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Wann wird es Zeit für einen neuen Computer?

Wann wird es Zeit für einen neuen Computer?

Von News Team -

Eine gute Zeit, um sich einen neuen Rechner zuzulegen, ist die Zeit rund um Weihnachten. Viele Menschen lassen sich einen PC unter den Baum legen, oder kaufen sich einen vom geschenkten Geld. Vor den Feiertagen haben deshalb viele Elektronikmärkte und Online-Shops die Preise reduziert. Nach Weihnachten räumen sie die Lager leer, dann kann es noch einmal günstiger werden.

Aber woher weiß man, ob ein neuer Rechner fällig ist? Generell gilt: Das hängt davon ab, was Ihr mit dem Computer anstellt. Ein PC, der ein paar Jahre alt ist, aber noch prima funktioniert, reicht völlig aus, wenn Ihr nur ab und zu ein Word-Dokument nutzt oder im Internet surft. Wer komplexe Computerspiele mag, braucht öfter ein neues Modell, weil neuere Games höhere Anforderungen haben. Älteren Notebooks dagegen fehlen oft auch Anschlüsse wie HDMI. Darauf könnt Ihr aber verzichten, wenn Ihr das Laptop nicht zum Beispiel mit dem Fernseher verbinden wollt.

Erstes Alarmsignal: Hochfahren dauert lang


Es gibt ein paar Alarmsignale, die zeigen, dass der alte Rechner bald ausgedient hat - egal, ob Desktop oder Notebook. Das erste: Das Hochfahren des Computers dauert ewig, das Laden von Programmen, Fotos oder Videos ebenfalls. Alle Rechner werden mit der Zeit träger, weil sich viele Daten angesammelt haben, auch von längst nicht mehr verwendeten Programmen. Zunächst solltet Ihr deshalb versuchen, die Festplatte aufzuräumen - also überflüssige Dateien löschen, Datenmüll loswerden, den Autostart entrümpeln und nicht mehr genutzte Software deinstallieren. Am einfachsten geht das mit einem Gratis-Tool wie CCleaner. Wenn der Rechner dann immer noch nicht schneller wird, müsst Ihr aufrüsten - oder neu kaufen.

Ein weiteres Alarmsignal: Programme ruckeln, zum Beispiel Computerspiele. Ein moderner Rechner muss es aushalten, wenn Ihr gleichzeitig Word, einen Internetbrowser und den Windows Explorer geöffnet habt und zusätzlich Musik hören wollt. Nicht zuletzt werdet Ihr mit dem alten Rechner keine Freude mehr haben, wenn die Festplatte voll ist.

Vorsicht bei altem Betriebssystem


Auch beim Betriebssystem solltet Ihr aufpassen: Zwar funktioniert das gute alte Windows XP immer noch prima - aber es ist ein Sicherheitsproblem. Microsoft hat den Support für die beliebte Software eingestellt, sie ist anfälliger für Viren, Würmer oder Angriffe aus dem Netz. Wenn Ihr Windows 7 oder Windows 8 nutzt, braucht Ihr Euch keine Sorgen machen. Ob Ihr Euer altes Windows XP durch ein neueres Betriebssystem ersetzen könnt, hängt von der Ausrüstung des Computers ab. Ist die Leistung zu schlecht, läuft ein neueres Betriebssystem nicht oder nicht flüssig. Welche Anforderungen Windows 7 bzw. Windows 8 an den Rechner stellen, verrät Euch Microsoft.

Erste Möglichkeit: PC aufrüsten


Ihr habt keinen Platz mehr für neue Fotos oder sonstige Dateien, weil Eure Festplatte fast voll ist? Deshalb müsst Ihr Euch keinen neuen Computer anschaffen. Externe Festplatten, die per USB angeschlossen werden, sind inzwischen für relativ wenig Geld zu haben. Eine mit 500 Gigabyte Speicher kostet ab 40 Euro, Platten mit einem Speicherplatz von einem Terabyte sind sogar schon ab 55 Euro zu haben.

