Bin eben anderer Meinung


Ich gehöre zu denjenigen, die Organverpflanzungen ablehnen. Das ist mein gutes Recht. Aber ich lasse allen anderen ihre Meinung.
Nur finde ich es nicht richtig, dass da gesagt wird, es müßten Leute sterben, weil nicht genug Organe da sind.
Hallo? Um Organe zu liefern, müssen auch Leute sterben!
Es scheint inzwischen das Normalste der Welt zu sein, wenn man eine tödliche Krankheit hat, dann wird man auf eine Liste gesetzt und wartet auf den Tod eines anderen, damit man dessen Organe bekommt. Und dann wird gejammert, weil die eben selber gern am Leben bleiben.
Ist diese Ausweiderei von halbtoten Körpern gottgewollt?

KategorieFragen

202 Kommentare

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ich glaube, mancher hier hat sehr eigenartige Vorstellungen von Organentnahmen.
Es sind spezialisierte Ärzte und keine Schlächter. Ich habe vor kurzem einen Bericht im Radio zu dem Thema gehört und die Ärzte sprachen über ihre Arbeit.
Vielleicht finde ich den Bericht noch.
Sie jedenfalls gehen mit Respekt vor dem Toten an ihre Arbeit, auch wenn sie wissen, der Mensch ist tot und spürt nichts mehr, sie geben trotzdem Schmerzmittel und reden mit dem Toten, erklären was sie machen. Es war eine sehr intensive Sendung und ich kann nur sagen: Allen Respekt verdienen diese Mediziner.
Ansonsten kann jeder widersprechen, sobald das Gesetz in Kraft tritt. Auch das wird respektiert.
Nur leider können wir alten Leute unsere Spendenbereitschaft vergessen, da wir zu alt fürs Spenden sind. So fallen wieder viele Spender aus, was ich sehr bedaure.
Ich habe auch schon mit Betroffenen gesprochen, welche bei ihren Angehörigen einer Organentnahme zugestimmt haben . Diese haben
jedoch bemängelt, dass ihnen der Hirntod von den Ärzten auf
Anfrage nicht plausibel erklärt worden ist. Auch sie haben gesagt,
dass bei der Entnahme Schmerzmittel verabreicht wurden, aber
dieser Umstand bei ihnen Bedenken ausgelöst habe.
Wie auch immer, die Entscheidung für eine Organentnahme muss jeder selber treffen. Für die Angehörigen ist so eine Zusage immer
schwer.
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Jeder hat das Recht auf Widerspruch gegen eine Organspende.
Im Falle eines Falles muss man dieses Papier aber sofort finden und daher immer bei sich haben, wie auch eine Patientenverfügung. Wenn keiner weiß wo die ist, bringt das nichts.
Die Mehrheit der Bevölkerung ist nach Umfragen für die Organspende. Jedoch viel zu wenige haben einen Spenderausweis. In anderen europäischen Ländern ist das bereits Standard.
In Österreich gibt es ein Widerspruchsregister. Das ist der sicherste Weg für jene, die sich für keine Organspende zur Verfügung stellen. Alle anderen sind potentielle Organspender - auch Ausländer, die hier Urlaub machen.
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Habe mir viele Kommentare durchgelesen und denke, dass es wichtig ist, sich ausführlich über Organspenden zu informieren, mit einem Halbwissen fällt die Entscheidung sehr schwer und schürt Ängste .
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Meine Frau hat nach 10 Jahren Dialyse dreimal die Woche 5 Stunden Blutwäsche endlich ein Spenderorgan bekommen.
Ich glaube erst wenn man dass mitgemacht hat, wird jeder gerne seine Organe nach dem festgestellten Tod hergeben.
Alles andere ist Theorie, und mit nichts begründbar, seine Organe nicht zu spenden.
die Organe des Verstorbenen sollte aber gesund sein.
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Die Organspende ist eine sehr persönliche Entscheidung .
Der Hirntod ist in der Zwischenzeit sehr umstritten und auch ich habe meine Zweifel.
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Wenn die gleiche Notiz wiederholt wird, wird der sehr schwach formulierte Inhalt auch nicht stärker, sondern noch schwächer!
Deine Kommis machen ´s jedenfalls nicht besser ...
Logisch, wie auch, schlechter geht es ja kaum noch!
Doch ..., du bekommst das mit deiner "Destruktivität" leider oft hin ...
Meinetwegen, weshalb sollte ich mich wegen nichts streiten!
Genau ..., is´ ja sowieso egal ...
Damit wäre alles Wichtige gesagt.…

…ein salomonisches Schlußwort.
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Schwieriges Thema
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Sorry, aber du stellst das vollkommen falsch dar!!!!
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Halbtot? Sorry, aber du spinnst; denn das wäre dann Mord. Niemand wird wegen einer Organentnahme getötet.
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Organverpflanzungen für dich abzulehnen ist dein gutes Recht ...

Der Denkfehler besteht lediglich darin, dass die Organspender ja nicht wegen der Organspende sterben ...

Die "Empfänger" dürfen allerdings direkt aufgrund der Organspende weiter leben ...!
Klar und deutlich
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