Ein Profi-Einbrecher verrät, warum er im Haus der Opfer zuerst in den Kühlschrank schaut

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Der Einbrecher Dario, im ehemaligen Jugoslawien geboren, verrät in der „Bild am Sonntag“ Insider-Wissen eines Profi-Kriminellen.

Seine Tarnung sei, eine schöne Wohnung zu besitzen und sich anständig zu kleiden. Auf Beutetour wird er meist in den Schlafzimmern fündig: „Ich weiß nicht warum, aber im Schlafzimmer ist immer etwas. Die Leute verstecken ihr Geld oder andere Wertsachen immer da“, sagte er dem Blatt.

Hin und wieder stoße er auch in Wohnzimmer oder Küche auf Geld und Schmuck. Einbrecher Dario verfolgt die Tipps, die von der Polizei und Experten an die Bevölkerung gegeben werden: „Wenn sie im Fernsehen erzählen, dass man das Geld unter der Waschmaschine verstecken soll, dann machen die meisten das auch.“

Ein wichtiges Indiz für ihn ist bei Einbrüchen der Kühlschrank eines Hauses, den er gleich nach dem Eindringen kurz öffnet: „.Wenn im Kühlschrank keine Lebensmittel sind, dann findet man in der Regel auch kein Geld in der Wohnung. Wenn der Kühlschrank voll ist, haben die Menschen auch Kohle.“

Einbrecher Dario erzählt der „Bild am Sonntag“, dass Ausländer klüger beim Verstecken von Geld als Deutsche seien. „Man versteckt sein Geld tatsächlich im offenen Mehl. Du packst das da rein und gräbst es wieder zu. Wenn es einen Grund gibt, Sachen zu verstecken, dann sind Lebensmittel der sicherste Ort.“

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