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Hitzefalle Auto - "Tatort"-Star stirbt wie ein Hund, um endlich alle wachzurütteln

News Team
20.07.2018, 15:02 Uhr
Beitrag von News Team

Ein schrecklicher Vorfall erschütterte diese Woche das Taunus-Städtchen Hofheim. Ein Mann ließ seine zwei Hunde im verschlossenen Auto zurück. Als er nach mehreren Stunden vom Schwimmer zurückkam, war ein Tier bereits tot. Das Zweite kämpfte lange ums Überleben, wie der Radiosender „FFH“ berichtete, und konnte nur knapp in der Tierklinik gerettet werden.

Kein Einzelfall. Immer wieder vergessen - aus welchen Gründen auch immer - Hundebesitzer ihre Vierbeiner im Auto. Für die Tiere beginnt bei sommerlichen Temperaturen aber sofort ein Kampf auf Leben um Tod. Wie sich das anfühlen muss, verdeutlicht nun ein hochkarätig besetzter Peta-Spot.

VIDEO: "Tatort"-Star Martin Brambach kollabiert


Martin Brambach, den Millionen Zuschauer als Kommissariatsleiter Schnabel aus dem Dresdner "Tatort" kennen, und seine Frau Christine Sommer, ebenfalls aus vielen TV-Filmen und Serien bekannt, warnen alle Hundehalter, Tiere niemals im Auto zurückzulassen.

"Kein Mensch sollte seinen tierischen Freund auch nur für einen Moment im Auto zurücklassen! Das aufgeheizte Auto wird schnell zur Todesfalle für den Vierbeiner", so Christine Sommer. "Bei unserem Dreh konnte ich am eigenen Leib spüren, wie schnell man durch die Hitze in Panik gerät", ergänzt Martin Brambach.

Wenige Minuten können tödlich sein

Bereits wenige Minuten in der Sonne reichen, um ein geparktes Auto auf bis zu 70 Grad Celsius zu erhitzen. Da Hunde nur wenige Schweißdrüsen haben und sich hauptsächlich über Hecheln abkühlen, erleiden sie im heißen Wageninneren schnell irreparable Organschäden oder einen Herzstillstand.

Menschen, die an einem warmen Tag einen Hund im Auto entdecken, sollten schnell handeln. Ist der Besitzer des Wagens nicht auffindbar, muss umgehend die Polizei gerufen werden. Befindet sich der Hund bereits in Todesgefahr - Anzeichen dafür sind Taumeln, eine dunkle Zunge, glasige Augen, starkes Hecheln oder Erbrechen -, sollten Tierfreunde in Betracht ziehen, die Scheibe einzuschlagen.

Dies kann unter Umständen rechtliche Konsequenzen nach sich ziehen, die jedoch in keinem Verhältnis zum Tod des Tieres stehen. Allerdings sind Peta keine Fälle bekannt, in denen rechtliche Folgen für Tierretter entstanden sind. Sollte das Auto auf einem Supermarkt-Parkplatz stehen, lässt sich der Fahrzeughalter ausrufen - selbstverständlich jedoch nur dann, wenn das Tier noch außer Gefahr ist.

2 Kommentare

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den müsste man den Führerschein weg nehmen, dann passiert so etwas nicht mehr bei denen
  • 20.07.2018, 18:42 Uhr
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wie schlimm für die tiere, was müssen die gelitten haben, was sind das denn für menschen, denken nur an sich und ihr vergnügen, die gehören da auch mal rein gesperrt,
  • 20.07.2018, 17:44 Uhr
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