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iPhones mit dem Apple-Betriebssystem iOS 9

Was ist iOS?

News Team
Von News Team

Von Claudia Frickel

Das Smartphone iPhone, das Tablet iPad, der Musikplayer iPod und die Uhr Apple Watch bilden das mobile Portfolio von Apple, und sie alle laufen mit dem Betriebssystem iOS. Eine der Besonderheiten: Es ist auf Geräte des Herstellers beschränkt, es gibt keine Samsung-Handys oder Sony-Tablets, auf denen es installiert ist. Anders als Googles mobiles Betriebsystem Android handelt es sich also nicht um ein offenes Betriebssystem, das andere Firmen verwenden und modifizieren können.

Das hat Vorteile: Apple kann iOS ganz genau an die eigenen Geräte anpassen. So sind Hard- und Software genau aufeinander abgestimmt, das ermöglicht einen hohen Bedienkomfort. Auch die Sicherheit ist bei iOS deutlich höher: Das Betriebssystem ist abgeschottet, Eindringlinge haben es viel schwerer. Apple prüft auch die Apps in seinem App Store viel genauer und siebt besser aus, so dass auch hier Schad-Software kaum eine Chance hat.

Die Nachteile von Apples iOS


Andererseits ermöglicht ein offeneres Betriebssystem auch Innovationen. Android bietet den Nutzern mehr Möglichkeiten, etwa zur individuellen Anpassung des Smartphones. Die bessere Abschottung von Apple-Geräten kann man auch als restriktiv verstehen: Nutzer können etwa nicht auf das Dateisystem zugreifen.

Apple erlaubt nur Apps, die im eigenen App Store angeboten werden. Wer andere Anwendungen verwenden will, hat keine Chance - es sei denn, er entsperrt das Gerät mit einem sogenannten Jailbreak und macht es damit offener. Dann verliert der Nutzer aber seine Garantieansprüche.

Was iOS bietet


iOS ist wie Android und Windows Phone auf die Bedienung per Finger angelegt. Es bringt eine grafische Benutzeroberfläche mit und bietet verschiedene Homescreens, zwischen denen der Nutzer mit einem Wischen hin- und herwechseln kann. Die Apps werden als Icons darauf abgelegt. iOS unterstützt Multi-Touch mit mehreren Fingern.

Das Betriebssystem ist darauf ausgelegt, mit anderen Apple-Produkten zusammenzuarbeiten. Es synchronisiert sich etwa mit dem hauseigenen Online-Speicher iCloud oder dem Verwaltungsprogramm für Multimediadateien, iTunes. Um ein Apple-Gerät und damit auch iOS zu verwenden, braucht man zur Identifizierung eine Apple-ID, die man sich bei der ersten Installation einrichtet.

Die neueste Version: iOS 9


Apple begann schon 2005 mit der Entwicklung von iOS, erstmals zum Einsatz kam es 2007 mit dem ersten iPhone. Damals hieß das Betriebssystem noch iPhone OS. Seitdem gibt es jedes Jahr ein Update. Kürzlich hat Apple die aktuelle Version iOS 9 vorgestellt. Die neuen iPhone 6s und 6s Plus, die ab Ende September im Handel sind, sind damit bereits ausgerüstet. Besitzer älterer iPhones bekommen ein Update - ebenso wie die Nutzer von iPads und iPods.

Das älteste noch von iOS 9 unterstützte Smartphone ist das iPhone 4S. Verwenden kann man es auch auf Tablets ab dem iPad2 und dem iPod Touch der fünften und sechsten Generation. iOS 9 soll eine längere Akkulaufzeit ermöglichen. Außerdem kann die Sprachassistentin Siri mehr: Sie soll schneller reagieren und zudem aus den Anfragen des Nutzers dessen Gewohnheiten lernen.

Auch wenn Apple bei der Vorstellung neuer Geräte die Nachrichten dominiert: Der Marktanteil von iOS ist deutlich geringer als der von Android. Auf knapp 16 Prozent aller Smartphones und Tablets weltweit ist das Betriebssystem installiert - im Vergleich zu den über 80 Prozent von Android ist das wenig. Apple liegt damit aber deutlich vor Windows Phone und anderen Systemen.

1 Kommentar

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Danke, Claudia, für den interessanten Beitrag.
Ich bin auf der Suche nach einer "Adress-SW" für eine Bibliothek, die nach Location und Titel ausgerichtet ist.
Mir steht "Citavi5" zur Verfügung. Die erscheint mir aber nicht so gut geeignet, wie Excel.
Hättest Du eine Alternative zu Excel?
Danke Dir für einen Tipp.
Servus
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