10 Fakten zur E-Zigarette

Partnerangebot
Die E-Zigarette erhitzt seit ihrer Markteinführung die Gemüter
Die E-Zigarette erhitzt seit ihrer Markteinführung die GemüterFoto-Quelle: ©istock.com/Stadtratte
Service Tipp

10 Fakten zur E-Zigarette


Die E-Zigarette erhitzt seit ihrer Markteinführung die Gemüter. Die eigentlichen Fakten verschwinden häufig hinter Stimmungsmache und Lobbyismus. Dabei lohnt sich eine nähere Beschäftigung mit der E-Zigarette.
Um der Stimmungsmache etwas entgegenzusetzen, hat das Bündnis für Tabakfreien Genuss (BfTG) e. V., das unter anderem das Portal Dampfen statt Rauchen betreibt, die wichtigsten Fakten zusammengestellt. Sie alle basieren auf neuesten wissenschaftlichen Studien und Umfragen rund um das Thema E-Zigarette:

Fakt 1: Das gesundheitliche Risiko beim Genuss der E-Zigarette liegt um ca. 95 Prozent niedriger als bei Tabakzigaretten, wie die Britische Gesundheitsbehörde Public Health England in einer Studie ermittelte.
Fakt 2: Die gleiche Studie ermittelte, dass das Krebsrisiko bei weniger als rund 0,5 Prozent des Krebsrisikos von Tabakzigaretten liegt, weil keine krebserregenden Schadstoffe freigesetzt werden.
Fakt 3: Menschen, die mit dem Rauchen aufhören möchten, sind bei einem schleichenden Entzug mit der E-Zigarette doppelt so erfolgreich wie bei der Verwendung klassischer Nikotinersatzprodukte wie dem Nikotinpflaster. Dies könnte damit zusammenhängen, dass beim Dampfen Hände und Mund weiterhin beschäftigt sind. Viele Menschen greifen wieder zur Zigarette, weil sie bei Unruhe nichts haben, woran sie sich festhalten können.
Fakt 4: E-Zigaretten führen (anders als Tabakprodukte) nicht zu einem erhöhten Risiko für Herzinfarkte und koronare Herzkrankheiten, wie eine amerikanische Studie ergab.
Fakt 5: Eine der ersten Langzeitstudien zum E-Zigarettenkonsum ergab nun, dass auch nach regelmäßigem Gebrauch über 3,5 Jahre hinweg keine Schädigungen der Atemwege oder Herz-Kreislauf-Probleme bei den Studienteilnehmern festgestellt wurden.
Fakt 6: Für Menschen, die unter Asthma leiden, kann der Umstieg vom Rauchen aufs Dampfen eine erhebliche Erleichterung bedeuten.
Fakt 7: Entgegen der Befürchtung, dass E-Zigaretten zur Einstiegsdroge ins Rauchen für Jugendliche werden können, sind 99 Prozent der jetzigen Dampfer ehemalige Raucher. Viele von ihnen nutzen die E-Zigarette, um sich von ihrer Sucht zu befreien.
Fakt 8: Dies deckt sich mit einer Umfrage des IFT Institutes für Therapieforschung München, bei der ein Durchschnittsalter von 31 Jahren bei "Erst-Dampfern" ermittelt wurde.
Fakt 9: Für Jugendliche ist die E-Zigarette weitgehend uninteressant: Eine Umfrage zum Rauchverhalten der Deutschen ergab, dass lediglich 0,9 Prozent der Jugendlichen regelmäßig zur E-Zigarette griffen und damit noch weniger als zur Tabakzigarette.
Fakt 10: Die meisten Deutschen schätzen die Gefahren durch die E-Zigarette falsch ein. Nur ein Drittel der Befragten kannte die Faktenlage. Vor allem Frauen, ältere Personen und Raucher glaubten, dass die E-Zigarette genauso gefährlich sei wie die Tabakzigarette.

War da nicht was in den USA...?

Tatsächlich machten im vergangenen Herbst Schlagzeilen die Runde, wonach Dampfer in den USA an einer mysteriösen Lungenkrankheit verstorben waren. Flugs wurde die E-Zigarette als Schuldige ausgemacht. Allerdings stellte sich bald heraus, dass die Betroffenen auf dem Schwarzmarkt erworbene Liquids mit THC erworben hatten, sogenannte eJoints. Diese enthielten u. a. höchstgiftige Öle und Vitamin-E-Acetate. Das Landeskriminalamt NRW warnte in diesem Zusammenhang ausdrücklich vor dem Erwerb illegaler Liquids auf dem Schwarzmarkt. Mit den offiziell im Handel erhältlichen Liquids haben diese Produkte nichts zu tun. Alle in der EU vertriebenen Liquids werden sorgfältig geprüft und müssen hohe Standards erfüllen.
Zusammenfassend lässt sich sagen: Für Nichtraucher mag es keine gute Idee sein, sich mit der E-Zigarette ein neues Laster anzugewöhnen. Doch für Raucher, die von ihrer Sucht loskommen möchten und die bislang immer wieder daran scheiterten, ist die E-Zigarette ein möglicher Rettungsanker, der auf lange Sicht sogar Leben retten kann.

Kommentare

Melden Sie sich jetzt mit Ihrem Nutzerkonto an, um Kommentare zu hinterlassen.