Pakete annehmen - Das könnte teuer für Sie werden

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Freundlich sein ist super, kann aber im Zweifel teuer werden
Freundlich sein ist super, kann aber im Zweifel teuer werden
News Team
Aktualisiert:
Von News Team

Weihnachtszeit ist Päckchen-Zeit. Die Lieferdienste sind im Dauereinsatz. Und weil man ja ein netter Nachbar sein will, nehmen viele die Pakete für Fremde gerne an. Werden ja abgeholt und bedankt wird sich auch. Doch Vorsicht! Betrüger machen sich das Zunutze.

Der Schaden ist dabei immens, die Aufklärungsquote niedrig.

Und so funktioniert's: Die Täter spionieren eine Wohngegend aus, erkunden, ob ein Bewohner längere Zeit abwesend ist. Dann bestellen sie auf dessen Namen teure Waren. Landet die bestellte Ware dann beim Nachbarn, weil der Empfänger eben nicht Zuhause ist, geben sich die Täter bei ihm als Verwandter oder Lebenspartner aus, um so an die Ware zu kommen.

Die neue Möglichkeit, den Weg der Pakete online zu verfolgen trägt dazu bei, dass die Tätern sogar den Paketboten bereits an der Tür abfangen können.

Sind die Pakete erstmal in die Hände der Verbrecher gelangt, haben es zum einen Betroffene oft schwer, nachzuweisen, dass sie sie nicht bestellt haben. Aber auch, wer die Pakete freundlicherweise für jemand anderen annimmt, könnte am Ende zahlen.

Nur ein Drittel der Fälle wird aufgeklärt. Trotzdem sollte man auf keinen Fall für die nicht bestellte Ware zahlen, raten Verbraucherschützer.

VIDEO: So läuft der miese Trick der Paket-Betrüger


Erleichtert wird der sogenannte Warenkreditbetrug dadurch, dass viele Nachbarn Pakete und Päckchen für abwesende Mieter entgegennehmen - gerade jetzt in der Vorweihnachtszeit.

Sabine Fischer-Volk von der Verbraucherzentrale Brandenburg warnt im "RBB":
"Lässt sich der Nachbar die Identität desjenigen, der das Paket abholt, nicht nachweisen, handelt er grob fahrlässig und muss Schadensersatz zahlen."

Lassen Sie sich also, wenn Sie ein fremdes Paket tatsächlich annehmen, vom Abholer den Ausweis zeigen - gleichen Sie dessen Anschrift mit der Lieferadresse ab. Bei Verdacht geben Sie das Paket nicht heraus und informieren die Polizei.

33 Kommentare

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Ich wohne in einem Mehrfamilienhaus und da sehe ich es als selbstverständlich an, dass ich die Pakete für diese Menschen annehme, denn die tun es ja auch für mich und es fördert die gute Nachbarschaft. Für Fremde von einem anderem Haus nehme ich jedoch nichts an, das ist mir dann doch zu umständlich.
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Ich hole mein Paket gern höchstpersönlich am Schalter ab, wenn möglich! Da belästige ich keinen Nachbarn.....
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Es könnte ja eine Bombe im Paket sein........(tick, tick!!!)
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Ich arbeite bei der Post und mein Problem ist, das ich auf einer anderen Poststelle arbeite die nicht zu meinem Ort gehört. Deshalb schicke ich meine Pakete an meine Postfiliale und der Zusteller braucht dann nicht meine Nachbarn belästigen, das sie meine Pakete entgegen nehmen. Ich finde das ist eine gute Lösung für jedermann Pakete an eine Wunschfiliale zu schicken, die Post schickt dann eine Nachricht und man kann das bei seiner Wunschfiliale abholen.
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In meiner Gegend kennt jeder jeden !im Haus ist es selbstverständlich daß wir uns gegenseitig aushelfen,Vorsicht kann nie Schaden ,bezahlen absolut nie
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Da sind ja 2 Situationen vermischt. Der gestresste Paketbote, der sich auf der Straße leimen lässt -- das ist doch anschließend eine Geschichte zwischen Lieferdienst und Paketabsender. Und wie erwähnt, muss ja auch der Lieferdienst dafür geradestehen. Gut so!

Das Annehmen von Päckchen und Paketen für den Nachbarn ist schon etwas anderes.
Der Artikel ist ein Jahr alt, mittlerweile sind die Lieferdienste durch miese Löhne (?) und unwillige und gestresste Mitarbeiter noch weiter unter Druck, sodass oft Menschen eingestellt werden, die kaum lesen, schreiben, kontrollieren können und manchmal auch den Ablauf nicht erfassen.
Uns ist es schon mehrmals (!) passiert, dass das Benachrichtigungskärtchen für den eigentlichen Empfänger nicht bei IHM im Briefkasten lag, sondern bei UNS...

Für Fremde nähme ich NIE etwas an! Wie käme ich dazu?
für meine Nachbarn nehme ich an, genau wie umgekehrt. .wir kennen uns persönlich und verlassen uns da auch aufeinander. ..der Vorteil des Landlebens..wo jeder jeden kennt
Da ich nachmittags zu Hause bin, fungiere ich als "Paketannahmestation" für alle hier...
Probleme hat es noch nie gegeben, und wir sind praktisch mitten in der Stadt.
Richtig, für meine Nachbarn mache ich das gerne, umgekehrt natürlich ebenso
mir geht es ebenso. Wir nehmen untereinander Pakete im Haus an, wir kennen uns und sind auch miteinander per WhatsApp verbunden. Hat bisher immer gut geklappt. Für Fremde, die ich nicht kenne, nehme ich nichts an. Sie sollen ihr Paket in der Abholstation abholen, zumal wirklich einige Paketboten so sind wie wize.life-Nutzer es beschrieben hat. Da ist es egal ob Post oder Hermes.
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Hier im Haus kennt jeder jeden der 6 Familien. Da brauchts keinen Ausweis. Wenn es dann ein Fremder bzw Unbekannter will,kriegt er es nicht...
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So bekomme ich meine Weihnachtsgeschenke zusammen, kostenlos.
Genial!!!
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Pakete nehme ich an. Aber an Fremde abgeben ohne Vorzeigen eines Personalausweises? Niemals. Wir leben im 21. Jahrhundert. Die Kriminalität ist überall.
Besonders natürlich bei der Post!!!!
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Da man nicht einmal mehr die Namen der Leute im Haus kennt, und sowieso die "Auslaenderdurchmischung" besteht, nehme ich nichts mehr fuer andere an.
Besonders keinen Sprengstoff- basta!
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