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Selbständig und unabhängig mit dem Elektromobil

Selbständig und unabhängig mit dem Elektromobil

myREHA.com
14.03.2014, 14:35 Uhr
Beitrag von myREHA.com

Bewegungsfreiheit bis ins hohe Alter

Bis ins hohe Alter fit und vor allem beweglich zu bleiben – davon träumen die meisten von uns. Aber was tun, wenn die Beine nicht mehr mitmachen wollen? Elektromobile bescheren ihren Besitzern einen neuen Freiheitsgrad und verbessern so die Lebensqualität erheblich.

Wir werden immer älter und unsere Beweglichkeit lässt mit den Jahren deutlich nach. Daneben machen einige Erkrankungen den Betroffenen aufgrund des damit verbundenen Muskelschwunds sehr zu schaffen. Einschränkungen der Gehfähigkeit beinträchtigen das Wohlbefinden spürbar. Wenn der Radius immer kleiner wird, wachsen auch die Ängste vor einer ungewissen Zukunft und dem vollständigen Verlust der Selbständigkeit. Betroffene quälen sich oft mit belastenden Gedanken wie zum Beispiel:

Kann ich die notwendigen Erledigungen und Einkäufe im Alltag künftig noch alleine bewältigen? Werde ich zunehmend auf die Unterstützung fremder Menschen angewiesen sein? Und: Wie lange kann ich mich überhaupt noch in den eigenen vier Wänden selbst versorgen?

In diesem Fall kann die Anschaffung eines Elektromobils dafür sorgen, dass Beweglichkeit und Flexibilität wieder hergestellt werden und eine deutliche Verbesserung der Lebensumstände und damit auch des Allgemeinbefindens eintritt.

Für wen ist ein Elektromobil besonders geeignet?

Das Elektromobil eignet sich besonders für Personen, die aufgrund ihrer eingeschränkten Gehfähigkeit nicht mehr in der Lage sind, weite Strecken zurückzulegen, die aber kurze Wege noch ohne fremde Unterstützung bewältigen können.

Elektromobile haben dabei markante Vorteile gegenüber herkömmlichen Hilfsmitteln: Der klassische Rollstuhl wird mit reiner Muskelkraft betrieben. Man benötigt also eine sehr gute Kondition, das Gefährt über längere Strecken zu bewegen. Auch Hindernisse oder ansteigendes Gelände sind mitunter eine große Herausforderung. Rollstuhlfahrer sind daher regelmäßig auf die Hilfe Dritter angewiesen. Das Elektromobil dagegen ermöglicht sehr viel mehr Unabhängigkeit.

Worauf sollte man bei der Anschaffung eines Elektromobils achten?

Elektromobile haben heute eine durchschnittliche Reichweite von ca. 30 Kilometern und zeichnen sich durch hervorragende Manövrierfähigkeit aus. Die gängigen Modelle sind durchweg kippsicher und so wendig, dass man damit sogar in einem Supermarkt problemlos manövrieren kann. Die Bedienung ist einfach, das verkehrssichere Fahren lässt sich innerhalb kürzester Zeit erlernen. Eine Fahrerlaubnis ist nicht erforderlich.

Unterschiede gibt es vor allem bei der Gestaltung der Sitze, der Belastbarkeit und der integrierten Steuereinheit bzw. Motorleistung. Auch die Größe kann bei der Auswahl des Fahrzeugs ins Gewicht fallen: Wer das Elektromobil zum Beispiel auch auf Reisen mitnehmen möchte, ist mit einem kleineren und zerlegbaren Modell gut beraten. Größere Fahrzeuge punkten dagegen durch mehr Komfort in der Ausstattung und eine bessere Manövrierfähigkeit bei Hindernissen. Übergewichtigen Personen empfiehlt es sich, besonders auf die angegebene Nutzlast und die Bereifung zu achten.

Weitere Informationen finden Sie hier: www.myreha.com

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1 Kommentar

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Und was mache ich bei Regen und Sturm?
Ich denke, dass die Automobilhersteller die Alten als Kunden überhaupt nicht auf der Rechnung haben: Kaum ein Hersteller bietet ein Fahrzeug an, in das man sich hineinsetzen kann wie in einen Stuhl, und aus dem man auch wieder herauskommt, ohne sich an der Dachreling hochziehen zu müssen. Mercedes hat den alten A-Typ aus dem Programm genommen, bei dem so etwas möglich war , war und ihn durch den deutlich teureren B-Typ ersetzt - was auch keine Lösung ist! So bleibt man darauf angewiesen, einen unhandlichen Kleinbus zu fahren oder auf einen Pseudogeländewagen umzusteigen. Beide passen kaum in eine normale Garage hinein!
Frage: Warum müssen wir nur immer das kaufen, was uns die Industrie anbietet?
Wenn man bis zum nächsten Bahnhof laufen kann, sollte man sich im Alter vielleicht einmal auf die Bahn einstellen!
  • 17.03.2014, 10:35 Uhr
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