Tempo 30 in Städten? So soll Radfahren sicherer werden

Wie sich Tempo 30 auf den Verkehr auswirken würde, wollen Bundestagsabgeordn ...
Wie sich Tempo 30 auf den Verkehr auswirken würde, wollen Bundestagsabgeordnete von Union und SPD jetzt untersuchen lassenFoto-Quelle: Glomex/BuzzBee
News Team
Von News Team

In deutschen Innenstädten könnte künftig Tempo 30 gelten, um Radfahren sicherer zu machen. Das zumindest bringen jetzt Bundestagsabgeordnete von CDU/CSU und SPD ins Spiel. Sie wollen in einem Test untersuchen lassen, wie der Verkehr aussehen würde, wenn innerorts nur noch 30 km/h erlaubt wären.

Der Vorschlag ist Teil von zusätzlichen Maßnahmen, durch die der Radverkehr in Deutschland sicherer werden soll. Einen entsprechenden Antrag der Koalitionsfraktionen CDU/CSU und SPD nahm am Freitag (17. Januar 2020) der Bundestag an.

Nachbesserungen bei der Straßenverkehrsordnung

Darin wird die Bundesregierung zu Nachbesserungen bei der Reform der Straßenverkehrsordnung aufgefordert. Denn die von Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) geplanten Maßnahmen - wie ein Mindestabstand beim Überholen von Radfahrern - gehen den Koalitionsfraktionen nicht weit genug.

Auch interessant: Härtere Strafen, neue Regeln - Das ändert sich 2020 im Straßenverkehr

Eine Absenkung des Tempolimits könnte die Verkehrssicherheit erhöhen, so die SPD. "Bislang finden solche Absenkungen aber immer nur gezielt und in der Regel nicht in größeren Gebieten statt", sagt die SPD-Verkehrspolitikerin Lühmann.

Um valide Daten zu bekommen, sei eine mindestens zwei- bis dreijährige Testphase nötig.

Im Video: Kommt das Tempo 30-Limit in Städten? Bundestag debattiert

Sollte Tempo 30 eingeführt werden auf Straßen, auf denen bislang 50 km/h erlaubt sind, könnte dies hier zu weniger Verkehr führen, so das Ergebnis einer Untersuchung des ADAC.

Dass dies große Auswirkungen auf die Zahl der Radunfälle habe, bezweifelt Siegfried Brockmann, Leiter der Unfallforschung der Versicherer, und rechnet vor: Bei einem vorgeschriebenen Tempo 30 könne man davon ausgehen, dass Autofahrer dann mit rund 40 km/h unterwegs seien.

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Ein Blick auf die Unfallstatistik zeige jedoch, dass schon heute nur 11 Prozent der Fahrradunfälle mit Personenschaden die Autos oder Lkw schneller als 40 km/h schnell seien. Ein Grund dafür sei, dass die meisten Unfälle beim Abbiegen passieren, wenn die Fahrzeuge ohnehin die Geschwindigkeit drosselten.

Doch auch er sagt: "Allerdings wäre es mal einen Großversuch wert – zum Beispiel in einer ganzen Kommune."

