Wie haben Sie die deutsch-deutschen Grenzkontrollen erlebt?

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Berlin, Grenzübergang Chausseestraße
Berlin, Grenzübergang ChausseestraßeFoto-Quelle: Bundesarchiv, Bild 183-C1030-0051-002 / Hesse, Rudolf / CC-BY-SA
News Team
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Von News Team

Heute vor 50 Jahren, am 17. Dezember 1963, wurde das sogenannte Passierscheinabkommen geschlossen. Darin wurde der Grenzverkehr zwischen West-Berlin und Ost-Berlin geregelt. Zwei Jahre zuvor war durch den Mauerbau der Personenverkehr beendet worden. Die Mauer markierte damals auch den Frontverlauf im Kalten Krieg, an der sich Warschauer Pakt und NATO gegenüberstanden. Man wechselte durch den Grenzübertritt quasi in "Feindesland".

Erst ab 1972 wurde es durch das Transitabkommen möglich, auf Korridoren von West-Deutschland mit dem Auto nach Berlin zu fahren. Die DDR-Behörden fürchteten allerdings, dass über die Transitrouten Fluchtversuche unternommen werden könnten. Für Reisende aus dem Westen war der Grenzübertritt ein Krimi, bei dem sich viele den Kontrolleuren ausgeliefert fühlten, auch wenn diese formal nicht das Reacht hatten, Gepäckstücke zu durchsuchen. Bürger aus Ostdeutschland war eine Reise über die Grenze ohnehin nur mit Visum möglich.

Haben auch Sie Erinnerungen an die Kontrollen an der deutsch-deutschen Grenze?

46 Kommentare

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na damit habe ich nur sehr negative Erinnerungen
wären zu viele um jede Einzelne hier zu erörtern
aber als die Mauer fiel mußte ich vor lauter Freude weinen.
habe mich einfach für die Ostdeutschen gefreut
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Warum spricht man bei uns nichts darüber was damals in J A L T A beschlossen wurde. Der ganze Ostblock ist S T A L I N einfach so von unseren "amerikanischen Freunden" geschenkt worden. und da man zu früh Stalin Berlin überlassen hat, schenkte man ihm für die Teilung Berlins ganz Thüringen!!! * WIDER DAS VERGESSEN * War das nicht alles so geplant worden? Die Sieger haben ja immer RECHT.
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komm mal an die deutsch- luxemburgisch grenze hihi
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1970 war ich für 1 Jahr in Berlin. Da ich bis zu 2x in der Woche nach Westdeutschland fuhr, kann es mit dem Korridor ab 1972 nicht stimmen. Die Grenzkontrollen und damit zusammenhängende Schikanen kann man waren unvorstellbar.Wenn ich da mit Menschen unter 40 drüber spreche, werde ich oft das Gefühl nicht los, dass es nicht geglaubt wird.
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Ich, 1941 in Schlesien geboren, von Polen 1946 vertrieben... Und andere Schlesier sind schon vorab in den Westen gezogen, nicht weit weg... man wollte bald zurück. Das ging dann nicht! - Ganz schlimm die Grenzkontrollen, wenn man die Verwandten in der Gegend Oschatz besuch hat. Man wollte es nie mehr...und reiste doch wieder!
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Grenzkontrollen?
Wir waren auf der Fahrt von Berlin nach Bad-Hersfeld, Kurz vor der Grenze nach West-Deutschland Stau, ca. 3 Stunden Wartezeit, dann das große Staunen - wir haben die DDR-Posten ohne Kontrolle passiert, den Stau haben die Amerikaner auf der anderen Seite mit Kontrollen verursacht.
Damit sollen aber keinesfalls die unmenschlichen Praktiken des DDR-Regimes beschönigt werden - ich kenne Hohenschönhausen - nur auch mal die andere Seite aufgezeigt werden !
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Ich bin von 79 -81 beruflich (LKW-Fahrer) des öfteren nach Berlin !
Was ich da für Geschichten erlebt habe, hat mir für mein ganzes Leben gereicht. Ich habe seit dem Mauerfall nie einen Fuß in diesen Teil unseres Landes gesetzt, und mir stellen sich heute noch die Nackenhaare bei dem Satz "Wir waren da aber nicht dabei".
Aber irgendwo müssen doch diese "Grenzer" und Vopos abgeblieben sein?
Einen schlimmeren Schlag Menschen habe ich sonst auf der ganzen Welt noch nicht getroffen.
Das kann ich nur bestätigen. Ich bin zwar nur ein Mal mit dem PKW von Hannover nach Berlin und wieder zurück gefahren, doch nie zuvor bin ich von einer Person in Uniform so angeschnauzt worden. Es war übrigens eine Frau...
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Ich bin mehrmals mit dem Zug nach Thüringen gefahren. Wenn man zur Grenze kam, wurde es im Zug plötzlich sehr still. Dann kamen die Zöllner - Frauen in fürchterlich hässlichen Uniformen mit viel zu kurzen Röcken, die unfreundlich alles kontrollierten und nur kurze Befehle bellten. Wo sind eigentlich diese unfreundlichen Menschen geblieben? Auf dem Rückweg standen immer alle westdeutschen Zugreisenden am Fenster und wenn die Todeszone durchquert war, atmeten alle hörbar auf und fingen wieder an miteinander zu reden. Auf den Bahnsteigen in Westen warteten Angehörige, und es waren immer sehr tränenreiche Begrüßungen. Wenn ich wieder zu Hause war, fühlte ich mich sehr viel zufriedener als vor meiner Abreise nach Osten.
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wir sind regelmässig alle 2 jahre ab 1975 nach drüben gefahren , wie es so schön hiess . Kontrollen mal mehr mal weniger streng.. haben auch nie geschmuggelt.. nur der Sohn 7 Jahre war sauer , da die Rückbank ausgebaut wurde... das haben wir gemacht der lieben Verwandtschaft zu Liebe ! das Menschliche sollte nicht auf der Strecke bleiben ....das Geld was getauscht werden musste kam allen zu Gute , es war recht viel .da wir dann zu dritt gefahren sind und mindestens 14 tg. da blieben , meine Nichte war recht erstaunt , die Meinung ,soviel verdient nicht einmal mein Papa ........ wir erzählen noch heute gerne davon .
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Jahrelang bin ich zur Funkausstellung nach Berlin gefahren. Mit eigenem PKW und einem eingebautem Funkgerät. Dies war genehmigt und bezahlt. Trotzdem habe ich bis zu vier Stunden am Grenzübergang warten müssen. In einem Jahr bin ich mit einem Bussunternehmen gefahren. An der Grenze wurde angehalten und zwei "Vopos" stiegen vorne ein. Ganz hinten im Bus hat man sich scheinbar einen Witz erzählt und laut gelacht. Daraufhin mussten wir alle den Buss verlassen und stundenlang warten.
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