Einteilung ist zutiefst inhuman!
Keinen, der deine Artikel und Kommentare liest, wird von deinem seltsamen Glauben überzeugt werden. Im Gegenteil, alle werden sich - wie vor dem Kopf gestoßen abwenden.
Und ich frage mich auch: Wie weit sind deine menschenverachtenden Gedanken, die Einteilung in Gut und Böse noch vom extremen Islam auf der anderen Seite entfernt.
Ich werde keine Artikel mehr von dir lesen und auch nicht kommentieren.
Das hab ich mir auch schon mehrfach vorgenommen, nur immer schweigen zu so einer Ideologie kann eben auch falsch sein. Der religöse Wahn ist aus meiner Sicht höchst gefährlich wieder und fühlt sich im Auftrieb.
Diese ganze Diskussion ist äußerst skurril. Die Thesen des Johannes laden ein zum fremdschämen. Am Besten schenkt man den Ausführungen keine Beachtung. denn ändern kann man an seiner Meinung selbst mit guten Argumenten nichts.
Und selbst wenn man ihm vorhalten würde das wissenschaftlich bewiesen ist das die Erde nicht in 7 Tagen erschaffen wurde, das es Adam und Eva nicht gab, er würde widersprechen. Gott schütze uns vor falschen Propheten.
P.S. Ich oute mich, ich bin gläubige Katholikin.
Da stehst du wenigstens zu deiner Organisation. Das schafft ja der JP bis heute nicht - warum wohl... ?
Meine Organisation, wie Du das nennst, ist mir manchmal auch ein Ärgernis und ich stehe der Kirche durchaus kritisch gegenüber, aber so komische Dinge hat sie nicht auf dem Schirm. Ich habe auch nicht den Willen irgendwen zu missionieren, ich mag Atheisten genausogerne wie Christen, nur mit Weltverbesserern habe ich ein sehr großes Problem.
Also den Beitragsschreiber sehe ich in keinster Weise als Weltverbesserer - eher im Gegenteil. Ein wenig Verbesserung könnt unsre Welt, was die Menschen betrifft schon gebrauchen, denke ich.
Ich meine auch nicht, daß einer ist . Das Wort Weltverbesserer kann ja ziemlich negativ besetzt sein. Es hat was mit Eiferern zu tun die glauben, nur an ihrem Wesen kann die Welt genesen und uns den nicht vorhandenen Satan um die Ohren hauen..
Nunja die katholische Kirche hat doch auch viel satanisches getan und gibts nich sogar immer noch Exorzismus, wenn auch selten?
Das ist richtig, wenn man nur an die Hexenverbrennungen denkt. Ob es noch Exorzismus gibt, weiß ich nicht und weil ich glaube das es keinen Satan gibt, ist das auch für mich und die Priester die ich kenne absolut kein Thema. Aber im übrigen finde ich, das das was ich glaube meine Sache ist. Ich werde niemandem damit auf den Wecker gehen. Ich kann aber Leute nicht ab die genau wissen was richtig und falsch ist, die nichts und niemand hinterfragen und das tut doch der Johannes. Und dann gibt es hier noch einen ZJ der offensichtlich jeden Morgen mit dem lieben Gott frühstückt und mit ihm dann eine Bibellesung veranstaltet, damit der liebe Gott endlich lernt, die Bibel richtig zu lesen.
Ich stehe ja auch der Kirche sehr kritisch gegenüber und es wäre ja gut zu wissen, dass es im Katholizismus keinen Satansglauben mehr gibt mit allen daraus folgenden Konsequenzen - nur davon hab ich noch nix gehört.
Klar kannst du glauben, was du willst, frag doch mal deinen Pfarrer konkret danach - die Antwort würde mich interessieren - ist dir das egal als Mitglied?
Ich gehöre zu einer Gemeinde mit sehr fortschrittlichen Priestern die durchaus wissen warum so viele Leute die Kirchen verlassen, die auch selbst ihre Zweifel haben und darüber sprechen und die wissen, daß die kath, Kirche sich ändern muß. Es ist ja auch richtig Dinge kritisch zu hinterfragen, wenn wir es nicht täten hätten wir vielleich sowas wie den IS in christlich, also CS. Welch fürchterliche Vorstellung. Ich glaube auch, die kath. Kirche täte gut daran. Frauen stärker einzubinden und den blöden Zölibat abzuschaffen. Die seltsame Sexualmoral der Kirche hat doch da ihre Ursache.
Heidi, Deine Ausführung

"dass die Menschen, denen es schlecht geht, sei es wegen einer Krankheit, einer Behinderung oder weil sie schlecht behandelt werden, selbst schuld sind, weil sie nicht Gott, sondern Satan folgen - und die denen es gut geht, ihr Wohlergehen dem Gehorsam Gott gegenüber verdanken, kann ich nur sagen: Deine Einteilung ist zutiefst inhuman!"

ist bereits vom Ansatz her falsch. Wenn Du richtig lesen würdest - so etwas findest Du nicht in meinen Ausführungen. Es handelt sich ausschließlich um etwas, das Du hinein interpretierst. So wird das auch nichts.
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