Vibrionen in der Ostsee: Zweiter Todesfall innerhalb eines Monats

Vibrionen in der Ostsee: Zweiter Todesfall innerhalb eines Monats

News Team
Von News Team

Eine zweite Person ist nach einem Bad in der Ostsee an den Folgen einer Vierionen-Infektion gestorben. Bei dem Betroffenen handelte es sich um eine Frau. Sie hatte vorher an chronischen Krankheiten gelitten und gehörte damit zur Risikogruppe.

Das teilte das Landesamt für Gesundheit und Soziales am Donnerstag in Rostock mit. Bereits vor einem Monat war eine ältere Frau an einer Vierionen-Infektion gestorben. Auch sie hatte aufgrund von Krankheiten ein geschwächtes Immunsystem und gehörte so zur Risikogruppe.

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Neun Infizierte in dieser Saison

Erst vor einer Woche hatte das Landesamt bekanntgegeben, neun Menschen hätten sich in dieser Saison mit Vibrionen infiziert. Wie bei den früheren Fällen handelte es sich bei den Erkrankten um ältere Personen aus den Risikogruppen. Weitere Tote hatte es nicht gegeben.

Erkrankungsrisiko extrem gering

Auch fleischfressende Bakterien genannt, verursachen Vibrionen beim Menschen Schüttelfrost und Fieber. Rasch erkannt, ist die Infektion mit Antibiotika gut behandelbar. Das Ekrankungsrisiko schätzen Experten angesichts der hohen Anzahl an Badegästen als extrem gering ein.

Die in der Ostsee vorkommenden Vibrionen der Art Vibrio vulnificus leben bei Wassertemperaturen über 20 Grad. Durch die anhaltende Hitze der letzten Wochen konnten sich die Keime gut vermehren.

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(feb)

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