Auch Arbeitsspeicher und Grafikkarten kann man bei den meisten PCs austauschen bzw. aufrüsten - das schaffen auch Nichtprofis, zumindest beim Computer. Bei einem Notebook ist mehr Fachwissen gefragt, das sollte ein Experte erledigen. Eine neue Grafikkarte braucht Ihr dann, wenn Ihr moderne Spiele spielen wollt. Mehr Arbeitsspeicher sorgt unter anderem dafür, dass mehrere Anwendungen parallel laufen und der Computer mehr leistet. Allerdings solltet Ihr vorher in der Bedienungsanleitung Eures Rechners nachschauen, ob dieser aufrüstbar ist und wo sich die Steckplätze befinden. Anleitungen zu beiden Umbauten findet Ihr im Internet, zum Beispiel bei YouTube (Arbeitsspeicher, Grafikkarte).

Zweite Möglichkeit: Neuen Computer kaufen


Ein Standard-Mittelklasse-Computer bringt heutzutage eine 500-Gigabyte-Festplatte und vier Gigabyte Arbeitsspeicher mit. Auch der Prozessor ist wichtig: Üblich ist ein Quadcore-Prozessor mit 3,2 Gigahertz Taktleistung. Damit könnt Ihr im Internet surfen, Word-Dokumente bearbeiten, Musik hören, DVDs schauen und Bilder bearbeiten. Ein solcher Rechner ist schon für 250 bis 400 Euro zu haben - inklusive Windows 8.1, Tastatur und Maus. Dazu braucht Ihr dann nur noch Monitor und Drucker.

Je nachdem, für was Ihr den Computer sonst noch nutzt, ist etwa eine bessere Grafikkarte sinnvoll, zum Beispiel für Spiele. Mehr Arbeitsspeicher ist wichtig, wenn Ihr aufwendige Software verwendet, etwa Photoshop. Dann wird die Arbeit flüssiger. Wenn Ihr den Computer statt einer Stereoanlage oder eines Fernsehers nutzt, müsst Ihr auch auf eine hochwertige Audioausstattung achten, so wie eine gute Soundkarte.

Wollt Ihr mobiler sein, nehmt das Notebook auch mal auf Reisen oder im Zug mit, ist vielleicht ein Notebook die bessere Variante. Nachteil: Aufrüsten ist schwieriger, und der Monitor meist kleiner. Wichtig ist es, hier auf die Akkulaufzeit zu achten: Fünf, sechs Stunden sollte das Laptop schon durchhalten - mindestens. Wenn das Notebook den Rechner daheim ersetzen soll, ist ein größerer Bildschirm wichtig. 17 Zoll sollten es dann schon sein. Solche Geräte sind ab 400 bis 500 Euro zu haben.

22 Kommentare

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Mein Toshiba Qoosmio war jetzt 7 Jahre, er machte sein "Aus" mit 7 farbigen senkrechten Streifen am rechten Bildrand bemerkbar, desweiteren stand beim Akku rechts unten, bitte aufladen........!!!
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Na ja CCleaner? Wie wäre es mit dem Hammer AdwCleaner...
http://www.mago24.eu/sicherheit.html
LG
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Finde den Artikel gut, kurz und bündig und verständlich.
Möchte noch hinzufügen das CCleaner zwischendurch ganz gut ist, besser wäre alle 2-3 Jahre Daten auf USB-Stick, externe Festplatte oder Partitionierung speichern und das Betriebssystem neu aufspielen.
Danach ist der Rechner wieder "jungfräulich" ohne jeglichen Datenmüll.
Das ist sicher die beste Methode, den PC immer mal wieder zu beschleunigen. Wenn man das aber "nur" 2-3 Jahre macht, sollte man sich spätestens beim 2. Mal überlegen, ob ein Upgrade auf ein neues Betriebssystem nicht die bessere Wahl ist. Sonst muss man damit rechnen, dass nach dem Refresh Giga-Bytes an Updates nachgeladen werden müssen.
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Hey, im Gegensatz zu meinen Vorrednern hier, finde ich den Artikel gar nicht schlecht wer aktuell am Überlegen ist, ob er sich oder seinen Liebsten einen Computer unters Bäumchen legen möchte, dem könnte ich unseren Blogeintrag dazu empfehlen: https://www.expertiger.de/blog/tipps...mputerkauf/

Viel Spaß beim Lesen!
.. auch veraltet, aber bemüht.
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- Die Empfehlungen sind veraltet.
- "Humpelt" der PC und ist älter als 3 Jahre? Weg damit ..
- Herkömmliche PCs haben ausgedient.
- Erst den Bedarf ermitteln
du bist aber schnell im Wegwerfen, ist schlecht für den Geldbeutel und erst recht für die Umwelt.
@Elfi
Wo habe ich denn von "wegwerfen" geschrieben?
"Weg" soll heißen abgeben zur Weiter Verwertung.
damit die in Afrika was zu tun haben und deren Müllberge steigen.
Ein drei Jahre alter PC ist definitiv KEIN Fall für die Entsorgung, auf welchem Weg auch immer.

