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Urlaube in der Kindheit bleiben im Gedächtnis und beeinflussen so das weiter ...

Urlaub in der Kindheit - So beeinflusst er für immer unser Leben

News Team
Von News Team

Urlaub ist für viele die schönste Zeit im Jahr: Endlich raus aus dem Alltag, endlich Abenteuer mit seinen Lieben erleben! Viele Deutsche kehren immer wieder an die Urlaubsorte ihrer Kindheit zurück. Das hat einen Grund: Der Urlaub im Kindesalter hat Einfluss auf das spätere Leben.

Urlaube im Kindesalter bleiben im Gedächtnis

Eine forsa-Studie für Holiday Inn hat sich eingehend mit dem Thema Urlaub im Kindesalter beschäftigt. Die Studie belegt: Urlaube, die man als Kind erlebt, bleiben im Gedächtnis. Ein Drittel der Befragten gab an, dass sie sich sehr gut (32 Prozent) an die Reisen ihrer Kindheit erinnern - und über 60 Prozent sind sogar an ihren ehemaligen Urlaubsort zurückgekehrt.

Ob Burgenbau am Ostseestrand oder Entdeckungstour in Fernost: Nicht das Ziel sorgt dafür, dass die Reise im kindlichen Gedächtnis haftet. "Entscheidend ist der Spaßfaktor", erklärt Diplom-Psychologe Michael Thiel. "Denn im Kindesalter funktioniert Erinnern vor allem über Stimmungen und Gefühle."

Die Familie ist im Urlaub besonders wichtig

Gut jeder zweite Deutsche (59 Prozent) fand es als Kind im Urlaub am schönsten, Zeit mit seiner Familie zu verbringen. Kinder, die ihre Eltern im Urlaub gelassen und mit viel Zeit für den Nachwuchs erleben, werden selbst gut gelaunt den Urlaub genießen - und sich als Erwachsene an die Reise erinnern: "Diese positive Stimmung ist viel mehr im emotionalen Gedächtnis verhaftet als der tollste Sonnenuntergang", sagt Thiel.

Die Familie ist für Kinder im Urlaub besonders wichtig.
PixabayDie Familie ist für Kinder im Urlaub besonders wichtig.

Reisen weckt die Entdeckerlust

Reisen stärkt den Zusammenhalt in der Familie und tatsächlich: Den meisten Deutschen (73 Prozent) hat es als Kind besonders gut gefallen, auf Ferientouren neue Eindrücke zu sammeln, so ein weiteres forsa-Ergebnis. Mehr als jeder Dritte (37 Prozent) fand es als Kind besonders schön, im Urlaub länger wach zu bleiben - und jeder Vierte (25 Prozent), Dinge zu essen und zu trinken, die zu Hause nicht erlaubt waren.

Für Michael Thiel kein Wunder. Er hält Familienurlaube für wahre Entwicklungsförderer - und zwar schon bevor das Gehirn ab dem dritten, vierten Lebensjahr Erinnerungen speichern kann. "Kinder wollen die Welt entdecken. Neue Reize am Urlaubsort fordern das kindliche Gehirn und fördern es auf diese Weise - vorausgesetzt die Eltern begleiten ihren kleinen Entdecker sicher durch die unbekannte Welt."

Stress vermeiden und Erinnerungen pflegen

Damit der nächste Familienurlaub in bester Erinnerung bleibt, rät der Psychologe Eltern, das Erlebte zu begleiten - etwa zu erklären, warum ein Gericht anders schmeckt. Außerdem auf handyfreie Zonen achten und die gemeinsame Zeit nicht zu vollpacken, um Urlaubsstress zu vermeiden.

Reiseexperte Andreas Kohn von Holiday Inn empfiehlt, den Urlaub rechtzeitig zu planen. "Am besten nachfragen, wer was unternehmen möchte und recherchieren, welche Möglichkeiten es vor Ort gibt." Am Urlaubsort sollte die Tagesplanung ebenfalls gemeinsam angegangen werden.

Probleme sollten zeitnah diskutiert und geklärt werden, sagt Michael Thiel. Ist dies nicht der Fall, hat der Urlaub das Zeug zum Gedächtnis-Dauerbrenner, der jede Traumreise verblassen lässt. "Schlechte Erfahrungen sind im Gedächtnis präsenter als schöne, weil wir auf jeden Fall vermeiden wollen, sie noch einmal durchzumachen." Zum Beispiel den Campingurlaub, den man als Kinder als lästige Pflichtübung empfunden hat.


Im Video: Faszination Lost Places - Schaurig schöne Resterampen, die in keinem Reiseführer stehen

10 Kommentare

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So erging es uns in Kopenhagen in der Zeit nach Weihnachten bis 3. Januar 1999.
Sohnemann, damals 16 Jahre, wünschte sich diese Städtetour, weil er gerade das Kapitel "Einstein, Heisenberg und Niels Bohr" auf dem Gymnasium im Physik-Unterricht durchnahm. Leidenschaftlich gerne wollte er das Niels-Bohr-Institut, wo diese 3 Männer Weltgeschichte geschrieben haben, aufsuchen. Gesagt-Getan. Wir also zu Dritt nach Kopenhagen.
Nach der Ankunft 1 Tag später sind wir also zu dieser Wirkungsstätte gefahren, die aber völlig verwaist war wegen Weihnachtsferien. Die Enttäuschung war riesengroß für Julian. 

