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Die graue Gartenwanze - gänzlich ungefährlich, trotzdem will man sie nicht a ...

Wanzen drängen bereits jetzt in Wohnungen - So werden Sie die Insekten schonend los

News Team
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Von News Team

Gegen eine regelrechte Stinkwanzen-Invasion kämpften Bewohner in einigen Teilen Deutschlands im vorigen Jahr. Die Insekten flatterten massenweise in Häuser, um in der warmen Stube zu überwintern.

Auch jetzt drängt es einige Wanzenarten wieder ins Innere.

„Die aus dem Mittelmeerraum eingewanderte Graue Gartenwanze und die Grüne Stinkwanze bereiten sich auf den Winter vor und suchen eine Bleibe. Deshalb findet man sie jetzt häufig drinnen“, sagte Insektenexperte Jens Esser von der Entomologischen Gesellschaft Orion in Berlin der "Bild".

Im Video:

So werden Sie Wanzen ganz schnell wieder los


Die Wanzen suchen gezielt das Innere von Gebäuden oder auch überdachte Balkone auf, um in Ritzen oder etwa in Rollladenkästen und hinter Fensterrahmen auf das kommende Frühjahr zu warten.

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Im vorigen Jahr traten sie in Massen auf: Der lange und heiße Sommer bot für Wanzen optimale Bedingungen, um sich fortzupflanzen. Statt wie sonst eine Generation neuer Wanzen brachten die Sechsfüßler 2018 zwei Generationen hervor, also doppelt so viele Tiere wie üblich.

Und all diese Wanzen zog es am Ende des Sommers in Häuser und Wohnungen - angelockt durch Licht und Wärme, der Eintritt erleichtert durch offen stehende Türen und Fenster.

Noch ist die Graue Gartenwanze zumeist draußen unterwegs, doch schon bald sucht sich das Insekt ein Winterquartier
PixabayNoch ist die Graue Gartenwanze zumeist draußen unterwegs, doch schon bald sucht sich das Insekt ein Winterquartier

Für viele ein Horror. Doch auch wenn die Insekten mit dem markanten Panzer bei Gefahr ein unangenehm riechendes Sekret ausstoßen und im Namen an Parasiten, also an Bettwanzen erinnern: Wanzen wie die Grüne Stinkwanze, die Graue Gartenwanze, die marmorierte Baumwanze oder die Zapfenwanze sind harmlos und richten auch keine Schäden an.

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Die "Lästlinge" haben es - anders als Bettwanzen - nicht auf Menschen und deren Blut abgesehen. Zu ihrer Nahrung gehören Pflanzensäfte, Blätter und Aas. Deshalb fallen sie in Wohnungen höchstens über Obstteller mit Birnen, Pfirsichen oder Äpfeln her.

Experten rechnen mit weniger Wanzen

In diesem Jahr rechnen Experten zudem nicht mit einer erneuten Invasion. Der plötzliche Kälteeinbruch im April habe den Stinkwanzen "wohl eins auf den Deckel gegeben", sagte Nicolas Schoof, Doktorand am Lehrstuhl für Standorts- und Vegetationskunde an der Universität Freiburg, der "Badischen Zeitung".

"Es deutet viel darauf hin, dass es dieses Jahr deutlich weniger Tiere gibt als im vergangenen Jahr", so Schoof.

Zumal mittlerweile ein natürlicher Feind der Tiere aufgetaucht sei: die Samurai-Wespe.

12 Kommentare

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Liegt es an mir, oder habe ich zwar gelesen, wie man diese Viecher verhindert, ich aber nicht gelesen habe wie ..... Kann auch an der Hitze liegen. Aber ich weiß ein gutes Rezept: Man sprüht die Fensterrahmen mit Essig ein. Stinkt zwar die ganze Nacht, aber die Viecher kommen echt nicht mehr rein.....
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Das Haus anzünden, denn die Wanzen sind zu langsam um zu flüchten.
Die reinigende Kraft des Fegefeuers ist schon in der Bibel niedergeschrieben.
Der war gut ...... Lach
Du hast recht Silke. Die Info wie man sie vom Heim fernhält habe ich auch nicht gefunden. aber Essig soll wirklich gut sein.
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Supertipps! Nur: Kein Tier ist eklig, das ist nur unsere Interpretation.
Ein Thema für unsere Öko,s
Wie wäre es mit einer Demo, RETTET DIE WANZEN. Das bringt bestimmt Wählerstimmen für die Grünen!
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Verwanzte Wohnungen? Womöglich ein Erbe der STASI???
Dietmar, das sind andere Wanzen - die klebt man untern Sessel oder Tisch...!
So ist das also- hab schon vermutet, die STASI hätte die Wanzen erfunden!
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Ja also sowas...wo kommen denn diese ungebetenen "Gäste" her. Sicherlich aus der AfD zentrale?....oder aus fremden Gepäck?
Ich brauche nur dein Foto ansehen ,da weissich wo sie herkommen Du Hetzer !
Ich glaube auch, aus fremden Gepäck. 👍😊
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