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Wähler oder/und Souverän


Der Souverän ist der Wähler. Falsch ist, dass der Soueverän automatisch alles richtig macht oder durchgängig recht hat. Das wurde schon während der französischen Revolution von ein paar schlauen Köpfen erkannt, die übrigens am Ende vom Souverän abgeschnitten wurden.

Der Souverän unserer Demokratie schneidet keine Köpfe mehr ab, muss aber auch nicht immer verstanden werden.

Aber der Souverän muss, das verfestigt sich immer mehr, eine Möglichkeit erhalten, die zu kontrollieren, die er beauftragt hat, die Regierungsgeschäfte zu führen. Ohne eine solche Möglichkeit wird die Komplexität von Führung immer weniger durchschaubar und somit immer öfter Grund großen Misstrauens.

Und großes Misstrauen in die Führung eines Staates zieht Chaos und Unregierbarkeit, und damit die Vernichtung demokratischer Strukturen nach sich.

25.09.2017, 16:48 Uhr
KategoriePolitisches

21 Kommentare

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"das verfestigt sich immer mehr, eine Möglichkeit erhalten, die zu kontrollieren, die er beauftragt hat, die Regierungsgeschäfte zu führen. Ohne eine solche Möglichkeit wird die Komplexität von Führung immer weniger durchschaubar und somit immer öfter Grund großen Misstrauens."
Zitat

Es kann nicht bestritten werden.
  • 25.09.2017, 18:37 Uhr
  • 0
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Verstehe, Du bist Ratlos , solange du noch sicher warst alles ist
morgen zu vorbei ,war dein Ego gesichert.
Heute stehst du vor deinen Scherbenhaufen ,geh eine Runde joggen
und heule dich bei deinen Hühnerhaufen aus Mike!
  • 25.09.2017, 18:06 Uhr
  • 2
Hat es dich jetzt auch erwischt?
Ein Zweifler an meinem Ego ist echt ein armer Hund
  • 25.09.2017, 18:12 Uhr
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Mike, ich muss dieses Thema nochmal aufgreifen... es wäre geradezu wichtig dass es eine Kontrolle gibt, bei längerer Überlegung muss ich da zustimmen... warum ? Wenn ich mir vorstelle dass ich einer Partei wie der AfD vertrauen soll... aber auch andere Parteien sollten kontrolliert werden, Du weist ja, ein schönes Gesicht strahlt alles nur keine Verlässlichkeit aus.
Und wenn ich mir Machenschaften von anderen Regierungen anschaue, warum soll es das bei uns nicht geben ??? Muss nicht, aber kann...
  • 25.09.2017, 17:47 Uhr
  • 0
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"Das ist möglicherweise einer der Nachteile der Demokratie, daß man keinen Souverän mehr über sich hat, dem man notfalls den Kopf abschneiden könnte, wenn er zuviel Mist baut"
  • 25.09.2017, 17:11 Uhr
  • 2
Natürlich kannst du das. Völlig problemfrei. Allerdings musst du es auch vollziehen können und dich dafür auch verantworten.
  • 25.09.2017, 17:14 Uhr
  • 1
Ich würd's bei "aus dem Land jagen" belassen
  • 25.09.2017, 17:22 Uhr
  • 1
wize.life-Nutzer, Plötzlich. Vor 17 Minuten wolltest du noch notfalls Köpfe abschneiden
  • 25.09.2017, 17:29 Uhr
  • 0
Natürlich muß man drohen - sonst haut der doch nicht ab! Die Muffe muß auf Grundeis gehen!
  • 25.09.2017, 17:31 Uhr
  • 1
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wie ???
  • 25.09.2017, 17:00 Uhr
  • 0
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Demokratie ist auch immer ein Kompromiss, nur sollte dieser in Rahmen gefasst sein die unantastbar sind!
Der Souverän, der in der französische Revolution gehandelt hat, war ein Volk von verhungerte Menschen. Nun sind wir ein Stück weiter, und haben ein wunderbares Grundgesetz, das sich an der Menschenrechten Konvention anlehnt. Das sollte immer, trotz aller Kompromisse, in jeder Regierung Leitmotiv bleiben.
  • 25.09.2017, 17:00 Uhr
  • 1
Dann muss die Politik sich aber beeilen, und der Souverän auch.

Die Führung demokratischer Staaten ist heute nicht mehr mit ein paar Gesetzen und einer Regierung zu erledigen - die Welt verknüpft sich und damit werden auch die Aufgaben und die Probleme immer komplexer.

Der heute in vielen Formen auftretende und fordernde Souverän, der ernst genommen werden muss, muss Gelegenheit zur Kontrolle erhalten und komplexes verständlich machen....auch Demokratie muss sich entwickeln.
  • 25.09.2017, 17:05 Uhr
  • 3
Ist das nicht, zumindest in Deutschland, mit dem Bundesverfassungsgericht geregelt?
  • 25.09.2017, 17:08 Uhr
  • 0
Wirklich nicht....inzwischen organisieren sich Gruppen und fordern per Initiativen bestimmte Änderungen:
Sie dürfen nicht einfach unbeachtet bleiben. Wie können sie in politische Entscheidungen eingebunden werden?
Es gibt große Anteile extremer Vorstellungen: Wie können auch die eingebunden werden? Sie sind wie alle anderen, Teil des Souveräns. etc.pp.
  • 25.09.2017, 17:13 Uhr
  • 3
OK aber..
Wenn ich die Unzufriedenheit derer sehe, die nun in meinen Augen, extrem gewählt haben, scheinen die mir nicht so extrem zu sein, wie es die Populisten sind denen sie auf den Leim gegangen sind.
Nur Vergessene, von überhebliche volksferne Politiker!
  • 25.09.2017, 17:22 Uhr
  • 0
Was immer sie jetzt sind oder scheinen, das sind sie, weil sie an den Rand gedrängt worden sind und werden.
Wir müssen uns darüber im Klaren werden, dass alle Meinungen, soweit sie unsere Regeln nicht verletzen, dazu gehören, wahr genommen werden MÜSSEN und in einer modernen Demokratie repräsentiert werden müssen.

Ich habe dafür kein Patentrezept, aber ich habe ja gerade miterlebt, dass eine Wahl wie diese Demokratie nicht befördert, sondern eher behindert.
  • 25.09.2017, 17:27 Uhr
  • 3
ich bin sowieso ganz bei dir,
Politiker und Regierungen werden sich entwickeln und neue Wege finden müssen. Auch das ist gelebte Demokratie!
  • 25.09.2017, 17:33 Uhr
  • 0
Ich weiß das, aber es wird dennoch eine Riesendiskussion werden (hoffentlich) und ohne werden wir keine guten Karten haben in der Zukunft!
  • 25.09.2017, 17:34 Uhr
  • 3
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Mike.. und wie willst Du unsere Politiker kontrollieren ???
  • 25.09.2017, 16:50 Uhr
  • 0
Ich will sie nicht kontrollieren, ich bin de Meinung, sie müssen kontrolliert werden.
Und die Idee eines französischen Politikwissenschaftlers ist, dass dies zum Beispiel über zufällig zusammen gestellte Prüfungskommissionen zu erreichen wäre.
  • 25.09.2017, 16:55 Uhr
  • 2
Danke Mike.. wenn es das bei uns gäbe, wäre schon sehr viel geholfen....
  • 25.09.2017, 16:56 Uhr
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