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Kann Kloppo Opel retten? „Umparken im Kopf“ - sind Sie bereit dazu?

Kann Kloppo Opel retten? „Umparken im Kopf“ - sind Sie bereit dazu?

Wolfgang Stegers
08.05.2014, 09:29 Uhr
Beitrag von Wolfgang Stegers

Das Berliner Szene Restaurant Borchardt ist der neueste Drehort für die laufende Werbekampagne von Opel, „Umparken im Kopf“. Der Plot: Der Oberkellner bittet kurz um die Aufmerksamkeit der Gäste. Ein Auto muss auf dem Parkplatz umgeparkt werden. Das Auto - ein Opel.

Was als alltägliche Handlung in einem Restaurant beginnt, nimmt einige zum Schmunzeln geeignete Wendungen. Die Erkenntnis: Immer mehr Menschen haben ihre Meinung über Opel im Kopf „umgeparkt“. Die Szene will illustrieren, mehr und mehr Autofahrer sind von den Vorzügen der Rüsselsheimer Modelle überzeugt. Opel fahren wird wieder ein Statement. Ich fahre Opel ein Bekenntnis.

Von Klopp bis Król: Promis outen sich als Opelfahrer

Mit dem Borchardt-Video schließt sich ein Kreis, der letztes Jahr mit Jürgen Klopp in einem Jet der Lufthansa begann: Anfangs bekannte sich nur der Trainer vom Fußballklub Borussia Dortmund zu Opel. Jetzt, im Restaurant Borchardt sind erneut die Schauspieler Ken Duken, Karoline Herfurth, Joachim Król, Nadja Uhl, Fahri Yardim und Bettina Zimmermann zusammen mit Opel-Markenbotschafter Jürgen Klopp dabei und stehen auf, da sie Opelfahrer sind.

Umfrage sagt: Die Kampagne wirkt. Was sagen Sie?

Aber kommt Opels Image-Kur auch an? Laut einer Umfrage der Puls-Marktforschungsunternehmen hat die aktuelle Kampagne "Umparken im Kopf" die Deutschen erreicht: 36,7 Prozent der befragten 743 Autokäufer nahmen die Marketingmaßnahme wahr. Sie wirke sie sich positiv bemerkbar auf das Image der Marke mit dem Blitz aus.

"Die Kampagne holt die Kunden offensichtlich exakt bei ihren Vorurteilen gegenüber Opel ab und sorgt von daher dafür, dass sich viele Autokäufer neu mit Opel beschäftigen und tatsächlich im Kopf umparken", artikuliert Marktforscher Konrad Weßner von der Agentur Plus. Der Hersteller habe es geschafft, besonders wichtige Zielgruppen anzusprechen. Vor allem Jüngere (44,1 Prozent), Besserverdienende (42,6 Prozent) und Personen aus urbanen Gebieten (48,6 Prozent) hätten die Kampagne wahrgenommen. Laut Puls-Umfrage wurden neben Opel-Käufern (48,4 Prozent) auch Interessenten anderer Marken wie Toyota, BMW, Audi, Peugeot oder Skoda überdurchschnittlich angesprochen.

Die Studie zeige auch, dass Opel hinsichtlich Begehrlichkeit, Kaufinteresse, Preis-Leistungsverhältnis, Coolness und Qualität signifikant besser bei denjenigen wegkomme, die die Kampagne wahrgenommen haben, so Weßner. "Jetzt kommt es für Opel darauf an, zu zeigen, dass die Produkte tatsächlich besser sind als ihr Ruf."

Opel-Fahrer: Ist er für Sie mmer noch der, mit dem Hut im Auto?


Was meinen Sie dazu, ist diese Image-Politur notwendig? Wie beurteilen Sie die Aussage, Opel habe durch negative Schlagzeilen über den Fortbestand der deutschen Werke, durch wechselnde Werbestrategien und eine überalterte Kundschaft den Anschluss verloren habe – obwohl die Fahrzeuge attraktiv und technisch ausgereift sind?

Das Ziel der Kampagne ist es jetzt, so sagt Opel, vor allem jüngere Käufer anzusprechen und die Marke stärker im Lifestyle-Bereich zu verorten. So hat der Rocksänger und Fotograf Bryan Adams den Kleinstwagen Adam für einen Kalender in Szene gesetzt. Neben Claudia Schiffer wirkt vor allem Fußballtrainer Jürgen Klopp als Markenbotschafter. Ist das der richtige Weg?


Wie kommt die Image-Kur von Opel bei Ihnen an?

Gut
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Schlecht
30.8 %
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