So sieht die Company-Seite von Twitter aus

Was ist Twitter?

News Team
Aktualisiert:
Von News Team

Von Claudia Frickel

Twitter ist ein Kurznachrichtendienst und heißt übersetzt „Gezwitscher“. Wer eine Statusmeldung auf der Plattform veröffentlicht „tweetet“, was so viel wie piepsen bedeutet. Sehr passend, dass das Logo ein blauer Vogel ist. Das Portal ist auf Neuigkeiten und ihre schnelle Verbreitung angelegt.




In diesem Artikel geht es um:

  • Warum man bei Twitter mitmachen sollte
  • Beispiele von berühmten Nutzern und Institutionen
  • Follower, Hashtag und retweeten- Twitterbegriffe kurz erklärt
  • Los geht’s! Per Video Schritt für Schritt zum eigenen Account


Warum man bei Twitter mitmachen sollte

Beispiel für einen Twitter-Account von Bahn-Ansagen

Wie man am Beispiel des Kanals von „Bahn-Ansagen“ sehen kann, beweisen einige Kurznachrichten durchaus Humor.

Mehr als das sitzt man bei der Plattform direkt an der aktuellsten Nachrichtenquelle. Wenn ein Unglück passiert oder ein Prominenter stirbt, teilen viele Menschen auf dem Portal die Nachrichten. Nach dem Schneeballsystem werden immer mehr Menschen darauf aufmerksam - und mitunter dann erst die Medien. So waren zum Beispiel die ersten Hinweise auf den Tod des Terroristen-Führers Osama bin Laden auf Twitter zu finden.

Aber der Internet-Kurzmitteilungsdienst dient nicht nur der Verbreitung von Informationen: Die Nutzer tauschen sich auch über Geschehnisse aus, diskutieren und kommentieren. Im Jargon spricht man hier von twittern. Sie können Texte, Links, Bilder oder Videos veröffentlichen.

Weitere Argumente für Twitter sind die kostenlose Nutzung und die Einfachheit in der Bedienung. Denn wer mitmachen will, muss sich kurz fassen: Nur 140 Zeichen passen in eine Nachricht. In folgenden Punkten unterscheidet sich Twitter von anderen Social Media Plattformen:

  • Die Kürze der Nachrichten und der sich daraus ergebende SMS-Schreibstil.
  • Im Unterschied zu Facebook, bei welchem man mit seinen Freunden vernetzt ist, folgt man hier ausschließlich Nutzern, deren Neuigkeiten einen interessieren. Man abonniert sozusagen ihren News-Kanal und liest diesen, wie man eine Zeitung lesen würde.
  • Umgekehrt ist Twitter der schnellste Weg, um seinem Netzwerk etwas mitzuteilen.
  • Wenn man es nicht zuvor für die Nachricht festgelegt hat, ist jede Nachricht öffentlich einsehbar. Auch wenn man nicht beim Netzwerk angemeldet ist.
  • Bilder und Videos können geteilt werden, stehen hier aber nicht im Vordergrund. Es geht ausschließlich um den News-Wert eines Tweets.

Beispiele von berühmten Nutzern und Institutionen

Für das erste Quartal 2015 zählt die Social Media Plattform 302 Millionen aktive Nutzer (Quelle: Statista). 3,83 Millionen davon sind aus Deutschland. Tendenz steigend. Unter den deutschen Nutzern finden sich Unternehmen wie Siemens und Bosch oder Universitäten wie die Ludwig-Maximilians-Universität München. Viele Zeitungen und Magazine, zum Beispiel die „Süddeutsche Zeitung“ oder der „Spiegel“ sind dabei. Weitere Mitglieder sind viele berühmte Persönlichkeiten und zahlreiche kommentierfreudige oder an Neuigkeiten interessierte Privatpersonen.
Spiegel-Twitter-Account
Bei Twitter "folgt" man jemandem, dessen Statusmeldungen man kostenlos abonniert und angezeigt bekommt. Diese Abonnenten nennt man "Follower". Umgekehrt können diese einem selbst zurückfolgen, müssen sie aber nicht. Fans und Neugierige haben so einen direkten Draht zu ihren Interessen und erfahren Infos aus erster Hand, aber auch viel Privates. Was meinen Sie, welche Profile in Deutschland die meisten Follower haben (Stand Mai 2015)? Wer auf die Sportbranche tippt, liegt richtig. Der Fußballer Mesut Özil liegt zurzeit mit 9,5 Millionen Follower in Führung. Dicht gefolgt von dem Modell Heidi Klum, mit 3,06 Millionen Follower. International steht der amerikanische Präsident Barack Obama oben auf der Beliebtheitsliste. Dorthin hatte er es nicht nur durch einen witzigen Schlagabtausch mit Ex-Präsident Bill Clinton geschafft. Dieser fragte in einem Tweet für eine Freundin (gemeint war seine Ehefrau Hillary Clinton, die für das Präsidentschaftsamt kandidierte), ob der Twitter-Nutzername POTUS, President Of The United States, nach Obamas Amtszeit weitergegeben werde.
Spiegel-Twitter-Account

