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Nach Zusammenstoß von Luftwaffenjets: Was wir bisher zum Unfall wissen

Eurofighter-Absturz in Mecklenburg-Vorpommern: Was zum Unfall bisher bekannt ist

Von News Team - Dienstag, 25.06.2019 - 08:25 Uhr

Nachdem zwei Luftwaffenjets vom Typ Eurofighter am Montagnachmittag über der Müritzregion in Mecklenburg-Vorpommern zusammengestoßen und abgestürzt sind, ist die Unfallursache weiterhin unklar. In einer Unterrichtung der Bundeswehr an das Parlament hieß es, die beiden Jets seien bei einer Luftkampfübung im Einsatz gewesen.


Ersten Erkenntnissen zufolge kollidierten die beiden Maschinen kurz nach 14 Uhr zwischen Silz und Jabel nördlich des Fleesensees und stürzten brennend zu Boden. Dort lösten die Flugzeugwracks Brände aus. Augenzeugen berichteten von Feuerbällen. Eine dritte Maschine des gleichen Typs, die ebenfalls an der Luftkampfübung teilgenommen hatte, wurde nicht beschädigt.

Ein Pilot tot, einer schwer verletzt

Nach dem Zusammenstoß der Maschinen aktivierten beide Piloten nach Angaben von Bundesverteidigungsministerin Ursula von der Leyen vorschriftsmäßig den Schleudersitz. Anschließend sei einer der Männer mit Verletzungen gerettet worden, der andere konnte aber nur noch tot geborgen werden. Von der Leyen sprach von einem „schweren Tag“ für Luftwaffe und Bundeswehr.

Trümmerteile zum Teil giftig

Der Innenminister von Mecklenburg-Vorpommern, Lorenz Caffier, erklärte nach Angaben von „Spiegel Online“, die Einzelteile der kollidierten Eurofighter-Maschinen seien „sehr weiträumig“ verstreut worden. Die Bevölkerung sei aufgerufen, Fundstücke nicht zu berühren, da sie giftige Gase ausströmen könnten. Durch Einatmen giftiger Dämpfe hätten zwei Feuerwehrleute leichte Verletzungen erlitten.

Unfallursache unklar

Zu der Unfallursache sagte Caffier, womöglich habe es ein technisches Problem gegeben. Zwar aktivierten die Piloten die Schleudersitze in ihren Maschinen. Dennoch habe der Mechanismus des Schleudersitzes eventuell nicht korrekt funktioniert oder es hätten sich nicht alle Fallschirme geöffnet. Die Luftwaffe teilte lediglich mit, es müssen für Aussagen zum Unfallhergang die Flugschreiber der Maschinen gefunden und ausgewertet werden.

Die drei Eurofighter waren am Montagnachmittag gegen 14 Uhr vom Flughafen Rostock-Laage aus gestartet. Sie sollten ein sogenanntes Air-Combat-Manöver fliegen, bei dem zwei Jets eine dritte Maschine jagen und üben, wie man den simulierten Feind unschädlich machen kann. Nach dem Unfall teilte das Polizeipräsidium Neubrandenburg mit, die Aufarbeitung des Unglücks liege im Zuständigkeitsbereich der Luftwaffe.

(feb)

3 Kommentare

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Ich finde solche "News" gehören nicht hier ins Portal. Jeder hat das in seiner Zeitung oder im TV viel besser und ausführlicher gelesen bzw. gesehen!
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Da kommt echtes Vertrauen in unsere Luftwaffe auf.
Dämlicher Kommentar.
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