Adam Rocks - Opels neuestes Modell
Adam Rocks - Opels neuestes ModellFoto-Quelle: ws/seniorbook

Das muss rocken: Beim Opel „Adam Rocks“ wird jeder Autokäufer zum eigenen Designer

Wolfgang Stegers
Beitrag von Wolfgang Stegers

Der Opel Adam, mit dem der traditionsreiche wie nach wie vor kränkelnde deutsche Autobauer seine helle Freude hat, ist der Liebling der Frauen. Der smarte Cityflitzer wird zu 70 Prozent von Frauen gekauft, weiß Marketingchef Andreas Marx zu berichten. Gleichzeitig ist er auch stolz darauf, dass die Kundschaft des bunten Viersitzers um deutlich zehn Jahre jünger ist als das Gros der Autokäufer. Hier liegt der Durchschnitt bei 52 Jahren.

Unzählige persönliche Varianten möglich


Der Erfolg des Adam Rocks hat viele Väter. Sicherlich ist es auch der Preis. Denn ähnlich wie beim Fiat Cinquecento träumen viele Besitzer vom BMW Mini. Aber der Edelflitzer ist deutlich teurer als Opel oder Peugeot und Fiat. Sie starten bei rund zehntausend Euro. Auch zeichnet den Adam seine Vielfalt aus. Wie kein anderes Auto lassen sich Farben, Accessoires, Ausstattungen sowie 40 Ausstattungslinien in einem Maße variieren, dass der Kunde selbst schon zum Designer seines eigenen Autos wird. Kein Wunder, Individualität steht ganz oben. Kein Adam gleicht dem anderen.

Erweiterung der Modellpalette mit Adam Rocks


Aber um den Erfolg des im letzten Jahr 35.000-mal verkauften Wagens weiter zu befeuern, erweitert Opel mit dem „Adam Rock“ die Modellpalette, schiebt neue Dreizylinder-Turbomotoren nach und vollzieht Änderungen an der Karosserie. Das ist nur folgerichtig, denn dies ist Usus bei den Herstellern. Auch sind im Zuge der neuen Abgasnorm EU 6 qua Gesetz neue Antriebe fällig. Mit dem neuen Aussehen ist der Adam Rocks kein Offroader geworden. Es ist mehr stilistischer Feinschliff, eine höher gesetzte Karosserie und marginale Änderungen an Kotflügel, der Front und im Heckbereich gehören dazu. Ähnlich dem Cross Polo hat Opel hier den weniger aufwendigen Weg für die Variante gewählt. Denn über Stock und Steig, Fels und Furt lässt sich der Adam kaum treiben.

Die neuen Turbomotoren sind dreizylindrige Sahnestückchen


Einen nachhaltigeren Eindruck hinterlassen aber die beiden neuen Turbomotoren. Sie leisten 90 oder 115 PS. Gerade bei der 115-PS-Variante kommt Freude auf. Die Beschleunigung auf 100 km/h wird unter zehn Sekunden absolviert und die Endgeschwindigkeit ist mit 193 km/h sehr ansehnlich. Dabei wirkt der Dreizylindermotor mit der effizienten Hochdruck-Benzineinspritzung nicht angestrengt. Leise und vor allem vibrationsarm ziehen die 117 Newtonmeter die Karosserie durch die sechs Vorwärtsgänge. Der laufruhige Motor ist ein Opel-Sahnestück, dem man die drei Zylinder nicht anmerkt. Denn eigentlich werkeln solche Triebwerke „unrund“, hätten sie nicht eine Ausgleichswelle, die für den Masseausgleich sorgt.

Unter 100g CO2 Ausstoß


Vor allem im Leerlauf an der Ampel - wenn das serienmäßige Start-Stopp-System ausgeschaltet ist -, weiß der Motor zu überzeugen. Denn hier ist kein Rattern oder Schlagen zu spüren, wie bei manchen Dreizylindern üblich. Mehr auf Verbrauch als auf Leistung ist der 90 PS Maschine getrimmt. Mit ihr sind dann CO2-Werte von 100 Gramm pro Kilometer erreichbar (4,5 Liter 99 CO2 g/km), eine Grenze, die in manchen Teilen Europas mit einem Steuerbonus belohnt wird.

Ein kleiner Crossover mit großer „Konnektivität“


Punkten kann der 3,97 Meter kleine Crossover auch mit seiner Konnektivität. Das Wort beschreibt die Fähigkeiten, diverse elektronische Geräte, vor allem aber Smartphones, mit dem Multimediaystem des Wagens zu kombinieren. So laufen Navigationssystem, Musikauswahl und Telefon über eine zentrale Schnittstelle für Apple- oder Androidhandys. Dabei ist das eigene Telefon der steuernde Computer und weniger der im Fahrzeug verbaute Rechner. Das hat den Vorteil, dass bei den deutlich schnelleren Lebenszyklen der Elektronik die Fahrzeuge nicht so schnell veralten und der Fahrer bringt immer seine unterschiedlichen Medien und Anwendungen in sein Auto. Das Smartphone liefert immer den neuesten Stand der Software ins Auto.

Der Wagen mit dem serienmäßigen Stoffschiebedach strahlt Lebens- und Fahrfreude aus. Frech die Farben, geglückt Aussehen und Interieur lässt sich der Adam Rocks nach eigenem Gusto wie kein zweiter so kombinieren, dass er die individuelle Handschrift seiner Fahrerin - aber auch seines Fahrers wiederspiegelt. Voila, le it rock, Adam.