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19 Kommentare

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Hallo Leute
Was nützt eine Reduzierung der Geschwindigkeit, wenn kaum kontrollirt wird.
Das die Zahl der toten Radfahrern sich erhöht hat liegt auch zum Teil an den Radfahrern selbst.
Wer bei einer roten Ampel einfach weiterfährt darf sich nicht wundern.
Weitere Verstöße :
In Einbahnstraßen in falscher Richtung
fahren.
Auf dem Fussgängerweg fahren.
Radwege in falscher Richtung fahren.
Nicht vor der roten Ampel warten, sondern einfach auf dem Gehweg fahren.
Nachts bei Dunkelheit ohne Licht fahren.
Undundund..
Versteht mich recht, auch ich bin neben Autofahrer auch Radfahrer (5 Fahrräder) und Fußgänger.
Wenn ich radfahre muss ich mich oft für die Radfahrer schämen.
Gruß
Karl-Heinz
der alte Sack
Das ist ja alles richtig. Aber die Überwiegende Zahl der Radfahrer fahren nun einmal anständig.
Mein Vorschlag ist, den Autoverkehr weitgehend aus den Innenstädten zu verbannen. Aber da traut sich wohl kein Politiker ran.
Dann bitte kannst Du Deine Verbrauchsartikel auf der grünen Wiese abholen. Lasst doch die Kirche im Dorf und übertreibt doch nicht alles. Wenn der Riemen überspannt ist, dann reißt er sehr schnell - denkt daran. Vorwärts Kameraden, wir rudern zurück!
Wie kommst Du denn auf diese Gedanken? Ist Dir eigentlich bewusst wie viele Menschen sich Autofreie Innenstädte wünschen?
Denk mal daran, die Städte sind für Menschen da und nicht für Autos.
Und wenn es denn so wäre würde die Welt nicht zusammenbrechen. Autofreie Innenstädte bedeutet halt nicht sich die Verbrauchsartikel auf der Grünen Wiese zu holen. Die Städte wären endlich wieder lebenswert, und darauf kommt es an.
Hallo Herr Bartfass
Laut Nortstat-Umfrage sind etwa 33% derBefragten Leute für eine autofreie Innenstadt.
Also nur 1/3.
Besondere Zustimmung
gibt es bei jüngeren Leuten, Anhängern von
SPD GRÜNEN und LINKEN.
Das die Städte für Menschen da sein sollten finde ich vollkommen richtig.
Nur....sind Fußgänger und Autofahrer keine Menschen?
Und ist es wirklich lebenswert als Fußgänger immer Angst zu haben, dass ein Radfahrer einen umfährt.
Bedenken sie, heutzutage kann mit Fahrrädern leicht und locker 25 bis 50 km Geschwindigkeit fahren.
Ach ja, nach Ihrer Meinung fährt die Mehrheit der radfahrer ordentlich.
Nur was ist die Mehrheit ?
51% oder 80% oder 99% ?
Mein Vorschlag wäre sowohl die Autos als auch die Fahrräder aus der Innenstadt zu
entfernen. Dann wäre die Innenstadt wirklich lebenswert.
Gruß
Karl-Heinz
der alte Sack
Eines wird bei solchen Forderungen immer vergessen, daß jede Münze zwei Seiten hat. Wenn Auto´s nicht mehr in die Stadt dürfen, dann sterben alle Händler in der Stadt. Die Menschen gehen zu den großen Kaufhäusern auf den grünen Wiesen.
Das ist so nicht richtig. Schau Dir einmal die Städte in Europa an, die so langsam die Autos aus ihren Innenstädten verdrängen. Da sterben nicht alle Händler in der Stadt. Fakt ist das die Bewohner in den Städten dafür sind, wenn der Autoverkehr weitgehend aus den Innenstädten verschwindet.
Hallo Herr Slarti Bartfass
Woher haben sie die Erkenntnisse, dass die Stadtbewohner den Autoverkehr aus der Stadt haben möchten.
Ich habe nur eine Umfrage mit 33%iger Zustimmung im Internet gesehen.
Oder ist das ihre Demokratie wo 1/3 der Bevölkerung bestimmen was 2/3 der Bevölkerung zu tun haben.
Meine Demokratie ist das nicht.
Im Übrigen hätten wir diese Probleme zwischen Fussgänger-Autofahrer und Radfahrer nicht, wenn sich jeder an die Gesetze halten würden.
Aber leider sind diese Zeiten vorbei.
Gruß
Karl-Heinz
der alte Sack
Es geht doch nicht darum ob sich alle an die Gesetze halten oder nicht.
Vielen Menschen die ich kenne ist es einfach zu viel mit dem Verkehr in den Innenstädten, Und es geht doch hier nicht um Prozentzahlen. Es geht ganz einfach um die Einsicht, das es in den Städten wieder lebenswert wird.
Ich gebe ja zu, das der Deutsche Autohörig ist, leider. Bei mir hat es auch lange gedauert, aber irgendwann habe ich dem ganzen Wahnsinn einfach ein Ende bereitet.
