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Merkel, Seehofer und Gabriel

FLÜCHTLINGE UND IMMIGRANTEN

Von wize.life-Nutzer -

FLÜCHTLINGE UND IMMIGRANTEN
Es ist schon interessant, welche Abwehrreflexe und Bewahrungsaffekte in den Kommentaren in sb zum Ausdruck kommen. Ähnlich ist es ja, wenn "besorgte Bürger" Straßen bevölkern oder ein Ministerpräsident mit staatspolitischer "Notwehr" droht. Hier zeigt sich der Wunsch, dass alles so bleiben möge, wie es ist - beziehungsweise wieder so werde wie früher, als die Welt angeblich noch "in Ordnung" war.
Viele wähnen sich immer noch auf einer Insel des Wohlstands, der Sicherheit und der Stabilität.
Diese Insel wird derzeit nicht etwa, wie die vereinten Demagogen dies behaupten, von einer "Flut" der Einwanderung "überschwemmt". Sie wird vielmehr aufgrund von tektonischen Verschiebungen in der weltweiten Politik und Ökonomie, die von Deutschland maßgeblich mitangestoßen wurden, an die globale Normalität von Not und Elend, Vertreibung und Flucht, Krieg und Konflikten angeschlossen.
Bei Beobachtung des weltpolitischen Geschehens müssen wir uns aber eher auf eine Zukunft des permanenten Migrationsdruckes einstellen.
Hat schon die Migrationsgeschichte der letzten Jahrzehnte die bundesdeutsche Gesellschaft massiv verändert (in 2014 ergab sich aus der Summe von Zuwanderungen und Abwanderungen eine Nettoimmigration von 550 000 Personen) , so dürfte sich dieser Veränderungsprozess in Zukunft beschleunigen und verstärken.
Auszug aus dem Artikel WELTFREMDE ZAHLEN von Stephan Lessenich und Reinhard Messerschmidt in der Süddeutschen Zeitung vom 06. November 2015 (leider nicht online verfügbar).

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