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Grashüpfer sollen mehr Nährstoffe als O-Saft haben.

Schutz vor Krebs: Forscher raten dazu, Insekten zu essen

News Team
Aktualisiert:
Von News Team

Insekten sind gesünder als Obst und Gemüse. Das behaupten zumindest italienischen Wissenschaftler. Die Forscher der Universität Teramo untersuchten die Tiere hinsichtlich ihrer Wirkung auf ein Krebsrisiko und kamen zu einer überraschenden Erkenntnis: Denn die Menge an enthaltenen Antioxidantien der Grillen und Raupen war höher als die von Orangensaft.

Für ihre Studie arbeiteten die Wissenschaftler mit einer Fabrik in Wuppertal zusammen. Hier wurden Ameisen, Grillen, Grashüpfer und Seidenraupen wasserlöslich aufbereitet, also von Fühlern und Flügeln befreit und gemahlen. Das Pulver wurde schließlich untersucht und die Ergebnisse im Fachblatt "Frontiers in Nutrition" veröffentlicht.

Die Studie ergab, dass das Insektenpulver große Mengen an Eiweiß, mehrfach ungesättigten Fettsäuren, Mineralstoffen, Ballaststoffen und Vitaminen enthält. Vor allem die Vitamine A, C und E haben antioxidative Wirkung. Sie wehren freie Radikale ab und schützen daher vor krankhaften Veränderungen wie beispielsweise Krebs.

Grashüpfer und Seidenraupen besonders gesund


Die höchste Konzentration an Antioxidantien wiesen die Forscher im Pulver von Grillen, Grashüpfern und Seidenraupen nach. Die Rede ist vom fünffachen Gehalt im Vergleich zu Orangensaft. Beide Insektenarten gehören zu den Pflanzenfressern, die in der Untersuchung am besten abschnitten. Weniger gut wurden dagegen Ameisen und Taranteln bewertet.

In Deutschland haben sich Insekten noch nicht wirklich durchsetzen können. Kulinarisch gelten die Kerbtiere hierzulande noch als Experiment. Das macht aber nichts. Schließlich stecken in Beeren, Äpfeln, Tomaten, Kohl, Petersilie und sogar Kaffee ebenso viele Antioxidantien - da hineinzubeißen kostet wahrscheinlich weniger Überwindung.

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