Was mir an den Deutschen nicht gefällt ist, das viele nicht bereit sind neue Wege zu gehen, und das viele nicht bereit sind einmal zur Einsicht zu kommen.
Da gefällt es mir in Holland oder Dänemark in der Beziehung einfach viel besser. Dort wird nicht lange gefackelt, sondern gehandelt während hier nur geredet wird bis dann mal etwas entschieden wird. Und oft funktioniert es dann nicht so richtig.
Hallo Herr Slarti Bartfass
Selbstverständlich geht es um die Einhaltung der Gesetze besonders im Straßenverkehr, da es hier um Menschenleben geht.
Ich will Ihnen 3 Beispiele nennen die bei mir Vorort innerhalb einer Woche passiert ist:
1. Eine Radfahrerin ist an einer Kreuzung tödlich verunglückt.
Grund: sie ist bei rot an der Ampel (lt. Polizei und Augenzeugen ) in die Kreuzung gefahren.
2. Eine Fussgängerin wurde in der Fussgängerzone von einem Radfahrer über den Haufen gefahren.
Sie liegt im Krankenhaus und schwebt in Lebensgefahr.
Grund: der Radfahrer fuhr trotz Verbotes in der Fussgängerzone.
3. Eine Fussgängerin lief über die Straße und wurde von einem Autofahrer erfasst. Sie musste verletzt ins Krankenhaus gebracht werden.
Grund: die Fussgängerin schaute nur auf ihr Smartphon ohne die rote Ampel zu beachten .
An diesen Beispielen können sie sehen, wie wichtig Gesetze sind.
Auch ich kenne viele Leute die das Gegenteil von dem möchten was sie möchten.
Wir leben halt in einer Demokratie und die richtet sich nach der Mehrheit und nicht von einigen Menschen.
Wenn sie eine lebenswerte Stadt haben möchten, dann gibt es zwei Möglichkeiten :
1. Alle Personen (AUTOFAHRER PLUS FAHRRADFAHRER PLUS FUSSGÄNGER) halten sich an die gesetzlichen Vorgaben oder
2. Die Autofahrer und die Radfahrer müssen leider aus der Stadt.
Ich plädiere für Punkt 1.
Wenn Sie Holland oder Dänemark als das gelobte Land ansehen,
muss ich ihnen leider sagen das wir nicht alles annehmen was andere Länder machen.
Oder sollen wir keine Muslime mehr aufnehmen wie die Ungarn oder die Rumänien?
Oder sollen wir uns total verschulden wie Griechen oder die Italiener ?
Ich glaube nicht.
Und bei einer Demokratie wird halt lange über Vorteile und Nachteile geredet.
Oder ist eine Diktatur besser als eine Demokratie ?
Ich lebe lieber in einer Demokratie.
Gruß
Karl-Heinz
der alte Sack
Warum ist es so schwer zu verstehen das der Verkehr in den Städten einfach zu viel ist? Auch wenn sich wirklich jeder an die Gesetze halten würde ist doch damit das alltägliche Verkehrschaos nicht aus der Welt.
Die Niederländer und die Dänen machen es uns doch vor, wie man es besser machen kann. Und die Menschen dort sind sehr zufrieden, und ich übrigens auch. Das ist auch mit ein Grund warum ich gerne dort hin fahre.
Hallo Herr Slarti Bartfass
Also gut, wenn ihnen die Städte zu voll sind, dann nehmen wir doch einfach Punkt 2. meiner Vorschläge.
Die Auto und die Fahrräder bleiben außen vor.
Dann sind sicherlich die
Bewohner glücklich und können "per Anhalter durch die Galaxie" bzw die Stadt reisen.
Und wenn die Stadt dann immer noch zu voll
ist, dann können ja Bürger ins gelobte Land zu Fuß gehen.
Gruß
Karl-Heinz
der alte Sack
Ehlich gesagt ist mir das jetzt zu BLÖD.
Hallo Herr Slarti Bartfass
Hurra.
Sieg nach Argumenten.
Gruß
Karl-Heinz
der alte Sack und
Blödsinn, hab nur keine Lust mehr.
ENDE.
Es ist immer das Selbe, wenn man nicht mehr weiter weiß, bildet man einen ARBEITSKREIS. Bald werden viele Menschen schimpfen, da die EZB neues Geld plant, damit werden wir kontrolliert, wer zu hause unter seiner Matratze sein Geld hortet. Freiheit die ich meine geht ade!
Is ja gut.
Adios.
Der Kapitän verlässt das sinkende Schiff.
Gruß
Karl-Heinz
der alte Sack
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Daran erkennt man,was wir für Schwachköpfe in der Regierung haben,in der Hauptverkehrszeit würde es in den Städten nur noch Stau geben,es muß wesentlich mehr für Radfahrer getan werden,den LKW Fahrern allein trifft kaum Schuld,geschuldet ist das eben dem Versagen der Politik.
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