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Kalorien sparen mit einem einfach Koch-Trick.

Mit diesem Trick haben Nudeln, Reis und Kartoffeln weniger Kalorien

News Team
Von News Team

Kohlenhydrathaltige Lebensmittel haben meist viel Kalorien. Deswegen landen Nudeln, Reis oder Kartoffeln im Rahmen einer Diät kaum auf den Teller. Doch das musst gar nicht sein. Denn mit einem bestimmten Trick, verlieren selbst stärkehaltige Nahrungsmittel einen Teil ihrer Kalorien.

IM VIDEO! Pasta essen und trotzdem Kalorien sparen


Das Geheimnis: Abkühlen lassen und aufwärmen! Wer Kartoffeln, Reis oder Pasta am nächsten Tag verzehrt, spart sich nennenswert Kalorien.

Resistente Stärke für eine gesunde Darmflora

Kohlenhydrate bestehen aus Stärkeketten bzw. -molekülen. Durch Erhitzen platzen die einzelnen Stärkekörner auf und können so vom Menschen verwertet werden. Mit Hilfe von Enzymen zerlegt der Körper die Ketten in Glucose. Der Zucker gelangt ins Blut und liefert Energie.

Ungefähr zehn Prozent der Stärke ist nicht wasserlöslich und somit resistent. Sie passiert den Dünndarm, schlägt sich nicht in der Kalorienbilanz nieder und kommt dementsprechend unverdaut im Dickdarm an. Dort wird die resistente Stärke durch Darmbakterien fermentiert, wodurch kurzkettige Fettsäuren wie bspw. Batyrat gebildet werden. Diese Säuren dienen als Energielieferant für die Zellen der Dickdarmschleimhat und tragen - wie Ballaststoffe - zu einer gesunden Darmflora bei.

Resistente Stärke entsteht bei Abkühlen

Von Natur aus kommt resistente Stärke in ganzen oder grob geschroteten Getreidekörnern (RS1), rohen Kartoffeln oder grünen Bananen (RS2) vor. Eine dritte Form, die sogenannte retrogradierte Stärke (RS3), entsteht beim Abkühlen nach dem Erhitzen von Kartoffeln, Reis oder Nudeln.

Für den Alltag bedeutet das: Wer diese Lebensmittel am nächsten Tag aufwärmt, nimmt aufgrund des gestiegenen Anteils an resistenter Stärke deutlich weniger Kalorien zu sich als bei frisch Gekochtem.

Wichtig ist jedoch, dass beim Erkalten die Kühlkette eingehalten wird, so dass sich keine Bakterien vermehren können. Beim Aufwärmen sollten die Speisen mindestens zwei Minuten bei 70 Grad gegart werden.

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So sparen Sie Kalorien

  • Nudeln: Nach dem Kochen abkühlen lassen und dann in einem geschlossenen Behälter im 5 Grad kalten Kühlschrank lagern. Am nächsten Tag aufwärmen.
  • Kartoffeln: Mit Schale in einem geschlossenen Topf weich kochen, erkalten lassen und im Kühlschrank in einem geschlossenen Behälter lagern. Am nächsten Tag aufwärmen.

Bei Reis gibt es eine speziellen Trick, den ein Student aus Sri Lanka in seiner Studie im Jahr 2015 herausgefunden hat. Auf der Pressekonferenz der American Chemical Society erklärte Sudhair James vom College of Chemical Sciences in Colombo, wie man durch eine bestimmte Kochmethode Kalorien einsparen kann:

  • Reis: herkömmlichen parboiled Reis mit einem Teelöffel Kokosöl nach Anleitung kochen. Danach abkühlen lassen und zwölf Stunden im 4 Grad kalten Kühlschrank abgedeckt lagern. Durch den gestiegenen Anteil an resistenter Stärke, sank die Kalorienzahl.

Während 100 g gekochter parboiled Reis 108 Kalorien aufweisen, hatte die identische Menge nach dem Abkühlen und Aufwärmen nur noch 86 Kalorien. ABER ACHTUNG! Wer beim Aufwärmen Öl verwendet, fügt im Zweifel mehr Kalorien hinzu als durch den Abkühl-Trick gespart wurde.

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1 Kommentar

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Wie im Buch "Die High Carb Diät" von Dr. McDoughall nachzulesen ist, ist Stärke die natürliche Ernährung des Menschen. Ich denke Stärke in egal welcher Form ist immer besser als Fett aus Tierprodukten oder Pflanzenölen. Ein wirklich gutes Frühstück ist Overnight Oat. Haferflocken über Nacht einweichen lassen, Wasser austauschen, Bananen dazu matschen, evtl. weiteres Obst, Nüsse, geschrotete Leinsamen, Zimt, ... hinzugeben und dann auf dem Herd erwärmen. Ein sehr süßes aber durch die natürlichen Kohlenhydrate (inkl. Ballaststoffe) sehr gesundes und auch noch veganes Frühstück. Umbedingt ausprobieren.
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