8 Gründe, warum es in den 70er-Jahren besser war als heute

8 Gründe, warum es in den 70er-Jahren besser war als heute
8 Gründe, warum es in den 70er-Jahren besser war als heuteFoto-Quelle: © Khorzhevska - www.Fotolia.com
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Von News Team

Die Musik prägten Bands wie Led Zeppelin oder Pink Floyd. Im Fernsehen lief noch echte Samstagabend-Unterhaltung und ein selbstgemachtes Foto wurde noch entwickelt und nicht gleich gepostet: 8 Gründe, warum es in den 70ern besser war als heute:

1. Die Musik

In den 70ern endete leider die Ära einiger Musikidole des vorausgegangenen Jahrzehnts. So lösten sich die Beatles auf und Janis Joplin, Jimmi Hendrix und Jim Morrison verstarben. Musikalisch geprägt wurde das Jahrzehnt dann durch viele verschieden Künstler und Musikrichtungen: Rock-Titanen wie Led Zeppelin, Black Sabbath und Deep Purple feierten weltweit Erfolge. David Bowie und Roxy Music starteten als Paradiesvögel in die Musikszene und Bob Marley trug den Reggae in die Welt. Alles Künstler, die mit Ihren Liedern und Ihrem Auftreten bis heute viele Musiker beinflussen und beeinflusst haben.

2. Autos

Opel Kadett, Ford Capri und Melkus hießen unter anderem die Autos in den 70ern. Vergeblich suchte man zu Zeiten von Sonntagsfahrverbot und Ölkrise nach urbanen Geländewägen und mit Elektronik überfrachteten SUVs. Wenn etwas am Auto hakte, so konnte das in der Werkstatt noch ohne Laptop-Analyse behoben werden.

3. Fernsehen

Shows wie "Dalli, Dalli" mit Hans Rosenthal oder "Am laufenden Band" mit Rudi Carell boten kurzweilige Fernsehunterhaltung. Serien wie "Raumschiff Enterprise" und "Die Straßen von San Francisco" flimmerten zum Teil noch über Schwarz-Weiss-Fernseher. Privatfernsehen fand in Deutschland noch nicht statt, so dass am nächsten Tag alle über den Film oder die Folge des Vorabends mitreden konnten. Scripted Reality, Dschungel-TV, Daily Soaps oder Castingshows konnten sich die damaligen Fernsehmacher wohl nicht 'mal in ihren kühnsten Träumen vorstellen.

4. Mode

Ähnlich wie in der Musik zeigte sich auch die Mode facettenreich. Inspiriert durch die Flower-Power-Bewegung galten Schlaghosen und vor allem bunte Shirts und Hemden als angesagt. Wichtig waren auch auffallende Accessoires wie übergroße Brillen oder Gürtel. Aber auch Punks und Rocker gehörten mit ihren Outfits zum Stadtbild. Mode galt als Synonym von Individualität und Freiheit und wurde jenseits von Markenbewusstsein und Kommerz gelebt.

5. Einkaufen

Shopping hieß damals Einkaufen und wurde noch oft bei Tante Emma in der Nachbarschaft erledigt. Die Auswahl an Produkten war wesentlich geringer und doch hat man es irgendwie geschafft satt zu werden. Es gab noch keine Wurst light oder sugarfree Limo, und auch keine Kaffeepads oder laktosefreien Ziegenkäse. Es gab Wurst, Limo, Kaffee und Käse.

6. Fußball

1974 gewann Deutschland in Deutschland den Weltmeistertitel. Damals hörte man sich die Spiele oftmals noch im Radio an oder guckte zuhause auf dem Fernseher. Public Viewing und multimediale Massenhysterie Fehlanzeige. Auch wurde die Mannschaft nach ihrem Sieg nicht auf einer Fanmeile von einem Schlagerstar besungen. Irgendwie war Fussball noch etwas mehr Nebensache und wurde auch nicht ständig von irgendwelchen Brauerein präsentiert. Die Spieler hießen Beckenbauer, Breitner und Müller und stiegen noch ohne überdimensionierte Kopfhörer und Smartphones in der Hand aus dem Mannschaftsbus.

