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Horror-Crash mit 3 Toten! Feuerwehr bespritzt Gaffer, die Leichen filmen - immer noch Vollsperrung

Horror-Crash mit 3 Toten! Feuerwehr bespritzt Gaffer, die Leichen filmen - immer noch Vollsperrung

News Team
Beitrag von News Team

Bei einem schweren Verkehrsunfall auf der A3 in Fahrtrichtung Frankfurt sind am frühen Donnerstagmorgen drei Menschen ums Leben gekommen. Die A3 war auch zehn Stunden nach dem Crash vom frühen Morgen noch komplett gesperrt. Die Polizei hofft, dass zum Feierabendverkehr hin die Fahrbahn wieder freigegeben wird.

Gegen mehrere "Gaffer", die u.a. die Bergung der Leichen gefilmt haben, wurden Bußgeldverfahren eingeleitet. Weitere Schritte werden geprüft.

Die Feuerwehr bespritzte die filmenden Gaffer mit Wasser, um sie abzudrängen

Gegen 04.20 Uhr war bei der Einsatzzentrale des Polizeipräsidiums Unterfranken der Notruf von der A3 eingegangen, dass es in Fahrtrichtung Frankfurt zu einem schweren Verkehrsunfall mit mehreren beteiligten Lkw gekommen ist.

Streifen der Verkehrspolizeiinspektion Aschaffenburg-Hösbach waren in der Folge rasch vor Ort. Nach deren derzeitigen Erkenntnissen zum Unfallhergang war der Fahrer eines mit Kies beladenen Muldenkippers gegen 04:20 Uhr auf der A3 in Fahrtrichtung Frankfurt unterwegs.

Aus noch ungeklärter Ursache geriet dieser im Baustellenbereich wohl ins Schlingern, kippte um und prallte mit dem Führerhaus gegen die Böschung. Der Lkw kam in der Folge quer auf der Fahrbahn zum Liegen. Die komplette Ladung - mehrere Tonnen Kies - verteilte sich dort.

Ein unmittelbar nachfolgender Paketlasterfahrer erkannte die Situation und versuchte wohl noch dem Kieslaster nach links auszuweichen. Hierbei durchbrach er allerdings die Mittelleitplanke und geriet in den Gegenverkehr. Dort kollidierte er mit einem in Richtung Würzburg fahrenden Transporter, der in die Böschung abgewiesen wurde. Der Anhänger des Paketlasters wurde abgerissen und verteilte seine Ladung ebenfalls auf der Fahrbahn. In den Post-Lkw prallte dann noch ein nachfolgender Sattelzug.

Drei Tote sind zu beklagen


Für den Fahrer des Kieslasters und einen Insassen im Post-Lkw kam jede Hilfe zu spät. Der zweite Insasse im Postlastwagen wurde lebensgefährlich verletzt und starb wenig später in der Klinik. Der Fahrer des Transporters kam leichter verletzt davon.

Im Einsatz vor Ort sind zahlreiche Streifen der Polizei, Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehren und des Rettungsdienstes, die Autobahnmeisterei und auch ein Sachverständiger.

Die Bergungsarbeiten werden sich noch mehrere Stunden hinziehen. Umleitungen wurden eingerichtet.