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Deutscher Frauenrat spricht Gratulation zur Mütterrente aus

Von Deutscher Evangelischer Frauenbund Bayern - Donnerstag, 05.06.2014 - 13:45 Uhr

Der Deutsche Frauenrat als Dachverband der deutschen Frauenverbände gratuliert der Politik zum ersten Schritt: Mütterrente, ein Rentenpunkt mehr ab Juli auch für Mütter, deren Kinder vor dem Stichtag 1.1.1992 zur Welt gekommen sind.

Allerdings wollten die Frauenverbände nicht, dass dies aus der Rentenkasse bezahlt werden sollte, sondern aus Steuermitteln. Es sollten nicht mehr und zusätzliche Leistungen aus dem gleichen Rententopf finanziert werden. CDU und CSU wollten es aber aus der Rentenkasse nehmen, da sie im Wahlkampf versprachen, es dürfe keine Steuererhöhungen geben. Dies steht auch im Koalitionsvertrag und gilt also auch für die SPD, welche sich in der Frage der Mütterrente ohnehin uneinig war. Und der Frauenrat wollte auch anlässlich 25 Jahren Wiedervereinigung bei der Mütterrente einmal gleiches Recht für Ost und West in Deutschland und dieselbe Höhe des in Rede stehenden Rentenpunktes. Diese beiden Ziele sind nicht erreicht, bzw. sogar politisch ignoriert worden. Auch fehlt ja zur vollständigen Gleichwertigkeit der Leistungen der Mütter die Anerkennung des dritten gewährten Rentenpunktes für die Kinder, die vor 1992 zur Welt gebracht wurden. Davon ist gar nicht mehr die Rede.

Dass der Frauenrat an den Forderungen der gleichwertigen Anerkennung von Kindererziehung für alle Mütter festhalten wird, wie er andererseits auch über das nun Erreichte erfreut ist, zeigt die Pressemeldung hierzu, die unter http://www.frauenrat.de/deutsch/info...achrichten/
informationdetail/article/df-gratuliert-asf-und-frauen-union-zur-muetterrente.html
downzuloaden ist.

3 Kommentare

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Als unsere Politiker festlegten, dass für die ab 1992 geborenen Kinder drei Jahre angerechnet werden, hat leider der Sturm der Entrüstung gefehlt. Schon damals hätten zwei Jahre für alle Mütter gefordert werden müssen statt drei Jahre ab 1992.

Ich habe volles Verständnis dafür, dass die Mütter weiter darum kämpfen, dass hier für alle Kinder die gleiche Zeit angerechnet wird. Ob zwei oder drei Jahre ist nicht die Frage. Es müssen die gleichen Zeiten für alle Mütter werden und zwar ohne unterschiede zwischen West und Ost.

Was die Finanzierung anbetrifft, so ist dass keine Leistung, die die Rentenversicherungen aufbringen müssen. Der Staat sollte dem Rentenversicherungsträger die anfallenden Kosten erstatten.

Wenn diese Gelder aus Steuermittel nicht vorhanden sind, hätten die Politiker diese Gesetze unterlassen müssen.
Deutscher Evangelischer Frauenbund Bayern
Danke Ihnen für Ihren differenzierten Kommentar. Schade, dass Sie nicht in der Politik sind!
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Kein Griff in die Rentenkasse, lieber Steuermittel zur Finanzierung. Aber Gerechtigkeit muss sein!
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