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Wähle deine Gefühle aus



Wenn deine Tage mit unerwünschten, negativen Gefühle angefüllt sind, gibt es nur ein Heilmittel: wähle sie aus, wenn sie kommen. Frag nicht warum, wundere dich nicht, was sie bedeuten sollen, bekämpfe sie nicht und demütige dich nicht dafür, dass du sie hast. Aber vor allem: beschuldige nie die anderen dafür, wie du dich fühlst. Wenn du das tust, heißt das, dass du tief und fest schläfst und du die Wahl getroffen hast, ein Opfer zu sein. Wenn sie auftauchen, sprechen sogar die störendsten emotionalen Gefühle zu dir und sagen: „Ich habe dieses Gefühl gewählt“. Es taucht auf, weil du etwas in der Vergangenheit gedacht oder getan hast, eine bestimmte Überzeugung hast, die erlernt wurde oder eine Anhänglichkeit, die bedroht ist. Wahl bedeutet hier nicht, dass du die Gefühle willst, aber dass du Verantwortung für sie übernimmst. Und damit beginnt die Meisterschaft über das Selbst. Es ist der erste Schritt auf dem Weg zur Heilung und der Auflösung deiner Emotionen. Aber nur der erste Schritt. Versuch es heute und frag dich dann selbst, was der nächste Schritt sein könnte. Wenn dich das wirklich interessiert, wirst du es erfahren!

KategoriePhilosophisches

28 Kommentare

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Bewußte negative Gedanken, die im Zusammenhang mit einem Ereignis oder einer Person entstehen, sind leicht(er) zu analysieren als ein Gefühl, das aus dem Unterbewußtsein auftaucht und eine Stimmung erzeugt.
Der Verstand agiert logisch und wie ein Bordcomputer, aber das Unterbewußtsein speichert alles jemals Erlebte, birgt Glaubenssätze, die nicht (mehr) sinnvoll sind, reagiert mit kindlichen Ängsten...
Die Gefühle, wie in der Notiz beschrieben, zu selektieren und zu steuern, ist schwierig!
Mit Meditation ist es zu schaffen.
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die frage bleibt... wo kommen die gefühle her? und wo gehen sie hin...
Die Gefühle werden durch Gedanken erschaffen und im Unterbewusstsein gespeichert. Das ist oft der Grund warum wir auf einiges reagieren und nicht wissen warum. Das Unterbewusste bringt alles wieder hervor.
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Ein toller Text. Genau genommen geht es hier doch um Mündigkeit. Die Verantwortung für sich selbst und das eigene Wohlbefinden nicht auf andere zu übertragen sondern zu verstehen, dass man für sich selbst verantwortlich ist. Mit dieser veränderten Sichtweise können Menschen aus ihrer Opferrolle herausfinden und zum Macher werden. Dafür darf man aber keine Angst davor haben, sich selbst zu stellen und genau zu betrachten- ehrlich sein hinsichtlich der eigenen Motive. Wer es nicht gewohnt ist so schonungslos mit sich umzugehen könnte im ersten Moment vor sich selbst erschrecken. Allerdings sind diese Erkenntnisse und Klarheit wichtig, um Veränderungen aktiv einzuleiten, bewusster zu werden und sich dann vielleicht sogar gerne zu betrachten und sich selbst zu mögen
Kann ich nur zustimmen Ina.
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Deine Notizen lese ich immer wieder gerne,
sollten einige hier auch tun und vor allem auch verstehen
Vielen Dank Harry
Gerne
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der erste Schritt/Kontakt mit dem Unterbewusstsein könnte man dazu auch sagen,
dem stimme ich Dir zu
Guten Morgen wize.life-Nutzer
Guten Morgen, liebe wize.life-Nutzer
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Das kann ich nur bestätigen,denn das Unterbewußtsein steuert den Menschen! Positive oder die richtig angewandten Gedanken lassen mich einschlafen oder den Schluckauf verschwinden.
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Klingt nach Robert Betz
Ich bin kein Robert Betz Fan. Alles was ich schreibe kommt aus meinem Raja Yoga Studium.
Nun, vielleicht hat der Benz sich ja auch mal damit befasst - früher fand ich ihn gut, doch inzwischen ist auch er dem puren Kommerz verfallen
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Interessante Gedanken mal bisl anders formuliert.
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... eine überaus treffende Erklärung über die Hintergründe, dass Gedanken in Gestimmtheiten und Prägungen ... Gefühle erzeugen können ... die in Emotionen einfließen.
Ja, und die Frage ist dabei:
Gebe ich mich diesen Emotionen hin oder habe ich die Wahl der Verantwortung, wenn ich in Rückkopplung mit mir selbst bin.
Auch eine Selbstbeobachtung des inneren Kindes.
Chapeau!
Das innere Kind sollte aber auch spielen dürfen. - das nur am Rande bemerkt.
... wenn es in diesem Augenblick das Gefühl zum Spielen entwickelt, wird es keineswegs unterdrückt.
Spielen ist für mich eher konkretes handeln und kein Gefühl.
Nun, das Verstehen Deines inneren Kindes ist existenziell für Dein seelisches Gleichgewicht.

