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zerstörter Rüstungsbunker

Flüchtlingsproblem

Von wize.life-Nutzer - Sonntag, 24.01.2016 - 13:40 Uhr

Das Flüchtlingsproblem in Deutschland aktuell von einem Bürger betrachtet:

Weltweit sind 60 Millionen Menschen auf der Flucht - das besagen die Statistiken des UN-Flüchtlingshilfswerks UNHCR. Es sind Menschen, die vor Bürgerkriegen fliehen, vertrieben wurden oder der Armut entkommen wollen.

Die meisten Menschen bleiben innerhalb ihres Heimatlandes oder fliehen ins Nachbarland. Die größte Last der Konflikte in Syrien und dem Irak tragen deshalb die angrenzenden Staaten: Millionen sind in die Türkei und den Libanon geflüchtet.

Hunderttausende machen sich auch auf den Weg nach Europa. Deutschland und Schweden sind dabei die beliebtesten Ziele der Flüchtlinge - wohlhabende Länder mit einer florierenden Wirtschaft und gut funktionierenden Sozialsystemen.

Bis Ende 2015 sind mehr als eine Million Flüchtlinge in Deutschland eingetroffen – 2016 werden es wohl wieder 1 Mio. oder auch mehr sein und auch 2017 u. u. u.

Problempunkte:

die Menge (keine Obergrenze sagt Frau Merkel)!
> 2015 wurden 1,1 Millionen Flüchtlinge in Deutschland registriert. Das waren etwa fünfmal so viele wie im Jahr 2014. Wie viele Menschen 2016 einen Asylantrag stellen werden, lässt sich noch nicht richtig abschätzen. Weil z. Zt. sehr viele Menschen gleichzeitig in Deutschland ankommen, können viele nicht sofort einen Antrag auf Asyl stellen, daher liegt die Zahl der ankommenden Flüchtlinge momentan wesentlich höher als die Zahl der gestellten Asylanträge.

die Aufnahme
> meistens in Not- und sonstigen Gemeinschaftsunterkünften, Turnhallen u. u. u. – viele Flüchtlinge tauchen einfach unter und entziehen sich somit einer genauen Registrierung

die Registrierung
> war zunächst sehr mangelhaft und wird derzeit verbessert. Abgelehnt werden vor allem diejenigen Menschen, die aus einem sicheren Herkunftsstaat stammen – in diesen Fällen vermutet der Gesetzgeber, dass die Menschen in ihrer Heimat keine Verfolgung befürchten müssen. Darüber hinaus haben sich die Mitgliedsstaaten der europäischen Union darauf geeinigt, dass Flüchtlinge nur in einem EU-Land einen Asylantrag stellen dürfen und zwar in dem, das sie zuerst betreten haben (Dublin-Verfahren). In der Praxis wirft dieses Verfahren zahlreiche Fragen auf und wird aus unterschiedlichen Gründen häufig nicht angewandt.

die Unterbringung
> ist noch chaotisch, nicht richtig gelöst, unzureichend und wird sich wohl noch problematisch gestalten

die Versorgung
> wird den Umständen entsprechend ausrechend vorgenommen

die Betreuung
> erfolgt hauptsächlich ehrenamtlich und stößt an ihre Grenzen. In Deutschland sind an der Betreuung der Flüchtlinge sowohl der Bund als auch die Länder und die Kommunen beteiligt. Der Bund sorgt für die Abwicklung der Asylverfahren, die Ländern müssen sogenannte Erstaufnahmeeinrichtungen bereitstellen und sind z. B. auch für die Einstellung neuer Lehrer verantwortlich, während die Kommunen für die Unterbringung anerkannter Asylbewerber sorgen müssen.

der finanzielle Aufwand
> Im Jahr 2015 kamen etwa 1,1 Millionen Menschen nach Deutschland. Nach Schätzungen verschiedener Behörden wird das Kosten von etwa zehn Milliarden Euro pro Jahr verursachen. Darin enthalten sind die Ausgaben für Unterbringung und Versorgung der Flüchtlinge, Taschengeld sowie die Einstellung neuer Deutschlehrer in den zusätzlichen Schulklassen.

die Sicherheit
> macht inzwischen große Probleme – siehe Vorgang Köln zum Jahresende 2015 – aber auch Brandanschläge auf Unterkünfte

die Integration
> wird wohl sehr problematisch und nicht jeder Asylbewerber hat das Recht, in Deutschland zu bleiben.

Frau Merkel, schaffen wir das alles?

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2 Kommentare

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Wieviel Flüchtlinge sollen wir denn noch aufnehmen ????????????????
Vielleicht können die Flüchtlinge ja auch in Erdhölen wohnen ??????????
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Die Einwanderung muss begrenzt werden ….

… meint auch Oxford-Professor Paul Collier und plädiert deshalb für ein Einwanderungsgesetz mit klaren Regeln.

Eine kluge „Migrations-Politik“ müsse vor allem an eigene Interessen denken – und an die Länder, die Menschen verlieren.

Die goldene Regel, nach der man anderen nicht das antun soll, was man selbst nicht erleiden möchte, ist deshalb kein schlechter Maßstab für eine richtige „Migrations-Politik“.

Es ist nicht falsch und auch gerechtfertigt, wenn Aufnahmeländer Einwanderungsbeschränkungen einführen.

Solche Restriktionen haben Auswirkungen auf drei Gruppen:

1. die Einwanderer selbst,

2. die in den Herkunftsländern Zurückgebliebenen und

3. die einheimische Bevölkerung der Aufnahmeländer.

Die „Migrations-Politik“ muss alle drei Gruppen einbeziehen.

Als „Hauptaufgabe“ muss die „Migrations- Politik“ unbedingt verhindern, dass eine „Migrations-Rate“ so weit ansteigt, dass sowohl den in den Herkunftsländern Zurückgebliebenen, als auch der einheimischen Bevölkerung der Aufnahmeländer, schaden.

Drei wesentliche Punkte sind:

• Eine Steuerung

• Die Qualifikation

• Asylrecht nur auf Zeit
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