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"Trophäe" im Vietnamkrieg

Wir leben in Verbrecherstaaten

Von wize.life-Nutzer -

Der Folterbericht über die CIA-Methoden ist ein positives Zeichen der amerikanischen Regierung,
obwohl das Totschweigen von Staatsverbrechen leider gängige Praxis ist. Es gibt aber Ausnahmen:
Russland hat nach dem Ende der Sowjetunion endlich das Massaker von Katyn eingestanden, wo tausende polnischer Offiziere ermordet wurden. Auch Deutschland hat sich für die Verbrechen seiner Nazi-Regierung entschuldigt. Obwohl über die angeblich „saubere“ Wehrmacht vor Jahren noch ein erbitterter Streit geführt wurde. Inzwischen weiß jeder Interessierte, dass über 10 Millionen sowjetische Zivilisten während der deutschen Besatzung ermordet, erschlagen und vergewaltigt wurden. In Europa hat die Wehrmacht eine Blutspur hinterlassen. Konsens gibt es dagegen bei der Ermordung einer religiösen Minderheit, der europäischen Juden, von denen rund 6 Millionen erschossen oder vergast wurden.
Unser Nachbar Belgien hat mit seinem König Leopold auch Schuld auf sich geladen. Ende des 19. Jahrhunderts verwandelte Leopold seinen „Freistaat Kongo“ in Afrika in eine Sklavenkolonie. Die Einheimischen mussten zwangsweise Kautschuk abliefern, der in den Industrieländern zur Gummiherstellung gebraucht wurde. Zur Durchsetzung dieser Maßnahme werden Dörfer angezündet, die Bewohner ermordet, oder ausgepeitscht. Für jede verschossene Kugel musste als Beleg eine abgehackte Hand abgeliefert werden.
Auch Holland hat in Indonesien, seinem Kolonialbesitz, ähnlich gehaust. Nach 1945 sollen über 20.000 Einheimische umgebracht worden sein. Dabei kam es zu bestialischen Folterungen.
Frankreich ist in seiner Kolonie Algerien ähnlich „erfolgreich“ gewesen. Man schätzt, dass ca. 500.000 Algerier getötet wurden. Natürlich gehörten Folterungen zur gängigen Praxis. In seiner Kolonie Vietnam kam es zu ebenfalls zu Massakern, die letztlich mit der Niederlage und dem Abzug der Franzosen endete.
Es ist erstaunlich, dass Länder wie Holland und Frankreich, die soeben von der deutschen Besatzung befreit wurden, anschließend ihre ehemaligen Kolonien als Besatzer drangsalierten. In Bezug auf Deutschland konnte man das zur Not noch verstehen, wo die französischen Offiziere z. B. in Freudenstadt brutale Übergriffe und Plünderungen ihre marokkanischen Soldaten erlaubten.
Natürlich darf Italien in dieser Runde nicht fehlen. In Äthiopien bombardierte die Luftwaffe Soldaten und Zivilisten mit Senfgas, außerdem gab es Massenerschießungen. Insgesamt sollen 380.000 Einwohner getötet worden sein. Danach war der Balkan dran. Hier soll es „nur“ 350.000 Tote gegeben haben.
Die Sieger des II. Weltkrieges waren die Engländer, Russen und Amerikaner. Sie führten zwar einen Prozess gegen deutsche Kriegsverbrecher, wobei die moralische Integrität der Sieger höchst zweifelhaft war. England hat Jahrhunderte Völker versklavt und ausgerottet. Die Sowjetunion unter Stalin war für Millionen Ermordete inner- und außerhalb ihres Landes verantwortlich. Und die Amerikaner? Sie verkörpern die größte imperialistische Macht, die es je auf diesem Erdball gegeben hat. Arizona, Colorado, Utah und Kalifornien wurden den Mexikanern entrissen, außerdem wurde Hawaii angegliedert und zeitweise die Philippinen besetzt. Über die Kriege der Amerikaner nach 1945 werden eines Tages die Historiker ihr Urteil fällen. Sicher fällt das Urteil gemischt aus, da z. B. die Koreaner sicher dankbar für den Sieg über die Kommunisten waren.

9 Kommentare

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