Denn mit dem Wissen um Dein inneres Kind bist auf dem richtigen Weg, um eine Antwort für den Samen Deiner Ganzheit zu finden ... im kindlichen Anteil Deiner Persönlichkeit.

Dieses Kind repräsentiert Deine Lebenskraft und ebenso Deinen Entwicklungsdrang durch das bewusste Erkennen von Bedürfnissen, Wünschen und Gefühlen. Jedoch braucht es eine von Einfühlungsvermögen und Offenheit geprägte Umgebung, die seine Rechte bestätigt und ihm zeigt, wie Du mit anderen Menschen zusammenwirken kannst.

Oftmals fühlt es sich jedoch deprimiert, unterdrückt und vernachlässigt. Denn dieser sensible Teil von Dir speichert auch traumatische Erlebnisse und diesbezügliche Reaktionen. So neigt es zur Schwarzweiß-Malerei und nimmt vieles überaus persönlich.

„So etwas passiert mir andauernd“, „ich werde nie bekommen, was ich brauche“, „ich enttäusche die Menschen doch nur“ – in diesen Aussagen findest Du die Botschaften, dass Dein inneres Kind irgendwann einmal bereit war, sich selbst, anderen Menschen und dem Leben anzuvertrauen. Es verschloss sich erst von dieser Welt, als es verletzt wurde.

Natürlich erfasst es die Dinge nicht rational, sondern intuitiv ... unbewusst. Gleichzeitig zieht es Menschen und Ereignisse an, die mit seinen Anschauungen herzlich korrespondieren; und wenn diese Anziehungskraft fehlt, erzeugt es sie als Gefühlsübertragungen auf andere Menschen, die sowohl positiv, aber auch destruktiv sein können.

Aber vor allem trifft Dein inneres Kind die wichtigsten Entscheidungen und genauso wird es Dir etwas verweigern, was Du nach bestem Wissen und Gewissen gerne tun wolltest.

Um das laufende Drehbuch Deines weiteren Lebens zu begreifen, solltest Du jedes Erlebnis ernst nehmen, das Deinem inneren Kind behagt oder eben missfällt. Denn diese Erfahrungen bestimmen über Deine Einstellung gegenüber der Liebe, der Macht, den Männern, den Frauen ...Deiner Lebenswirklichkeit schlechthin.

Nun, als Erwachsener können und müssen wir die Verletzungen beleuchten und heilen, die unser inneres Kind erlitt. Wir sind verpflichtet, die von ihm vertretenen Überzeugungen genau zu untersuchen, und jene zu ändern, die uns von unseren anvisierten Zielen fernhalten.

Viele dieser Überzeugungen haben vielleicht über mehrere Generationen auf uns eingewirkt, und sie bestehen deshalb so lange fort, weil wir uns der Veränderung widersetzen und sie verdrängen.

Neben dem inneren Kind entwickelt auch jeder Mensch eine innere Mutter und einen inneren Vater und beide Teile sollten ebenso ein Gleichgewicht besitzen ... sich gegenseitig ergänzen. Denn Deine inneren Eltern sind für Dein inneres Kind da ... dieses mit bedingungsloser Liebe, Akzeptanz und seelischer Wärme zu versorgen. Gleichzeitig sind sie auch eine Hilfe für die Aussöhnung mit den eigentlich realen Eltern.

Jedoch manchmal eignet sich das innere Kind ein angelerntes Selbst an und zugleich verleugnet es seine tiefere Identität ... somit koppelt es sich auch von seinen inneren Eltern ab.

Deshalb stoßen von Zeit zu Zeit manche Menschen auf ihre innere Leere ... auf die Eintönigkeit ihrer ausgehöhlten Existenz. Sie können nicht umkehren und die Vergangenheit noch einmal durchleben (Ausnahme: therapeutische tiefenpsychologische Hypnose). Aber sie können herausfinden, inwieweit ihr inneres Kind in ihrer Psyche weiterhin präsent ist, um mit dem unbewussten Kind wieder gesunde Selbstwertgefühle, innerer Ich-Stärke, liebevolle Gefühle zu entwickeln und zum Ausdruck bringen zu können.
Ich bin meist kein Freund vieler Worte. Mein inneres Kind ist sehr lebendig und mir sehr wichtig.
Passt schon!
Ich hab ja zum Thema Worte etwas mehr geschrieben in "Philosophie" grad.
Carl Rainman: Man muß sich beim Lesen sehr konzentrieren, aber die Bescheibung zum inneren Kind ist klasse!
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Hoffentlich lesen es viele und setzen sich auch auseinander damit
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