Giftspinne in Küche: Falsche Witwe bei Mann in Mannheim eingenistet

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Eine Falsche Witwe wurde am Dienstag in Mannheim entdeckt.
Eine Falsche Witwe wurde am Dienstag in Mannheim entdeckt.
News Team
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Von News Team

IM VIDEO: Giftspinnen-Alarm in Mannheim

Vorsicht vor Giftspinnen! Am Dienstag wurde in Mannheim eine Falsche Witwe, eine Unterart der berüchtigten Schwarzen Witwe gefunden. Die Spinne ist normalerweise im Mittelmeerraum ansässig, scheint sich jedoch nun auch in Deutschland anzusiedeln.

Falsche Witwe in Deutschland entdeckt

Am Dienstag gegen 11 Uhr wurde ein Mannheimer auf eine Spinne an seiner Küchenwand aufmerksam, die er daraufhin einfing. Er identifizierte mit einem Verwandten, welcher Biologe ist, die Spinne als eine "Falsche Witwe" und verständigte die Polizei.

Bei der eingefangen Spinne handelt es sich um eine Unterart der Schwarzen Witwe. Sie soll ebenfalls eine unangenehme Giftwirkung haben. Man sollte deshalb auf keinen Fall versuchen sie anzufassen. Ein Experte der Stadt Mannheim wurde hinzugezogen. Er identifizierte die Spinne ebenfalls als Falsche Witwe und nahm sie in Obhut. Zur Herkunft der Spinne konnten keine Erkenntnisse erlangt werden, normalerweise ist sie im Mittelmeerraum ansässig.

So erkennt man die Spinnenart

Die Falsche Witwe ist sehr nah verwandt mit der Schwarzen Witwe. Sie ist jedoch deutlich kleiner und meistens dunkelbraun bis ganz schwarz bis auf ein orangefarbenes Querband an der Stirnseite des Hinterleibs. Die Falsche Witwe ist eine der größten europäischen Kugelspinnen und erreicht als Männchen eine Körperlänge von etwa 6 Millimeter und als Weibchen eine Körperlänge bis zu 13 Millimeter.

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