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Klimaprognose: Im Jahr 2050 wird es bei uns so heiß wie in Afrika.

Düstere Prognose: Berlin so heiß wie Canberra in 30 Jahren - Sogar wenn wir die Klimaziele einhalten

News Team
Von News Team

Der Klimawandel hängt wie ein Damokles-Schwert über unseren Köpfen. Doch wirklich greifbar ist die Bedrohung nicht. Was kommt wirklich auf uns zu, wenn wir die Klimakrise nicht in den Griff bekommen? Eine Gruppe Wissenschaftler um Studienleiter Jean-Francois Bastin von der ETH Zürich liefert jetzt mit einer Klimaprognose von 520 Städten die Antwort.

Das Ergebnis: Selbst wenn wir die Klimaziele einhalten, wird es in 30 Jahren (im Jahr 2050) vor allem in Metropolen deutlich heißer werden. Städte, die heute in gemäßigten oder kalten Zonen der nördlichen Hemisphäre liegen, werden ein ähnliches Klima haben wie Orte, die mehr als 1000 km näher am Äquator liegen.

Berücksichtigt wurden Temperaturen, Niederschläge und der Jahreszeitenwandel. Zudem gingen die Forscher von einer eher konservativen Entwicklung der CO2-Emissionen aus und einer Erderwärmung von 1,5 bis 2 Grad aus. Veröffentlicht wurde die Studie im Fachmagazin "Plos One".

IM VIDEO: Diese Gebiete leiden besonders unter dem Klimawandel


Berlin so heiß wie Canberra

Die Forscher liefern konkrete Beispiele für einzelne Metropolen. Demnach könnte es in 30 Jahren in Berlin ungefähr so warm werden wie heute in Canberra. In der australischen Hauptstadt werden im Sommer schon mal 42 Grad erreicht. Die Durchschnittstemperatur im Sommer (Februar) liegt bei knapp 20 Grad. Für Berlin würde das einen Temperaturanstieg von bis zu 6 Grad bedeuten.

Weitere Beispiele:
Das Klima in Madrid (Spanien) wäre in etwas so wie in Marrakesch (Marokko), Stockholm (Schweden) wie Budapest (Ungarn) und Londen (Großbritannien) wie Barcelona (Spanien).

Extreme Dürren oder Niederschläge


Nur in den Tropen soll es keine großen Temperaturunterschiede geben. Hier zeige sich der Klimawandel ein anderes Gesicht: etwa mit großen Dürren oder extremen Niederschlägen. Was genau das in der Praxis bedeutet, ist heute noch nicht vorherzusagen.

Den Forschern zufolge, müssen sich aber vor allem Mega-Metropolen wie Kuala Lumpur (Malaysia), Singapur und Jakarta (Indonesien) auf tiefgreifende Veränderungen einstellen. So müsse bei extremen Niederschlägen die Infrastruktur und die Wasserversorgung überdacht werden.

Schwammstädte als mögliche Lösung


Denn aufgrund der Flächenversiegelung in Städten sickern starke Niederschläge nicht mehr in den Boden, die Kanalisation ist überfordert und es kommt zu Überschwemmungen.

Eine Lösung könnten sogenannte Schwammstädte sein: Städte, in denen mehr Grünflächen angelegt werden, die Niederschläge speichern können. Zugleich würde die Verdunstung die Temperatur senken. Dagegen sollte klimaschädlicher Beton nicht mehr eingesetzt werden, da er die Wärme speichert.

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6 Kommentare

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Wer braucht schon Berlin, außer die Berliner? Und die gibt's bei jedem Bäcker!
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Und was wenn es ganz anderes kommt?
Wann wacht endlich mal die Intelligenz-Ebene in Deutschland auf und begreift was da gebabbelt wird und hört auf nachzubabbeln?

Es gibt zig hundert Gegenmodelle die alle besagen, es gibt einen neue Kältephase in naher Zukunft, bedingt durch das einfließen von Süßwasser in den Golfstrom und damit die Unterbrechung der Wärmepumpe Europas.

Außerdem ist bis heute nicht geklärt ob der Mensch tatsächlich wirklich was unternehmen kann oder nicht. Warum sonst wurde auf Grönland im 11 Jahrhundert Wein angebaut?
Warum konnte man um 1630 in London auf der Themse Schlittschuhfahren im Winter?
Warum mussten viele im Süden Deutschlands in den 1830ern auswandern? Es war zu trocken und scheiß kalt.... Darum gingen ja alle nach Amerika

Usw usw usw.
Das war alles vor der CO2-Panikmache.

Wer das Netz neutral durchforstet, und das auch und gerade bei den anerkannten US-Instituten für Klimaforschung die alle gegen Trump stehen!!!! Wird schnell lesen daß hier so viele Fragezeichen im Raum stehen daß keiner weiß wie es wirklich kommt.

Und wenn der Nordpol schmilzt, passiert gar nix. Der Meeresspiegel hebt sich keinen Zentimeter. Da dort kein Festland ist, sondern das Eis schwimmt gibt es einen wunderbaren Physikalischen Effekt der besagt: Wenn Eis im Glas schmilzt hebt sich der Wasserspiegel nicht da die Masse schon im Glas ist nur die Form sich ändert.

Wer mal die Sonnenaktivität und die Auswirkungen auf unser Wetter/nicht Klima!! der letzten 500 Jahre vergleicht, wird evtl. begreifen daß hier soviel Unsinn erzählt wird...

Es geht nur ums Geld bzw den Kampf ums Öl.

Sonst würde man längst alle Schiffe besteuern die deutsche Häfen anfahren, jedes Kreuzfahrtschiff müsste längst still gelegt werden und Fliegen um ein vielfaches teurer sein
Würde man das Thema CO2 ernsthaft angehen wollen, man müsste Bäume pflanzen ohne Ende, nicht aber Regenwälder roden und hierzulande Wälder für Windräder umhauen.
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wird eine gute Zeit für Weizen und Mais werden und weniger Heizöl gebraucht also weniger Emissionen und mehr zu essen
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Das heißt doch, trotz Steuererhoehung macht das Klima was es will.
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Wat en Blödsinn.
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Hier wurde ein Kommentar durch den Ersteller entfernt.

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