Follower, Hashtag und retweeten- Twitterbegriffe kurz erklärt

Wer beitritt sollte nur Profile favorisieren, die einen wirklich interessieren und nur die Informationen von sich preisgeben, welche für die Öffentlichkeit bestimmt sind. Der Dienst lässt sich übrigens wunderbar mit dem Smartphone und speziellen Android oder iOS Apps nutzen.
Wie es um die Privatsphäre steht und was man unter Begriffen wie Hashtag oder retweeten versteht, wird in folgender Präsentation kurz erklärt.



Los geht’s! Per Video Schritt für Schritt zum eigenen Account


Haben Sie Interesse an einem eigenen Konto? Ausprobieren kostet nichts. In folgendem Video werden die Grundlagen zur Nutzung für Einsteiger schön übersichtlich erklärt.



Zum Weiterlesen: Wer lieber mit Bilder als mit Wörtern kommuniziert, ist möglicherweise besser bei der Plattform Instagram aufgehoben

Das Foto- und Video-Portal Instagram ist gerade bei Jugendlichen äußerst beliebt, bietet aber auch allgemein für alle Foto-Interessierte viel Gestaltungsraum. Lesen Sie mehr in:

Was ist Instagram?

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32 Kommentare

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Das Problem mit Twitter ist im Titel eures Artikels enthalten: Was ist Twitter? Dumm, dass selbst die Twitter-Macher keine richtige Vorstellung davon haben ...
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Wenn hier schon gezwitschert wird , wird dann auch hier gevögelt ! Sorry, aber die Assoziation liegt ja nun mal nahe !
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muß mich da auch noch reinlesen ... liebe grüße aus köln
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Hallo Claudia, keine Ahnung mehr, wie ich auf Deinen Beitrag gekommen bin...

Vielleicht ganz einfach durch das WAS in meinem Kopf, weil ich bisher Twitter abgelehnt habe, weil "einfach nicht verstanden", und Instagram genauso wenig...

Durch Deine Artikel hast Du mich neugierig gemacht, sowohl auf Twitter, als auch auf Instagram und Powerpoint,

und da gibt es noch was, hab´aber soeben vergessen, wie das heisst, hat was mit der Kommunikationsform zu tun...

Ich sag an dieser Stelle mal herzlichen Dank!... LG von Doris


Interessant, kaum Losgelassen, schon fällt es mir ein, ich meine "Podcast"... was ist ein Podcast?
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Danke für die Info, Claudia.
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/me twittert seit ca.2005(Theo57de) über Linux und 2010 als "SpessartTheo" über Fb und Youtube
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Ich habe zwar ein Konto bei Twitter, aber ich nutze es kaum. Es war mehr Neugierde und zum anderen waren meine Söhne dabei. Hier konnte ich sie besser erreichen.
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Twitter ist für mich ein undurchsichtiges KuddelMuddel, komme damit gar nicht zurecht, und versuche das auch nicht mehr...
kann ich verstehen...
sowas von langweilig ...
ich find´s lustig...
kann ich Dir hundertmal sagen, Karsten

Du wirst das nicht sehen...

obschon wir vielleicht dasselbe anschauen...
letzter Satz für heute: weil wir unterschiedliche Sichtweisen haben, und was ich lustig finde, darüber schütteln andere den Kopf... oder umgekeht... so sind wir... schlaf gut
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Da ich nicht das Bedürfnis verspüre, der ganzen Welt jede meiner privaten Befindlichkeiten mitzuteilen, sehe ich keinen vernünftigen Grund mir das mal anzusehen oder sogar mitzumachen.
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