44 Millionen MICROSOFT-Accounts in Gefahr

48 Millionen MICROSOFT-Accounts in Gefahr
48 Millionen MICROSOFT-Accounts in GefahrFoto-Quelle: Pixabay (Symbolbild)
News Team
Von News Team

Vor wenigen Monaten waren es MasterCard-Kunden, nun müssen Microsoft-Nutzer um ihre Daten bangen: Nach einer Untersuchung, die der Tech-Gigant aus dem US-Bundesstaat Washington vor kurzem durchführte, könnten Passwörter von 44 Millionen Usern leicht geknackt werden.

Darüber berichtet "Chip". Anders als etwa bei MasterCard, deren Kundendaten zum Teil im Klartext im Netz auftauchten, handelt es sich bei Microsoft lediglich um eine Vorwarnung. Ziel der Untersuchung war es, herauszufinden, wie schwach die Passwörter der Nutzer sind. Was dabei herauskam, ist aufsehenerregend.

Passwörter von 44 Millionen Microsoft-Kunden in Gefahr

Microsoft sammelte rund drei Milliarden gestohlene Passwörter, die vorher anlässlich verschiedener Datenlecks im Netz veröffentlicht worden waren, und verglich sie mit denen seiner Kunden. Das Ergebnis: Rund 44 Millionen Microsoft-Nutzer verwenden Passwörter, die bereits einmal gestohlen wurden.

Microsoft rät Nutzern zum Update ihrer Login-Daten

Das Problem dabei ist, dass diese Passwörter nun nicht mehr sicher sind. Laut "Chip" soll Microsoft betroffene Accounts deshalb automatisch "zurückgesetzt" haben. Das heißt: Beim Login werden betroffene Nutzer gebeten, ihre Zugangsdaten zu aktualisieren beziehungsweise zu ändern.

Ob Microsoft dabei strengere Passwort-Regeln anlegt, ist nicht bekannt. Möglich ist, dass Kombinationen, die in den gestohlenen Datenbänken auftauchen, nicht mehr verwendet werden dürfen. Außerdem wird Kunden dazu geraten, zusätzlich zum Passwort einen Login-Code per App zu verwenden.

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