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2 Tote und 3 Verletzte nach Geisterfahrt: 85-Jähriger dreht mitten auf der A ...

2 Tote und 3 Verletzte nach Geisterfahrt: 85-Jähriger dreht mitten auf der Autobahn einfach um

News Team
11.03.2018, 12:15 Uhr
Beitrag von News Team

Schreckliches Unglück auf der A14 am Samstagabend (10.3.). Ein 85-Jähriger war nach Polizeiangaben mit seinem Wagen auf der Autobahn bei Leipzig in Richtung Halle unterwegs, als er mit seinem Auto in die Leitplanke krachte.

Aus noch ungeklärten Gründen wendete der Mann seinen beschädigten Kleinwagen und fuhr als Geisterfahrer auf der Fahrbahn weiter.



Frontalcrash trotz Radio-Warnung


Trotz einer Warnmeldung im Radio kam es kurze Zeit später zum folgenschweren Crash. Ein BMW-Fahrer konnte dem plötzlich aus der Dunkelheit auftauchenden Auto nicht mehr ausweichen und kollidierte frontal mit diesem. Im Anschluss krachte noch ein Volvo in die Unfallstelle, ein viertes Fahrzeug rollte über die Trümmer.



Den alarmierten Rettungskräften bot sich ein chaotisches Bild. Auf rund 200 Metern waren die Trümmerteile über die Straße verteilt. Sowohl der Unfallverursacher, als auch beide Insassen des BMW waren eingeklemmt.

Zwei Tote, drei Verletzte



Ein Notarzt konnte nur noch den Tod des 85-Jährigen feststellen. Die Feuerwehr brauchte fast eine Dreiviertelstunde, ehe sie beide schwerverletzte Insassen der Limousine befreien konnte. Beide kamen mit Rettungswagen ins Krankenhaus, wo einer ebenfalls seinen Verletzungen erlag. Ob es sich dabei um den Fahrer oder Beifahrer handelt, ist genauso unbekannt, wie die Identität der beiden. In dem Volvo zogen sich beide Insassen leichte Verletzungen zu.

Die A14 war für mehrere Stunden voll gesperrt. Ein Gutachter wurde durch die Staatsanwaltschaft eingesetzt, um das Spurenbild zu dokumentieren und die Polizei bei den Ermittlungen zu unterstützen.

