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Ist das Abendland noch zu retten?

Ist das Abendland noch zu retten?

Von wize.life-Nutzer -

Dresden - nach dem Krieg wieder neu aufgebaut - rückt wieder einmal politisch in den Focus der Öffentlichkeit. Das "Reizwort" ist PEGIDA. Wird hier das Demorecht missbraucht? Das Zuwanderungsrecht von den Demonstranten falsch ausgelegt? In den Fernsehberichten und vor Ort erlebt man, dass etliche Teilnehmer der Demonstration nicht mehr mit den Vertretern der Presse reden wollen. Es fehlt ihnen offensichtlich das Vertrauen in die Berichterstattung. Und das mit Recht? Oder sind die Demonstranten nur falsch informiert? Und wenn ja, wo durch?

Nachtrag vom 13. Oktober 2015:
Nach der Neuformierung hat Pegida eine Dimension angenommen, die das Demonstrationsrecht überschreitet und missbraucht. Während der letzten Demos wurde zur Gewalt gegen amtierende Politiker aufgerufen. Die Staatsanwaltschaft ermittelt. Nachtrag Ende.


Zu diesem Thema eine Pressemeldung von der
Alternative für Deutschland Landesverband MV, Mittelstr.9, 19061 Schwerin, Leif-Erik Holm, Landessprecher:
AfD in MV fordert offenen Diskurs mit PEGIDA-Demonstranten

15.000 Bürger demonstrierten gestern in Dresden, und damit erneut deutlich mehr als in der Vorwoche. Als freiheitliche demokratische Partei begrüßt es die AfD in Mecklenburg-Vorpommern sehr, wenn sich Menschen politisch engagieren und ihre Gedanken in friedlicher Form in die Öffentlichkeit tragen.

„Skandalös ist der Umgang von Politik und Medien mit den Demonstranten“, sagt AfD-Landessprecher Leif-Erik Holm. „Ganz normale Bürger als Ewiggestrige, komische Mischpoke (Özdemir, Grüne) oder gar als Schande Deutschlands (Maas, SPD) zu titulieren, spricht mindestens für ein seltsames Demokratieverständnis und stellt kein Ruhmesblatt für eine offene Gesellschaft dar. Es wird Zeit, dass die Politik die Menschen endlich ernst nimmt, denn viele der Sorgen sind berechtigt.“

PEGIDA fordere richtige Dinge, wie etwa ein vernünftig geregeltes Zuwanderungsrecht. Gut sei auch zu betonen, dass Kriegsflüchtlingen und politisch Verfolgten weiterhin Aufnahme gewährt werden soll. Zudem lehnten die Demonstranten nicht den Islam ab, wie ständig behauptet werde, sondern seine aggressive totalitäre Variante, den Islamismus.

Holm weiter: „Es gibt unbestreitbar Gefahren, die vom islamistischen Fundamentalismus ausgehen. Da ist der grauenhafte IS-Terror, der zunehmende Antisemitismus, und da sind Parallelgesellschaften, die sich bei uns entwickeln. Wie können wir zusehen, wenn Frauen unterdrückt und zwangsverheiratet werden, Ehrenmorde verübt und Homosexuelle diskriminiert werden? Können wir akzeptieren, dass unser Rechtsstaat verachtet und eine eigene Gerichtsbarkeit eingeführt wird? Dass unsere Polizei in manche Gegenden nur noch in Mannschaftsstärke fahren kann? Darum sollte sich Herr Maas intensiver kümmern und nicht um die Beschimpfung derer als ‚Schande Deutschlands‘, die dagegen aufbegehren.“

Holm appelliert an Politiker und Journalisten, „sich der Verantwortung für unser Land bewusst zu sein und nicht weiterhin unbescholtene Bürger in die Enge zu treiben. Nehmt ihre Sorgen ernst, schaut auf die Fakten und findet gute Lösungen. Wir von der AfD sind bereit, daran sachlich und unideologisch mitzuwirken.“

Ich wünsche Ihnen, auch im Namen meiner Kollegen im Landesvorstand, schon jetzt geruhsame und besinnliche Weihnachtstage.

Mit freundlichen Grüßen,

Leif-Erik Holm
Landessprecher

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4 Kommentare

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wir alle sind jetzt gefordert etwas für uns zu tun.wer gestern den beitrag auf rtl nachtmagazin spezial gesehen hat,der söllte endlich aufgewacht sein.wer hier her kommt u hier leben will,muss unsere werte etc akzeptieren.wenn nicht,dann soll er hingehen,wo er her gekommen ist.ich möchte nicht,dass unsere kinder dem ausgesetzt werden,was angkündigt wurde.und das sagt ausgerechnet auch noch ein deutscher öffentlich.
Den Beitrag habe ich nicht gesehen. Kenne aber die Problematik und sehe es auch so. Was meinst Du mit: "wir alle sind jetzt gefordert etwas für uns zu tun"?
alle die in deutschland lenen u sich integriert haben und natürlich wir deutschen.
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