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Rupert Sheldrakes morphogenetische Felder

„Seit Generationen behindern in der Philosophie des 17. und 18. Jahrhunderts verwurzelte Vorurteile die Forschung.“ (S. 7 )

Mit diesem Vorwurf leitet Sheldrake (geb. 1942; Naturwissenschaften (Cambridge), Philosophie (Harvard) sein jüngstes Buch “Der siebte Sinn des Menschen“ ein.
Er betont gleich zu Beginn, dass Telepathie und Hellsehen n o r m a l e Fähigkeiten sind, die ebenso in der Tierwelt – vor allem bei Hunden, Katzen, Pferden und Papageien auftreten (Vgl. „Der siebte Sinn der Tiere“, 1999).
Seine Erkenntnisse basieren nicht nur auf persönlichen Erlebnissen (5000 Fallbeispiele!), sondern auch auf Experimenten (20 000 Personen).
Die Basis seiner Forschung ist die Auffassung, dass der Geist nicht auf das Gehirn beschränkt sei, sondern ausgedehnte Einflussfelder umfasse, die weit über Gehirn und Körper hinausreichen (morphogenetische Felder).

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Da die Schulwissenschaft, ungeachtet der eindrucksvollen Anhäufung von Beweisen, nach wie vor die parapsychologische Forschung nicht akzeptiert, hat Sheldrake sich bemüht, dafür U r s a c h e n zu finden.
Er stellt fest, dass dadurch mächtige Tabus des Menschen verletzt werden und dies der überfälligen Anerkennung von Telepathie und Hellsehen – und den anderen „normalen Fähigkeiten“ - im Wege steht.
Er erwähnt die archaische Angst vor Hexerei, sie sei der Grund für die Infragestellung psychokinetischer Effekte.
Er nennt die Angst von Menschen, jemand könne hellsehen und dadurch in seine Privatsphäre uneingeladen eindringen.

Er plädiert dafür, zu den anerkannten 5 Sinnen zwei weitere n o r m a l e hinzuzufügen, nämlich Telepathie und Hellsehen.

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Seine beiden Bücher über den siebten Sinn bei Tieren und Menschen sind eine Fundgrube zum Teil rührender, spannender und ganz erstaunlicher Begebenheiten.

Sicher kennt jeder das unsichere Gefühl, das einen beschleicht, wenn man „von hinten angestarrt wird“.
Jeder dreht sich dann um und weiß, aus welcher Richtung der Blick kommt.

Ich habe das im Sommer, als auf der Neckarwiese viele Sonnenanbeter saßen, von meiner Terrasse aus probiert, und in jedem Fall drehten sich die Menschen um.

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Ich schätze Sheldrake sehr. Er ist ist einer der bekanntesten Naturwissenschaftler, die sich völlig vorurteilsfrei solchen „paranormalen Fähigkeiten“ zuwenden und sie nicht als Betrug oder Selbsttäuschung a priori ablehnen.
Im Gegenteil, er sagt, dass sie zu unserer ganz natürlichen sinnlichen Ausstattung gehören , die aber von Individuum zu Individuum variiert.

Lit: Rupert Sheldrake, „Der siebte Sinn des Menschen“, 2. Aufl. 2003.

(c) ez

2 Kommentare

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Ich wünsche Ihnen von Herzen einen schönen Advent.
Vielleicht wäre es schon ein großer Fortschritt, wenn die Wissenschaft den nicht sichtbaren Geist anerkennen würde. Denn er beinhaltet letztendlich alles, was mit dem Verstand nicht zu erklären ist. Und das ist doch sehr viel. Man sagt auch, das ist mein Körper. Nur wer sagt das? - Von was ist der Körper getrennt. - Vom Geist. - Und wenn wir keinen Körper haben, sind wir dann ein geistiges Wesen, dass dann eben nicht an die Materie gebunden ist. Viele Fragen... Und danke für den Beitrag.
Ich werde jetzt einmal nachschauen, was ich von Sheldrake noch habe.
Ja, Lucia, wenn wir vom Körper getrennt sind, siind wir Geistwesen und können die geistigen (feinstofflichen) Welten erkunden. Schauen Sie sich einmal ein Video über Astralreisen an.

Es gibt Menschen, die in diese angrenzenden DImensionen s e h e n können, die sich darin b e w e g e n können unn die dort sogar ihre Verstorbenen treffen.

Besonders eindrucksvoll als Medium ist der Engländer Paul Meek, dessen Seminare in Deutschland ein Jahr im Voraus ausgebucht sind!

Wäre nur das Körper-Leben Realität, gäbe es sicher viele großartige Erfahrungen zu berichten, aber auch viel Leid. Und hätte das Ganze einen Sinn??

Sinn bekommt es nur, wenn man sich als Mosaikstein in einem größeren Ganzen erkennt, seine jeweilige Funktion erfasst und am Tanz des Kosmos teilnimmt.
Jeder an der richtigen Stelle.

Sheldrake wäre für diese geheimnisvollen Tage zwischen den Jahren ein wunderbarer Begleiter
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