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Gelbe Westen in Frankreich

"Gelbwesten"-Proteste erschüttern Frankreich - Tausende Demonstranten fordern Macrons Rücktritt

Von News Team -

Die Proteste der "Gelben Westen" gegen die Regierung in Frankreich nehmen kein Ende: Am Samstag, den 8. Dezember, haben sich erneut tausende Franzosen auf die Straßen begeben, um gegen die ihnen unverständliche Politik im Land und der EU zu demonstrieren. Hunderte von Demonstranten, darunter der Anführer der Bewegung, wurden bei den Protesten festgenommen. Mittlerweile haben die Demonstrationen auch andere europäische Staaten erreicht - Darunter auch Deutschland.

In Frankreich ist es erneut zu Zusammenstößen zwischen Demonstranten und Polizei gekommen. Die Beamten schossen mit Tränengasgranaten in die Menge der "Gelben Westen". Präsident Macron ließ sogar gepanzerte Fahrzeuge des Militärs gegen das eigene Volk in die Hauptstadt holen, wie die BBC berichtet.

IM VIDEO: Hundertausende Demonstranten bei "Gelbwesten"-Protest am Samstag

Medienberichten zufolge füllten Tränengas und Rauch die Luft weiter Teile der französischen Metropole an der Seine - Aber auch in anderen Regionen Frankreichs kam es am vergangenen Samstag zu Protesten. Im ganzen Land sollen über 1.300 Demonstranten, die unter anderem den Rücktritt Macrons fordern, festgenommen worden sein.

Einer der Repräsentanten der Gelben Westen, Julien Terrier, wurde auf einer Kundgebung in der Stadt Grenoble im Südosten Frankreichs von Polizeibeamten verhaftet. Später sollen bis zu 1.000 Demonstranten zur örtlichen Polizeistation marschiert sein und "Freiheit für Julien Terrier" gesungen haben, so "rt.com" in Berufung auf Polizeiangaben.

Auch in Städten wie Straßburg, Marseille und Lyon gingen tausende Franzosen auf die Straßen. Oft kam es dabei zu Zusammenstößen mit schwergerüsteten Polizeikräften, dabei sollen immer mehr Polizisten auf die Seite der Protestierenden gewechselt seien - Auch einige Feuerwehrmänner und Rettungssanitäter sind laut "France3" den Protesten beigetreten.

Ein Demonstrant erklärte der französischen Presseagentur (AFP) gegenüber, er nehme an den Protesten teil, da er keine Zukunft für sein Kind in Frankreich mehr sehe: "Ich bin für meinen 15-Monate-alten Sohn hier. Ich will nicht, dass er in einem Land leben muss, wo die Armen ausbeutet werden."

Ich bin für meinen 15-Monate-alten Sohn hier. Ich will nicht, dass er in einem Land leben muss, wo die Armen ausbeutet werden.

Auch andere EU-Länder von "Gelbwesten"-Protesten betroffen
Mittlerweile haben sich die Demonstrationen auch auf Belgien und die Niederlande ausgeweitet.
In Brüssel sind mindestens 70 Personen, die am Samstag in den Stadtteilen Arts Lois und Porte de Namur protestiert hatten,festgenommen worden. Die Polizei sagte, die Verhaftungen seien nur eine "präventive Maßnahme", so "rt.com"

Erste Gelbwesten-Proteste in Deutschland
Auch in Deutschland kam es in den letzten Tagen zu kleineren Protestveranstaltungen der "Gelben Westen". Die Demonstranten fordern hierzulande unter anderem den Rücktritt der Bundeskanzlerin Angela Merkel, sowie ihres Kabinetts, die Abschaffung der GEZ-Gebühren, als auch den EU-Austritt der BRD.

4 Kommentare

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Präventive Festnahmen. Sehr demokratisch.
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