04103 Leipzig auf der Karte anzeigen:
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8 Kommentare

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Noch eine Anmerkung das Drümmerfeld war über 200 Meter verteilt, was in mir die Befürchtung aufkommen lässt der BMW war sehr schnell. Wir sind das einzige Land welches unbeschränktes Tempo ermöglicht, aufgrund des hohen Verkehrsaufkommens ist das nicht mehr zeitgemäß, in Österreich ist bei 130kmh Schluss. Ich bin mehrere 1000 Meilen in den USA gefahren, da kommt keiner im Tiefflug von hinten, wie in Deutschland wenn man überholen möchte. Das war sehr entspannt.
  • 12.03.2018, 16:41 Uhr
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Ich bin schon schockiert über solche Ereignisse jedoch wenn Mann das Fahrverhalten aller analysiert geht die wenigste Gefahr vo den “Alten” aus. Ich kenne etliche die sagen ich fahre nicht mehr weil ich mir zu unsicher im überfüllten Straßenverkehr bin. Die Autobahn ist aber sicherer als Landstraßen wo Mann auch oft über 100 km/h fährt. Wenn ich unterwegs bin werde ich oft bei 100 km/h auf den Landstraßen von jungen Fahrern überholt, heutig auch riskant, weil denen 100 zu langsam ist. An der nächsten Ampel steht er/sie dann vor mir. Das riskante Überholen dazu noch mit Gegenverkehr hat sich nicht gelohnt. Ich muss vielen Recht geben, die die Gefahr nicht nur bei den Alten suchen. Natürlich nerven mich solche Fahrer die permanent in der Mittelspur fahren, es sind jedoch nicht in jedem Fall die Alten!
  • 12.03.2018, 16:27 Uhr
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In unserer heutigen Zeit ist es schwer über das Fahrverbot zusprechen, denn viele Senioren leben alleine und auf dem Land .Sie müssen ihre Besorgungen Arzt, gesellschaftliche Ereignisse mit dem Auto zurücklegen.Ich wäre aber für ein striktes Autobahnverbot ab 75 Jahren!!
  • 12.03.2018, 10:24 Uhr
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die Privilegien, die wir als deutsche Führerscheininhaber hatten, werden immer mehr, auch von den ahnungslosen Möchtegern-Politikern der EU, beschnitten. Es fing damit an, daß der Lkw-Führerschein ab 50 Jahre nur noch 5 Jahre Gültigkeit hat. Nach Überprüfung weitere 5 Jahre. So wird es immer weiter gehen. Gerade in den letzten Jahren haben 30 jährige Busfahrer häufiger einen Herzinfarkt bekommen. Das interessiert keine Sau. Also wo will man anfangen? Es sollte doch bei den Worten unserer Stasibelasteten Kanzlerin bleiben:
Wir appelieren an die Vernunft eine jeden einzelnen. Wir werden das im Auge behalten.
Ich bin gegen jede Einschränkung und auch dafür, daß die Beschränkungen für den Lkw-Führerschein zurückgenommen werden, oder jeder Führerschein sollte grundsätzlich nur für zwei Jahre ausgestellt werden. Gleichzeitig gute Einnahmequelle für die Behörden.
Ich bin aber dafür, daß der Führerschein umbenannt wird. Wir haben schließlich eine Fahrerlaubnis und dieses Wort könnte auch auf dem kleinen Dokument stehen. Warum ist denn bei unserer, ach so schlechten Vergangenheit noch keiner gekommen.
Mein Entsetzen gilt auch der neuen Bundesregierung. Wie meldet sich denn der neue Minister? Heil ? Geht so etwas?
  • 11.03.2018, 22:04 Uhr
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Man kann das nicht verallgemeinern. Sicherlich sollte man ab einem bestimmten Alter nicht mehr fahren, aber wann ist der richtige Zeitpunkt? Es ist doch ein Unterschied, ob ich 2000 km oder 50000 km im Jahr fahre und wie mein gesundheitlicher Zustand ist. In Münster konnte man seine Fahrtüchtigkeit im letzten Jahr freiwillig überprüfen lassen. Das hatte die Verkehrswacht angeboten. Ich habe davon Gebrauch gemacht, hatte einen ehemaligen Polizisten neben mir sitzen. Ich habe meine Fahrtüchtigkeit jetzt schwarz auf weiß. Allerdings hatte ich selbst nie gezweifelt. Ich fahre im Jahr ca. 50.000 km, zu jeder Tageszeit, bei jedem Wetter und auf allen Straßen. Ich habe jüngere Kolleginnen, die keine BAB und auch nachts nicht mehr fahren wollen. Ärztliche Überprüfungen sind sinnvoll, gibt es in anderen Ländern auch. Mache ich freiwillig.
Gegen absichtliche Geisterfahrer wegen Selbstmordabsichten hilft das aber nicht.
Man kann nur an den klugen Menschenverstand appellieren und aufhören, wenn ein Gefühl der Unsicherheit auftritt.
Für mich hoffe ich, dass ich den richtigen Zeitpunkt erwische.
  • 11.03.2018, 22:03 Uhr
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Ab 65 Jahre müssten Sie alle zwei Jahe zum Arzt wie auch Augen Artzt.
  • 11.03.2018, 21:37 Uhr
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Grundsätzlich wäre eine Fahrtauglichkeits-Prüfung ab einem gewissen Alter nicht verkehrt! Dieser spezielle Unfall könnte allerdings von jeder Altersgruppe verursacht worden sein. Z.B. Panik wegen Angst vor Strafe, fahren ohne Führerschein, orientierungslos nach Gehirnerschütterung beim Leitplankencrash, u.s.w.
  • 11.03.2018, 20:23 Uhr
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