Unbekannte Hundekrankheit ausgebrochen - Behörde warnt vor Kontakt zwischen Tieren

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Unbekannte Hundekrankheit ausgebrochen - Behörde warnt vor Kontakt zwischen TierenFoto-Quelle: Pixabay
News Team
Von News Team

In Norwegen ist Behördenangaben zufolge eine bislang nicht identifizierte Hundekrankheit ausgebrochen. Zu den Symptomen gehören blutiger Durchfall und blutiges Erbrechen. Da bereits einige Hunde gestorben sind, warnt nun auch der Verband Deutscher Schlittenhundesport vor Reisen nach Skandinavien.

Am Donnerstag hatte die norwegische Aufsichtsbehörde „Mattilsynet“ auf ihrer Webseite bekannt gegeben, dass in den vergangenen Wochen mehrere Hunde mit den genannten Symptomen gemeldet worden waren. Die Meldungen kamen zunächst aus dem Raum um Oslo, später auch aus anderen Regionen, etwa um die Städte Bergen und Trondheim.

Ursache bislang unklar

Was die Erkrankung auslöst, ist bislang noch unklar. Im Darmtrakt von zwei obduzierten Tieren fanden Experten Bakterien der Arten Providencia und Closteridium perfringens, eine abschließende Erklärung für die Symptome steht aber noch aus. Gesucht wird weiterhin nach möglichen Erregern, etwa Viren, anderen Keimen, Pilzen und Parasiten.

„Wir gehen davon aus, dass [die Erreger] Viren oder Bakterien sind, aber die Studien, die wir bisher an Hunden durchgeführt haben, haben nicht beantwortet, was die Ursache des Ausbruchs sein könnte“, sagte Mattilsynet-Abteilungsleiterin Ann Margaret Grøndahl gegenüber der Organisation Norsk Kennel Club.

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Kontakt zwischen Hunden vermeiden

Die norwegische Behörde empfiehlt Hundebesitzern nun generell, den engen Kontakt zwischen Hunden zu beschränken: Auf der Straße und in Parks sollen die Tiere an der Leine gehalten werden. Um eine Ausbreitung der Erreger zu verhindern, sollten Halter auch übliche Hunderituale - etwa das Schnüffeln - möglichst vermeiden.

Bei anderen Tierarten - sowohl Haustieren als auch Nutztieren - sind ähnliche Symptome laut der Behörde bislang nicht bekannt. Auch scheint eine Übertragung auf den Menschen bislang ausgeschlossen. Hunde, die Anzeichen einer ähnlichen Erkrankung aufweisen, sollten so bald wie möglich zum Tierarzt gebracht werden.

(feb)

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