7. Kino

Filme wie "Papillion", "Der weiße Hai" oder "Frenzy" lockten in die Kinos. Die Filme wollten unterhalten und fesseln, ganz ohne millionenteure Animationen oder Effekte. Die Gesichter der Schauspieler und die eine oder andere Papprequisite genügten, um einen guten Film zu erzählen.

8. Foto und Video

Familienfeste und andere wichtige Momente wurden bestenfalls per Super 8 auf Zelluloid gebannt und später in mühevoller Detailarbeit geschnitten und per ratterndem Projektor vorgeführt. Allein der Gedanke an den Geruch des laufenden Projektors erweckt nostalgisches, wohliges Gefühl. Film oder Foto waren noch etwas zeitintensives und besonderes, kein kurzfristiger Facebook-Post oder ein wackelnder Konzertmitschnitt bei youtube.

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88 Kommentare

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jeder hatte nach seiner ausbildung seinen arbeitsplatz sicher,wohnung war bezahlbar,und keine streiks bei der bahn...
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Ein Grund, warum es heute besser ist, als damals:
Wir hatten zwischenzeitlich die Wiedervereinigung.
Also mit dem 2+4 Vertrag das endgültige Ende des WK II.
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Ich bin zwar schon ein Oldie hier --- mit bald 72 ...
und meine Meinung --- zur sozialen Situation ... ist folgende:
Damals hat jeder dem anderen geholfen --- man war mehr aufmerksam dem Andern gegenüber ... hat zugehört -- sich gekümmert usw.
weil man auch darauf angewiesen war --- auf Hilfbereitschaft ... denn
der Wohlstand --- so wie Heute .... war damals noch nicht so
Es gab weder Smartphones ... man benutzte das Festnetz Telefon
UND ganz wichtig ...
Man redete miteinander !!! Traf sich mal auf der Straße zum "" Plausch "
Was heute ja alles nicht mehr so ist ...
Ich bin ein großer Streiter --- für die soziale Gerechtigkeit -- und gegen die soziale Kälte und den Egoismus ... in unserer Gesellschaft --- fast nur noch "" Ellenbogen raus ""
Und .... "" was kümmert mich mein Nachbar "" ??
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Besser war vor allem, dass wir da noch richtig jung und voll im Rennen waren
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Beim Lesen werde ich irgendwie das Gefühl nicht los, dass das heute schlechter sein soll, als das damals und dem kann ich nicht zustimmen, obwohl die 70ger genau meine Zeit waren und ich sie damals ganz toll fand.
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Die Presse war nicht so verlogen und Sensationssüchtig.
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Die "Welt" war überschaubarer, nicht bis ins Detail reglementiert. Kinder fanden in der Nachbarschaft noch Spielkameraden. Die Hausaufgaben konnten noch ohne Internet-Recherchen gemacht werden. Die Briefkästen wurden noch nicht mit Werbematerial geflutet. Mit Brett- und Kartenspielen vertrieb man sich gemeinsam die Zeit.
Brett-u. Kartenspielen findet für mich auch heute noch statt, zuletzt gestern Reglementiert? - für heutige Kiddies leider ja, ohne Termin geht nix. ABER: wird die junge Generation durch "breit angelegte" Grundlagen bzw. Terminierungen nicht auch zu viel gefordert???
Mit dem Begriff "Reglementierung" habe ich eher an die vielen gesetzlichen Vorschriften gedacht. Wenn ich alleine die Vordrucke für die Einkommensteuererklärung anschaue, dann fühle ich mich schlicht überfordert. Als meine Mutter im Pflegeheim im Wachkoma lag, merkte die Heimleitung, dass unter anderem die Essgewohnheiten und die Lieblingsmelodien meiner Mutter noch nicht dokumentiert waren. Ich wurde aufgefordert, diese Angaben noch nach zu holen.
da noch im Berufsleben, ist dann Deine Auslegeung von "Reglementierung" , sprich gesetzliche Vorschriften sogar schon "1 Bein im Knast"
Aber auch Pflegeheim ist so stark reglementiert, Deutschland = Bürokratismus, das passt scho
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Die innere Sicherheit !
Seit wann ist denn die innere Sicherheit von äußeren Umständen abhängig?
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70-Jahre,Nostalgíe pur
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außerdem ganztags Fersehen gab es nicht
das waren noch zeiten
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