Jedenfalls nicht für Anwender, die mit Office-Programmen und Internet (Surfen und Mailen) und vllt. ein bischen Steuererklärung und Online-Banking auskommen.
Ach .. und nochwas ..

Herkömmliche PC haben ausgedient? Auch so ein Ammenmärchen.

Es gibt durchaus Menschen, die mobil happy damit sind, wenn sie mal ihre Mails lesen oder rumsurfen können und das mit einem Tablet tun.

Wer den Rest sowieso meist im Arbeitszimmer tut, muss sich nicht unbedingt ein Laptop zulegen. Die Trennung von Tastatur und Bildschirm hat auch ihren Charme und ist ergonomisch flexibler.
@Jens
Das du mit solchen Ansichten im IT Bereich arbeitest lässt mich erschrecken.
Ich bin keine Amme, ich bin der "böse Onkel" der gerufen wird wenn irgendwelche Angestellten im IT Bereich Mist gebaut haben und nicht mehr weiter wissen.
Schön, dass du die Weisheit allein gepachtet hast. Vielleicht solltest Du aber nicht alles Wissen aus der professionellen Welt auf die Heim IT übertragen ?
Ein Desktop PC hat ergonomisch eindeutig seine Vorteile, der Gesundheit zu liebe. Außerdem auch noch andere Vorteile: den kann man aufschrauben, aufrüsten, kaputte Teile auswechseln usw.
Bei einem Laptop wird's schwierig, da kannste nichtmal mehr den CPU Lüfter säubern usw.
Wegschmeissen, das geht immer....
@Jens
Einen Teil meiner "Weisheit" behalte ich immer für mich. Sonst könnten ich bald niemand mehr "ärgern".
sollte ich jetzt meinen 3Jahre "alten" PC entsorgen müssen,
würde ich ein Achtkernprozessor 8x4Ghz und 16GB Arbeitsspeicher in den "Elektromüll" entsorgen,
eher unwahrscheinlich,
der rennt den meisten neuen PC's davon
Es geht hier um den normalen Standard PC, nicht um irgendwelche "Renn-Ziegen". Ein hochwertiger Standard PC kostet seit einigen Jahren ca. 200 EURO (ohne Zubehör). Da passen meine Aussagen durchaus.
Der Begriff "Standard-PC" hat offenbar sehr viele Facetten. Für 200 EUR wird es aber eine echte Herausforderung. Nicht nachvollziehbar.
Zitat:
"Es geht hier um den normalen Standard PC, nicht um irgendwelche "Renn-Ziegen". Ein hochwertiger Standard PC kostet seit einigen Jahren ca. 200 EURO (ohne Zubehör). "
von dem würde ich mich auch trennen, aber das sind dann meist die PC's die schon bei einer kleinen Bildbearbeitung zusammenbrechen, das was da drin ist, hat jedes Mittelklassehandy oder Tablet.
Bei solchen PC's ist dann allerdings auch fast nichts drauf ausser einem OEM-Betriebssytem und Software die meist nur 4Wochen läuft und dann geht's ins Geld.
probiere mal auf diesem PC in Windows 8 Microsofts Pinball FX2 zu spielen, da wird schon die Mahjong- und Solitäre-Collection schon zur Qual.
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4+
Wie stopfe ich möglichst viel Aussagen in einen Artikel und verwirre damit den Leser.
Und hey: Placeboprogramme wie CCleaner zu erwähnen ist nie verkehrt und en vogue.
Nicht jedes Tool ist gleich der Teufel. Man sollte sie halt nur aus vertrauenswürdigen Quellen runterladen und beim Installieren sehr genau mitlesen, damit ungewünschte Optionen abgewählt werden können.
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