Bei einer gebuchten Städtetour kamen wir wieder an dem Gebäude vorbei und siehe da,
es brannte in einer Räumlichkeit Licht, da sind wir flugs ausgestiegen und wieder dahin.
Wir machten uns unterhalb dieses Fensters bemerkbar, das Fenster ging auf und eine Studentin unterhielt sich dann mit unserem Sohn in Englisch und kam 3 Minuten später zum Eingang und führte uns durch das ganze Institut, sogar in den hochheiligen Raum, wo die
3 Herren Einstein, Heisenberg und Bohr damals um 1934 herum lehrten und als lebens-
große Pappfiguren ausgestellt waren. Das Foto, dass wir dann machten von den "3en und unserem Sohnemann" haben wir in Postergröße unserem Sohn dann zum Geburtstag geschenkt. Auf dieses Bild ist er bis heute und ich denke bis an sein Lebensende stolz und er wird sich nie davon trennen, lach **
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In meiner Kindheit war ich nie im Urlaub mit meinen Eltern, die fuhren immer allein und ließen uns 4 Geschwister immer allein zu Hause. Gingen in die Schule usw. Mit dem Ferienlager weiß ich noch. Meinen Bruder und der großen Schwester hat es immer dort gefallen. Ich und meine jüngere Schwester ließen meine Eltern nie dahin fahren. Wir waren "nur" zu Hause. Dies prägt ja wohl auch...Auf dem Lande gab es wohl auch immer was zu entdecken.
Bei uns ging es ähnlich zu, wohl bedingt dadurch daß wir Kriegskinder waren!!!
Nach dem Kriege wurden wir in ein "Erholungslager" verschickt, zum Aufpäppeln!!!Ja, das war alles anders als heute.
Aber es gibt heutzutage auch noch viele Kinder in den Großstädten die kommen nie aus ihrem Stadtteil raus und kennen keinen Wald oder die Natur.
Wir konnten wengistens rum streunen in Wald und Flur, meist waren es allerdings die Ruinen und Trümmerfelder verursacht durch die allierten Bomber.
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Welcher hirnrissiger Psychologe verbreitet denn so einen Blödsinn.
Urlaub???? als ich 9 Jahre alt war verstarb leider meine Oma. Der liebste Mensch in meinem Leben.
Meine "Eltern" fuhren nach Italien in IHREN Urlaub und hatten ihren Spass und mein Bruder (damals 7 Jahre) und ich, wir "durften", (wir hatten 6 Wochen Ferien) dann unsere "Ferien" in einem Ferienlager verbringen, aber die ganzen 6 Wochen, einige hatten Glück und brauchte nur 3 Wochen zu bleiben. Und dazu möchte ich noch sagen, wir sind nicht in der DDR aufgewachsen sind, wo das vielleich üblich war.
Dieses "Schauspiel" wiederholte sich jedes Jahr bis ich 14 Jahre alt war und in eine Lehre kam. Als Kind hat man ja leider keine andere Wahl als brav ja zu sagen. Man kann zwar protestieren, aber es nützt ja nichts. Die "Eltern" bestimmen und als Kind musst du eben gehorchen.
In diese Ferienlager möchte ich nicht mal mehr als Toter hingemahlen sein.
Es war die schrecklichste Zeit in meinem Leben.
Der Psychologe hat Recht, aber im negativen Sinn.
Ich vermute, der Psychologe, der das verbreitet und behauptet braucht wohl selbst einen Psychologen.
Da hast du vollkommen recht,es war sicher eine schlimme Zeit für uns Kinder, im Vergleich zu heute.
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Meine Kindheit fiel in dieZeit, in der es keine Urlaube für Kinder gab höchstens mal Ausflüge
Das kenne ich auch, wenn wir wegfuhren, dann vollgepackt zur Verwandtschaft in die DDR
Familienurlaub in der Kindheit??? Nicht einmal das Wort gab es! Wir Kinder waren Selbstentdecker, Abenteurer!
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Ich reise generell gerne, nicht nur dahin wo ich als Kind mit meinen Eltern war, die auch gerne auf Reisen gingen um neugierig die Welt zu entdecken.
Meine Kinder tun es mir/uns nach, sie fahren mit ihren Kindern zu den unvergesslichen Abenteuern an den Strand oder in die Berge....
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Ich kehre im Urlaub immer wieder an die Ostsee zurück, dort war ich als Kind schon sehr oft. Es gefällt mir dort immer noch sehr. Allerdings fahre ich nicht jedes Jahr dorthin.
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